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Probeunterricht

Technik-Rallye 2018


„Eintreten verboten!“ - Technik-Rallye

„Eintreten verboten!“ steht mit einem Lötkolben eingebrannt auf einem kleinen selbst erstellten und verzierten Türschild. Damit sind aber keine Lehrkräfte gemeint. Vielmehr waren die Fachlehrkräfte der fünften Klassen des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums eingeladen, ihre Schülerinnen und Schüler einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben zu können.

Während der eineinhalbstündigen „Technik-Rallye“ konnten die Fünftklässler unter der Anleitung von zwei Pädagogen der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0.“ (bbw Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.) nicht nur sägen, bohren, lochen, stanzen, schrauben und hämmern.

Vielmehr konnten sie an über 25 Stationen sich auch an Geschicklichkeitsspielen erfreuen und diverse kleine Kunstwerke erschaffen.

Heiß begehrt war das Aussägen und Verzieren von Holzanhängern, das Erstellen von Arm- und Halsbändern aus Leder mit Nieten und das selbständige Abdrehen von Ringen eines Kupferrohres.

Sichtlich stolz wurden die kleinen, selbst erstellten Exponate gleich Mitschülern und Lehrkräften gezeigt.

Das Ziel der „Technik-Rallye“ ist der spielerische Umgang mit Technik, um dabei eventuell vorhandene Berührungsängste abbauen zu können. Die „Technik-Rallye“ will Jugendlichen ein Gefühl für die eigenen handwerklichen Fähigkeiten vermitteln. Zudem will sie junge Menschen auf Praktika, Berufe und Studiengänge im technischen Bereich neugierig machen.

Das oben erwähnte Türschild wird bestimmt eine Kinderzimmertür schmücken. Ob das Verbot Geschwistern oder Eltern gilt ist nicht bekannt.

Thomas Keßelring 

 

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MINT 100 am Gymnasium Lohr


Knapp 100 MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler und etwa 50 Lehrkräfte der MINT-EC-Schulen aus Bayern versammelten sich am 22. Oktober 2018 zum Regionalforum MINT100 am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium.

Die Tagesveranstaltung wurde gemeinsam mit unserem Nachbargymnasium, dem Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt, ausgerichtet und umfasste neben einen Bildungsmarkt auch einen Impulsvortrag und zahlreiche Workshops aus dem MINT-Bereich.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war der Vortrag „Von der Eiszeit zur Heißzeit“ von Professor Dr. Harald Lesch (LMU). Der aus dem Fernsehen und Internet bekannte Wissenschaftler schilderte auf unterhaltsame, aber sehr nachdenklich stimmende Weise mögliche Szenarien des Klimawandels und stellte dar, , um ihn zu vermeiden. Eine interessante Fragerunde bildete den Abschluss dieser zum Umdenken animierenden Rede.
Als ein weiterer Glanzpunkt kann die Vorstellung des Klimakoffers von Frau Dr. Cecilia Scorza (LMU) angesehen werden. Schülerinnen und Schüler können mittels dieser Materialien entscheidende Faktoren des Klimawandels auf praktische und anschauliche Weise in Experimenten erarbeiten. In einem Workshop hatten die Lehrkräfte Gelegenheit, die Experimente auszuprobieren und so Anregungen für ihren Unterricht zu erhalten. Bei den Workshops für Lehrkräfte stand aber auch der Netzwerkcharakter im Vordergrund. Bei der Vorstellung von MINT-Angeboten in einer Schülerakademie (Enrichment-Programm) und in einem Vorstellungs-Workshop für gelungene MINT-Konzepte an Schulen wurde viel diskutiert und Erfahrungen wurden untereinander ausgetauscht. Workshops zu den Themen „Jugend präsentiert“ (Uni Tübingen), Internetsicherheit (FHWS) und Nanotechnologie (Initiative junge Forscherinnen und Forscher) rundeten das Programm ab.

Für Schülerinnen und Schülern gab es vier Tagesworkshops. Zwei außer Haus („Robotik“ bei Bosch Rexroth und „Verschattungstechnik“ bei Warema) und zwei in den Computerräumen unserer Schule. Hier konnten die Teilnehmer/innen tiefe Einblicke sowohl in die Arbeit am CERN und der Auswertung der Daten („Der Aufbau der Materie“) als auch in „Erdbeobachtung“ (Uni WÜ) erhalten. Weitere kürzere Workshops widmeten sich den Themen „Internetsicherheit“, „Nanotechnologie“ und „Infektionskrankheiten“ (RVZ WÜ). Ein weiteres Angebot informierte die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler über Ausbildungs-, Studiums- und Berufsmöglichkeiten, die dann bei den zahlreichen Ständen des Bildungsmarkts in Gesprächen vertieft werden konnten.

Die rundum gelungene Veranstaltung erhielt viel Lob von allen Seiten.
Großen Dank für die unkomplizierte Unterstützung gebührt den Elternbeiräten beider Schulen, Bosch Rexroth, Warema, dem Rotary-Club, der Raiffeisenbank, der Sparkasse und natürlich den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

 

 

Autonomes Fahren


In 20 Jahren wird sich der Besitz eines Autos, das nicht autonom fährt, anfühlen wie heute der Besitz eines Pferdes.“

Dieses Zitat stammt von Elon Musk, dem Erfinder des Tesla und Pionier für autonomes Fahren.

Autonomes Fahren ist ein sehr aktuelles Thema, das in den Medien oft genannt und vielseitig diskutiert wird.

Aus Sicht der technischen Realisierbarkeit fand vom 26. Juni bis 29. Juni am Schiller-Gymnasium in Hof unter der Organisation des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC das MINT-Camp „Autonomes fahren“ statt.

Zwölf Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland hatten sich in Hof eingefunden. Neben einem Keynote-Vortrag der beiden Hauptorganisatoren, zwei Informatiklehrer des Schiller-Gymnasiums Hof, gab es einen Vortrag zum Thema „Autonomes Fahren und künstliche Intelligenz“. Eine autonom fahrende E-Klasse von Mercedes-Benz stand als Anschauungsobjekt auf dem Pausenhof zur Verfügung und eine Betriebsbesichtigung fand bei der Firma HAMM statt, bei der die Schülerinnen und Schüler dort auch eine ferngesteuerte Walze selbst steuern durften. Die meiste Zeit jedoch wurde damit verbracht, ein Modellauto zu bauen, mit Sensoren auszustatten und zu programmieren. Das Programm wurde dann auf einen im Auto verbauten Arduino-Chip geladen, um es dann auf einer eigens gebauten Teststrecke auszuprobieren. Nach vielen Stunden am Computer hatten es die Schülerinnen und Schüler geschafft, in kleinen Gruppen einen Spurhalteassistenten, einen Notbremsassistenten und ein Navigationssystem zu programmieren.

Das Programm war vielseitiger als erwartet, da man beispielsweise Halterungen für die Sensoren selber mit einem CAD-Programm entwerfen und dann mit dem 3D-Drucker ausdrucken musste. Auch die Auswahl an Sensoren war sehr groß, denn es gab verschiedene Laser-Sensoren, Ultraschall-Sensoren, Kamera-Systeme und ein kompliziertes Indoor Navigationssystem.

Obwohl die Zeit dafür nicht mehr gereicht hat, die Systeme zusammenzusetzen, kann man doch die Veranstaltung als großen Erfolg bewerten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nicht nur gelernt, mit CAD-Programmen umzugehen, sondern auch, in einem Team Probleme kreativ zu lösen.

Alexander Feller, 10c, Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr a. Main

 

 

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