Fächerprofil Geschichte/Sozialkunde/Ethik

Zwischen den drei Fächern besteht ein enger Zusammenhang:

Das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung definiert das Selbstverständnis des Faches Geschichte so, dass über historische Erkenntnisse ein historisches Bewusststein geschaffen werde, das die Bereitschaft fördere, sich mit „dem Fremden und Ungewohnten auseinanderzusetzen und ihm mit Offenheit zu begegnen“. Diese Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart ist die „Klammer“, die alle drei Fächer verbindet. Historisches Verständnis ist Voraussetzung für politische Bildung im Fach Sozialkunde sowie für die Wertorientierung in Ethik. Es gilt aber auch eine umgekehrte Abhängigkeit, dass nämlich die Beschäftigung mit Historischem politisches Verständnis und ethisches Bewusstsein verlangt. Die Lehrkräfte werden versuchen, den Schülern im Unterricht diese Komplexität zu vermitteln. Besondere Aktivitäten und Projekte können dabei das Verständnis zusätzlich vertiefen.

So ist natürlich daran gedacht, wieder Herrn Schwerdt als Zeitzeugen einzuladen, damit er die bedrückenden Erlebnisse aus seiner KZ-Zeit den Schülern nahebringt. Selten haben wir die Schüler (sowohl aus der 9. wie auch aus der 12. Jahrgangsstufe) so beeindruckt erlebt wie nach diesen Vorträgen in den letzten Jahren. Das Lebensmotto von Herrn Schwerdt passt im besten Sinne zu den oben angeführten Zielen und Verknüpfungen der drei Fächer: „Die Erinnerung ist eine Pflicht gegenüber den Toten“.

 

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