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Tiny little baby born in Bethlehem


Am Abend des vergangenen Donnerstages, dem 20. Dezember, läutete das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium mit dem alljährlichen Weihnachtskonzert in der Kirche St. Peter und Paul in Wombach die Weihnachtszeit ein. Um 19 Uhr begann das Konzert mit einem ruhigeren Stück der Big Band des Gymnasiums. Dann eröffnete der Schulleiter Dr. Bernd Rottenbacher den Abend mit einer kurzen Ansprache. Er bedankte sich bei allen Teilnehmern und Zuhörern und wies darauf hin, dass dieses Jahr das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ seinen zweihundertsten Geburtstag feiert.

Der gesamte Abend war ein großer Erfolg und eine gelungene Weiterführung der Tradition des Gymnasiums. Alle Stücke begeisterten auf ihre eigene Art und Weise, viele lassen sich kaum in Worten beschreiben. Die Religions- und Musiklehrer sorgten für Gedankenanregung durch meditative Einwürfe. Die größten Highlights des Abends waren die engelsgleichen Stimmen des Oberstimmenchores oder auch die Lieder des zweiten Instrumentalensembles, dass sich aus zwei Gitarren, einer Alt- und einer Sopranflöte, einem E-Bass und dem Großen Chor zusammensetzt. Die Instrumente und der Chor ergänzten sich perfekt und die Lieder waren bewegend und fröhlich. Auch der Große Chor ohne den Rest des Ensembles legte tollen Gesang und gut abgestimmte Mehrstimmigkeit vor, trotz der geringen Anzahl von nur acht Mitgliedern. In beiden Chören war in diesem Jahr jeweils ein Junge zu finden; der ältere hatte in einigen der Lieder Solos, die er hervorragend meisterte. Besonders begeisterte der Chor jedoch mit dem Lied „Tiny little baby born in Bethlehem“. Verschiedene Schüler und Schülerinnen aus der Oberstufe führten solistische Stücke auf, die ebenso für Beifall sorgten wie die in den Rock und Swing gezogenen Stücke der Big Band. Diese waren wie eh und je die Highlights des Abends. Egal ob traditionell oder modern gehalten, die Big Band überzeugte bei jedem Stück durch Klangfülle und Beseeltheit. Sie spielte unter anderem eine Variation des jubilierenden Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht“, dem eine der meditativen Unterbrechungen gewidmet war. Auf diese hin sangen alle, Zuhörer und Vorspielende, gemeinsam die drei bekannten Strophen des beliebten Weihnachtsliedes. Zum Abschluss des Abends sorgte die Big Band für einen fetzigen Rausschmiss mit Weihnachtsliedern im Rock-Stil. Vor der Kirche lud das Ehepaar Emrich noch zu Kinderpunsch und Glühwein ein, was wie immer von allen als eine Möglichkeit zum Plaudern mit (ehemaligen) Lehrern und Schülern und Geschwistern und Eltern genutzt wurde. Das Weihnachtskonzert war also wieder einmal ein voller Erfolg und hat in vielen die Vorfreude auf das kommende Fest nur noch vergrößert.

Johanna Schlensok

  

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