Warum Französisch lernen?


Französisch baut Brücken zu anderen Sprachen

SchülerInnen, die Französisch lernen, haben erhebliche Vorteile durch die enge Verwandtschaft zu weiteren Fremdsprachen:

Französisch als 3. Fremdsprache ab der 8. Klasse – sprachlicher Zweig

Zum einen gibt es insbesondere im Wortschatz viele Parallelen zum Lateinischen, aus dem die romanischen Sprachen hervorgegangen sind. Sprachlich orientierte Siebtklässler sollten also nun die Chance nutzen, von ihren Lateinkenntnissen für das Erlernen einer romanischen Sprache – nämlich dem Französischen – zu profitieren und Französisch ab der 8. Klasse zu wählen! Die 8. Klasse ist ein sehr guter Zeitpunkt um eine 3. Fremdsprache zu beginnen: Die Lateinkenntnisse stehen als Basis zur Verfügung und im Kindes- und Jugendalter verfügen wir noch über die besten Fähigkeiten und Kapazitäten, um eine neue Fremdsprache zu erlernen. Im Erwachsenenalter wird dies viel schwerer fallen.

Französisch als 2. Fremdsprache ab der 6. Klasse – naturwissenschaftlicher Zweig

Für SchülerInnen, die vielleicht bereits erkennen, dass sie eher naturwissenschaftlich orientiert sind, kann Französisch natürlich bereits in der 6. Klasse eine gute Option sein (Französisch als 2. Fremdsprache, naturwissenschaftlicher Zweig). Auch Französisch bietet sich aber als Ausgangspunkt für das Erlernen verwandter Sprachen wie zum Beispiel Spanisch oder Italienisch an. So bietet das Gymnasium Lohr a. Main die Möglichkeit an, ab der 10. Klasse Spanisch als spätbeginnende Fremdsprache zu wählen.

Unabhängig davon ob Französisch als 2. oder 3. Fremdsprache gewählt wird, lässt sich aber feststellen:

Für optimale Berufsaussichten braucht man mehr als eine moderne Fremdsprache: Französisch – nach Deutsch die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa – zahlt sich hier aus !

Französisch baut Brücken in Europa

Viele Dörfer und Städte in Mainfranken unterhalten enge Kontakte mit französischen Partnergemeinden! Diese befinden sich vor allem in der Partnerregion Unterfrankens, dem Calvados: So sind Würzburg und Caen, Lohr und Ouistreham, Frammersbach und Orbec, Partenstein und Thise (Bourgogne-Franche-Comté), Steinfeld und Chauvigné (Bretagne) sowie viele andere mainfränkische und französische Gemeinden und Städte eng miteinander verbunden.

Dadurch ergeben sich für unsere Schüler vielfältige Kontaktmöglichkeiten, sei es als Jugendliche in Jugendbegegnungen / Schüleraustauschprogrammen oder auch später als Erwachsene in Partnerschaftskomitees.

Aber auch auf politischer Ebene hat Frankreich eine große Bedeutung in Europa: Die drei Städte, in denen die europäischen Institutionen angesiedelt sind, sind französischsprachig: Straßburg, Luxemburg und Brüssel.

Deutschland und Frankreich sind der Motor eines vereinten Europas: Seit über 50 Jahren bringt die enge Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern Europa als Ganzes voran. Deshalb feiert auch unsere Schulgemeinschaft jedes Jahr den Tag der deutsch-französischen Freundschaft (Journée franco-allemande).

Französisch schlägt Brücken in die Welt

Französisch ist neben Englisch die zweite globale Verkehrssprache in unserer Welt. In über 30 Staaten der Welt ist Französisch Amtssprache. In vielen Ländern – auch außerhalb Europas – kommt man am besten weiter, wenn man die Weltsprache Französisch beherrscht, denn 180 Millionen Menschen sprechen weltweit Französisch.

Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit Französisch

Frankreich ist der wichtigste Handelspartner Deutschlands – sowohl beim Export als auch beim Import. Kunden gewinnt man leichter, wenn man deren Sprache spricht: Zahllose Unternehmen wie Airbus, Siemens oder Bosch sind in beiden Ländern aktiv. Der deutsch-französische Arbeitsmarkt ist der größte in Europa: 2700 deutsche Unternehmen sind in Frankreich angesiedelt, 1400 französische Unternehmen haben Niederlassungen in Deutschland, 400 000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Handel mit Frankreich ab – und erfordern französische Sprachkenntnisse!

Angesichts der engen Verbindungen unserer beiden Länder ist die Kenntnis der Partnersprache ein unschätzbarer Vorteil.

Beste Aussichten für Karrieren in beiden Ländern

Unsere Schule sticht im Französischangebot auch dadurch heraus, dass hier – im Gegensatz zu vielen anderen Gymnasien – das Sprachenzertifikat DELF abgelegt werden kann. Die Schüler können sich damit mit einer international anerkannten Prüfung des Institut Français ihre Französischkenntnisse auf der jeweiligen Niveaustufe attestieren lassen. Ein solches DELF-Zertifikat kann ein großes Plus bei Bewerbungen in internationalen Unternehmen sein.

Außerdem können damit ggf. auch Einstufungstests ersetzt werden, welche viele Hochschulen verlangen, wenn ein Studiengang gewählt wird, in dem auch die französische Sprache eine Rolle spielt.

Daneben ist aber auch die Vielfalt der deutsch-französischen Studienangebote einzigartig auf der Welt: So existieren zwischen sehr vielen deutschen und französischen Universitäten Austauschvereinbarungen, sodass die Studierenden die Möglichkeit haben, in beiden Ländern zu studieren – und gleichzeitig einen französischen und einen deutschen Abschluss zu erlangen (https://www.dfh-ufa.org/).

In Straßburg findet in jedem Herbst das deutsch-französische Forum statt, das Studierende und Unternehmen beider Länder zusammenführt.

Frankreich – eine Lebenskunst oder „un art de vivre“

Französisch ist aber nicht nur Sprache und « Karrierebaustein », unser Nachbarland Frankreich ist eine große Kulturnation und als solche immer wieder neu zu entdecken: Französische Küche, Literatur, Musik, Philosophie und Kunst faszinieren ebenso wie die überraschende Vielfalt der Landschaften. Ob im Sommerurlaub oder als Wintersportziel, in Frankreich findet jeder etwas für seinen Geschmack. Die Städte locken mit weltberühmten Museen und Festivals. Nicht ohne Grund machen jedes Jahr 14 Millionen Deutsche hier Urlaub: Frankreich ist Exotik vor der Haustür – und diese ist um vieles besser zu erleben, wenn man Französisch gelernt hat.

Der schöne, melodische Klang der französischen Aussprache ist Abbild dieses „art de vivre“: Die schöne Aussprache wird zwar von SchülerInnen zunächst oft als hohe Hürde angesehen, der schöne Klang des Französischen ist aber ein großes Gut, das sich jeder Schüler schon in den ersten Monaten mit regelmäßigen Üben relativ schnell erobern kann.

Kurz und gut: Französisch und Deutsch sind Partnersprachen in Europa!

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