Schülerprojekttage der Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Würzburg


Die Schülerprojekttage sind ein Angebot der Universität Würzburg, das sich an mathematisch begabte und interessierte Schüler der gymnasialen 10. und 11. Klasse richten, und fanden dieses Jahr vom 22. bis zum 25. Juli statt. Los ging es am Montag um 9:00 Uhr, wo zunächst alle Teilnehmer ihre Zimmer im Schönstattzentrum zugeteilt bekamen. Danach wurden alle im Pabel-Hörsaal begrüßt

und die Themen der einzelnen Gruppen von den jeweiligen Gruppenleitern vorgestellt, und daraufhin jedem seine Projektgruppe für die nächsten vier Tage genannt. Es wurden die verschiedensten Themen angeboten, von reinmathematischer Zahlentheorie über 3D Druck bis zur anwendungsbezogenen Fußballspielplanung.

Außerdem gab es eine kurze Vorstellungsrunde, bei der einige Schüler teils bis auf die Nieren ausgefragt wurden. Nach der Mittagspause ging es direkt mit der Arbeit los, wobei die meisten zunächst einmal nützliche mathematische Methoden kennengelernt haben, die sie für ihr Projekt brauchten. Der Tag schloss nach dem

Abendessen mit einem einstündigen Vortrag von Dr. Richard Greiner über die „Wurstvermutung und Wurstkatastrophe“, was letztendlich nur ein Problem beschreibt, bei dem nach der optimalen Verpackung für eine beliebige Anzahl Kugeln gesucht wird.

Am Dienstag und Mittwoch wurde tagsüber eigentlich nur in den Gruppen gearbeitet, jede in ihrem eigens zugewiesenen Raum in einem der beiden Mathematikgebäude auf dem Campus Hubland-Nord, nur die Abendgestaltung unterschied sich. Während am Dienstag vor dem Abendessen noch ein kurzer Informationsvortrag zum Mathematik- und zum Informatikstudium stattfand und der restliche Abend frei war und somit zum Besuch der Innenstadt oder zu Gruppenspielen im Schönstattzentrum genutzt wurde, bereiteten die einzelnen Gruppen am Mittwoch Abend die Präsentationen für den folgenden Tag vor.

Schließlich folgte am Donnerstag die große Abschlusspräsentation um 14:00 Uhr im Zuse-Hörsaal, zu der auch Familie, Freunde oder Lehrer der Teilnehmer eingeladen waren. Die Gruppen präsentierten nacheinander ihre Arbeit und ihre Ergebnisse, die Gruppenleiter, die dies übrigens alle freiwillig übernahmen, erhielten eine kleine

Aufmerksamkeit für ihre Mühen, und am Ende jeder Gruppenvorstellung bekam jeder Teilnehmer eine Urkunde. Auch bei den Firmen, welche die Veranstaltung finanziell unterstützten, wurde sich bedankt, und die gesamte Veranstaltung war musikalisch

untermalt von der Musikgruppe, deren Teilnehmer etwas ihrer Freizeit opferten, um dafür zu proben.

Schlussendlich waren es ein paar gelungene Tage, die allen sehr viel Spaß bereiteten, und den ein oder anderen bei seiner Studienentscheidung vielleicht ein bisschen weitergebracht haben mögen, und zusätzlich hat man viele nette Schüler kennengelernt, die das Interesse an Mathematik teilen.

 

Liesa Dauven & Ruben Rauch

 

 

Rätselspaß mit dem Känguru


Unter dem Motto „Wer erspäht die Lösung?“ wagten sich diesmal 102 Teilnehmer des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums an die Aufgaben des Mathematikwettbewerbs Känguru. Bundesweit nahmen diesmal mehr als 910000 mathematikbegeisterte Schülerinnen und Schüler teil. Außer einer Urkunde erhielt jeder Teilnehmer ein Knobelspiel, die besonders erfolgreichen Rätsellöser bekamen Zusatzpreise überreicht. Die erfolgreichsten Lohrer Mathematik-Kängurus waren diesmal: Jule Rothenbücher, Liam Schwaiger-Leroux, Tobias Bald, Anton Weidner, Malte Rüthlein, Michael Büttner, Jörg Bieberstein, Anka Fahrbach, Mariia Sidorova (alle Klasse 5), Valentin Weyer, Louis Pferr, Mathilda Rüfer, Luisa Brosche, Laura Zeuch (alle Klasse 6) und Fiona Schlotz (Klasse 7).
Tatsächlich ist der Mathematikwettbewerb Känguru aber ein Wettbewerb, bei dem jeder Teilnehmer ein Gewinner ist.

 

 

Silber-Medaille für Lohrer Mathematiker


Auch bei seiner letzten Teilnahme an der Deutschen Mathematik-Olympiade hat unser Abiturient Nicholas Schwab wieder eine Medaille gewonnen. 197 Schülerinnen und Schüler wetteiferten von Sonntag bis Mittwoch in Jena um mathematische Höchstleistungen. Montag und Dienstag mussten die Nachwuchsmathematiker von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr jeweils eine Klausur à drei Aufgaben bearbeitet. Die Nachmittage verbrachten 85 Korrektoren damit, die Klausurbearbeitung zu bewerteten. Währenddessen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem bunt gemischten Nachmittagsprogramm die Zeit vertreiben. Von Museumsbesuchen über sportliche und musische Aktivitäten bis hin zu einer Führung im Leibniz-Institut für Photonische Technologien war für jeden etwas dabei. Dienstagabend standen dann die Ergebnisse fest: Insgesamt wurden 16 erste, 20 zweite und 43 dritte Plätze vergeben. Nicholas Schwab holte nach Gold (2012) Silber (2013, 2014) und Bronze (2015) wieder eine Silbermedaille für die bayerische Mannschaft. Diese konnte mit zwei Goldmedaillen, fünf Silbermedaillen, sieben Bronzemedaillen und einer Auszeichnung bei fünfzehn Teammitgliedern bereits zum fünften Mal in Folge die Länderwertung gewinnen.

 

 

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