Psychologie


in der Q-Phase


Der Begriff „Psychologie“ setzt sich aus den beiden griechischen Begriffen psyché ‚Hauch‘, ‚Seele‘, ‚Gemüt‘ und logos ‚Wissenschaft‘ zusammen. Dementsprechend beschreibt und erklärt sie als Wissenschaft das Erleben, aber auch das Verhalten des Menschen, seine Entwicklung im Laufe des Lebens und alle dafür maßgeblichen inneren und auch äußeren Ursachen und Bedingungen. Dabei ist Psychologie eine empirische Wissenschaft, d.h. sie versucht alle psychologischen Phänomene messbar zu erfassen, ist aber andererseits auch auf die Bedeutung der geisteswissenschaftlichen Psychologie angewiesen.

Seit dem Schuljahr 2014/2015 kann das Unterrichtsfach Psychologie auch am FLvEG im Oberstufenunterricht der Jahrgangsstufen 11 und 12 angeboten werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Psychologieunterricht Kenntnisse über das Erleben und Verhalten des Menschen gewinnen und Anregungen zur Selbstreflexion und zum Verständnis ihrer Mitmenschen erhalten. Dies ermöglicht den jungen Menschen eine fundierte Auseinandersetzung mit den Grundfragen des Lebens und bietet Orientierungshilfen zur Lebensgestaltung an. Sie bekommen dabei zum Beispiel auch Einblicke in therapeutische Vorgehensweisen und Einrichtungen. Dabei ist es aber nicht Ziel des Psychologieunterrichts, einzelnen Jugendlichen therapeutische Hilfestellungen zu geben.

Je nach Möglichkeit erhalten die Jugendlichen auch einen Bezug zur außerschulischen Lebens- und Berufswelt, z.B. durch Kontakte mit Fachleuten oder durch Besuche von Institutionen wie z.B. Beratungsstellen. Dies wird beispielsweise im aktuell (Schuljahr 2014/2015) angebotenen P-Seminar „Schüler werden Lerntrainer“ realisiert.

Christian Förtsch
staatlicher Schulpsychologe

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