aktuelle Termine

21.11.2019
16:00-19:00 Uhr
Berufsmesse

Lateintag des P-Seminars


Wir, das P-Seminar Latein veranstalten am 5. Oktober diesen Jahres in der
3.-7. Stunde einen Lateintag für die 6. Klassen.
Hierzu möchten wir Euch gerne einladen:

 

 

das Land, in dem die Zitronen blühen


Anlässlich der alljährlichen Abiturfahrten reisten 25 Schüler der 12. Jahrgangsstufe unter der Leitung von OStRn Egert und StR Büch vom 19.9. - 26.9.14 in die süditalienische Urlaubsregion Kampanien.

Obwohl es bereits Ende September war, erwartete die Schüler eine erlebnisreiche Woche mit sommerlichen Temperaturen über 30°C. Besonders genossen sie es ihn ihrem Unterkunftsort Pozzuoli, einem Vorort Neapels, die Abende gemeinsam am Strand oder auf der Dachterrasse des Hotels ausklingen zu lassen. Tagsüber begeisterte der Ort neben kulturellen Sehenswürdigkeiten, wie dem Tempel der Serapis oder einem der größten Amphitheater Italiens mit einer wunderschönen Aussicht über die Bucht vor Pozzuoli sowie die Inseln Procida und Ischia Da Pozzuoli genau auf den Phlegräischen Feldern liegt, einem Gebiet mit besonders hoher vulkanischer Aktivität, bot sich ein Ausflug in einen der großen Krater sehr gut an. Auch wenn der Geruch anfangs gewöhnungsbedürftig war, ergab sich durch die gelben dampfenden Schwefelquellen und brodelnden Schlick eine faszinierende Kulisse im Tal des Kraters. Auch ein Ausflug auf den berühmten Vesuv durfte nicht fehlen. Der Aufstieg war zwar ziemlich steil, doch der Weg lohnte sich. Auf dem höchsten Punkt des Berges bot sich eine atemberaubende Sicht in den Krater des Vulkans und über die gesamte Küstenregion. 79 n. Chr., bei einem der wohl verheerendsten Ausbrüche, wurde die am Fuße des Vesuvs gelegene Stadt Pompeij vollständig unter einer dicken Lavaschicht begraben. Diese konservierende Schicht aus Asche und Gestein ermöglichte es, dass weite Teile der Stadt bis heute in einem gut erhaltenen Zustand geblieben sind. Bei einer gemeinsamen Führung durch die bekannte Ausgrabungsstätte konnten die Schüler sich nun hautnah ein Bild von dem Leben der alten Römer machen. Der Rundgang öffnete einen interessanten Einblick in die römischen Privathäuser genauso wie in öffentliche Plätze, etwa dem Forum oder verschiedenen Läden. Auch die Ausgrabungsstätte Paestum gewährte den Schüler eine Vorstellung vom antiken Leben. Die imposante Tempelanlage mit gleich drei dorischen Tempeln und die archäologischen Fundstücke gaben Aufschluss über das Leben der alten Griechen, die schon vor den Römern in Süditalien Kolonien gegründet hatten.

Eine willkommene Abwechslung zum antiken Erbe stellte der Stadtrundgang durch Salerno dar. Nach Besichtigung des Doms, der im 11. Jahrhundert im normannisch-arabischen Stile erbaut wurde und in dessen Krypta die Reliquien des heiligen Matthäus ruhen, hatten die Schüler die Möglichkeit die Hafenstadt auf eigene Faust zu erkunden und shoppen zu gehen.

Zu einem der schönsten Ausflüge der Reise gehörte die Fahrt auf die Sonneninsel Capri, die schon immer ein beliebtes Ziel vieler Reisender, besonders von Künstlern und Literaten war. Mit der Fähre gelangten die Schüler vom Sorrenter Hafen auf die Felseninsel. Vom malerischen Hafen aus führten verwinkelte Wege und Treppen vorbei an den prächtig blühenden Gärten der Einheimischen in das höher gelegene Zentrum der Insel. Dort bot sich die Möglichkeit durch die typisch italienischen Gassen zu schlendern oder die Aussicht auf die wunderschön blühende Felsküste und das strahlend blaue Meer zu genießen. Auch in Sorrent hatten die Schüler die Gelegenheit die Stadt mit ihrem besonderen süditalienischen Flair und ihren kulinarischen Spezialitäten zu erkunden.

Zum Abschluss der Abifahrt stand ein erlebnisreicher Ausflug in die Millionenmetropole Neapel an. Nach dem Besuch des Nationalmuseums erkundeten die Schüler bei einer von ihnen selbst gestalteten Rundführung die Stadt. Ein besonderes Highlight war der Kreuzgang von Santa Chiara, einem Klosterinnenhof, der besonders prachtvoll und aufwendig mit unzähligen bunten Majolikakacheln verziert ist. Der abschließende Bummel durch die moderne Haupteinkaufsstraße, der Via Toledo mit der Galeria Umberto, und der Besuch des eleganten Caffé Gambrinus räumte mit manchem Vorurteil über Neapel auf.

Als die Schüler wieder im Bus Richtung Heimat saßen, waren sich alle einig: Eine erholsame Woche voller unvergesslicher Eindrücke war leider viel zu schnell zu Ende gegangen.

Ellen Scharek, Q12

 

 

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