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Schlussgottesdienst St. Michael

Was bedeutet MINT?


Seit einigen Jahren werden die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) und Technik-Wahlkurse unter dem Begriff MINT zusammengefasst.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium bietet hierzu die Ausbildungsrichtung Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)an, die einen Schwerpunkt in MINT-Fächern vorsieht. Um den Schülerinnen und Schülern, als auch den Lehrkräften, im MINT-Bereich ein größeres Spektrum an Angeboten bieten zu können hat sich das Gymnasium 2013 dem Verein mathematisch - naturwissenschaftliche Excellence - Center an Schulen (MINT - EC) angeschlossen.

Im November 2015 wurde uns der Status der Vollmitgliedschaft zugesprochen. Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium wurde als „Leuchtturm der Region“ bezeichnet und die Bewerbung hat die Jury „vollends überzeugt“.


Wir freuen uns, dass unsere Angebote und die Arbeit in den MINT-Fächern geschätzt werden, so dass wir im MINT-EC-Netzwerk aktiv teilnehmen dürfen. Das bringt viele Vorteile für Schüler/innen und Lehrkräften mit sich.



Erste Früchte dieser Mitgliedschaft und viele (traditionelle) Aktivitäten können in den folgenden Berichten nachgelesen werden:






Spieleentwicklung im Testbetrieb


Auch in diesem Jahr haben wir mit unserem Q11-Informatikkurs ein kleines Projekt gestartet. Ziel war es, den gesamten Softwareentwicklungsprozess, angefangen vom zusammentragen der Kundenwünsche bis hin zur Auslieferung der fertigen Software, mit seinem Team zu bewerkstelligen.
 
Die besondere Herausforderung war allerdings die Koordination der Arbeiten innerhalb der jeweiligen Teams. Hier die Ergebnisse:
 
Energize
In unserem Spiel geht es darum, dass der Spieler an einem bestimmten Punkt auf der Karte startet und im Laufe des Spiels versucht bis zum Zielpunkt, in Form eines Energy Drink Shops, gelangt und somit das Spiel gewinnt. Während des Spielens kann das Spiel aufgrund von ableben frühzeitig enden und der Spieler erreicht dementsprechend einen niedrigeren Highscore.

Zu Beginn des Spiels startet der Spieler an einem zufälligen Punkt

Er bekommt die möglichen Laufwege auf der Karte angezeigt, wo er hinlaufen kann Mit dem drücken auf einen möglichen Shop gelangt der Spieler zum ausgewählten Shop und erhält durch trinken eines Energy Drinks Koffein Zwischen den Shops treten zufällige Events auf welche der Spieler bewältigen muss und dafür belohnt wird Dies führt fort, bis der Spieler aufgrund zu hohem Koffein stirbt, aufgrund zu wenigem Koffein einschläft oder das Ziel erreicht Sobald der Spieler das Ziel erreicht gewinnt er das Spiel und bekommt einen Highscore, welcher sich aus Koffeingehalt und Zeit zusammensetzt.

   
 
 
 
Labyrinth
 
Grabräuber versuchen den Schatz zu stehlen, die Aufgabe des Spielers ist hierbei towerdefenseartig durch geschicktes Platzieren von Blöcken diese davon abzuhalten und so den Schatz zu beschützen.

 

 

 

Schülerakademiekurs „acoustic – the sound of physics“: Auf den Spuren von Brian Mays “Red Special”


Im Alter von 16 Jahren hatte Queen-Gitarrist Brian May keinen sehnlicheren Wunsch als eine eigene elektrische Gitarre, allerdings überstiegen die Preise für ein solches Instrument damals deutlich das Budget seiner Eltern. Sein Vater Harold, von Beruf Elektroingenieur, wusste Rat und beschloss zusammen mit seinem Sohn das Objekt seiner Träume selbst zu bauen. Dass dieses eigenhändig erschaffene Instrument mit dem Namen „the Red Special“ nach wie vor einen besonderen Stellenwert für Brian May besitzt, zeigt sich darin, dass es auf nahezu allen seiner Alben zu hören ist, und - so lauten zumindest die Gerüchte - ein eigener Bodyguard (Guitar-Guard wäre vielleicht sogar treffender) dafür sorgt, dass diesem besonderen und unersetzbaren Unikat nichts zustoßen kann.

Im Bewusstsein, dass sie ein solch außergewöhnliches und wertvolles Stück wohl doch nicht erschaffen würden, einigten sich die Teilnehmer das Schülerakademiekurses auf das Ziel ein funktionstüchtiges Modell einer elektrischen Gitarre zu bauen.

Nach einigen Einstiegsexperimenten und den zugehörigen Erklärungen hatten die Schülerinnen und Schüler erste Erkenntnisse zur Entstehung von Tönen und zur Schallausbreitung und damit die grundlegenden Kenntnisse zur Akustik erworben.

Ausgestattet mit diesem Wissen besuchten wir die Dauerausstellung EXPERIMINTA in Frankfurt am Main. Auf vier Etagen, die mit Mitmach-Experimenten aus den Fachgebieten Physik, Mathematik und Informatik ausgestattet sind, hatten die Schüler reichliche Möglichkeiten die Theorie durch Versuche zu verifizieren. Besonders beeindrucken große oder aufwändige Aufbauten, die so im Physiksaal einer Schule nicht möglich sind.

Die eigentliche Kür des Kurses stellte die Herstellung des Gitarrenmodells dar. Dazu experimentierten wir zu Beginn mit dem Monochord (einer einzelnen schwingende Saite) und erkannten dadurch, welche Saitenlängen welche Töne hervorrufen. Dabei stießen wir auf die Problematik, dass man die Töne einer Tonleiter durchaus auf unterschiedliche Weise festlegen kann und lernten die pythagoräische, die diatonische und die gleichstufige Stimmung kennen.

Des Weiteren mussten wir uns überlegen, wie ein Tonabnehmer aufgebaut ist, der die Aufgabe besitzt die Schwingungen der Saite in Spannungsschwankungen umzuformen, die dann nach Verstärkung des Signals von einem Lautsprecher wiedergegeben werden können. Die große Entdeckung war, dass der Aufbau sich als „erschreckend“ einfach entpuppt: Es genügt eine Stabmagnet bzw. eine magnetisierter Eisenzylinder, der mit Draht umwickelt wird.

Im Wesentlichen arbeiteten wir mit Materialien aus dem Baumarkt. Die Schüler fertigten in Handarbeit die Körper ihrer Gitarren aus einem Brett selbst an. Steg und Sattel sägten und feilten sie aus einer Aluminium-Schiene. Die Tonabnehmer wurden eigenhändig gewickelt. Einige hundert Windungen Spulendraht umspannen zwei durch den Gitarrenkorpus gedrehte Schrauben aus Eisen. Auf deren Schraubenköpfen sitzen Magnete, die das notwendige magnetische Feld erzeugen. Für die Bespannung konnten die Schüler zwischen Eisendraht aus der Physiksammlung oder echten Gitarrensaiten wählen. Lediglich die Stimmmechaniken entsprechen einem Original-Zubehörteil einer Gitarre, da sich der Versuch diese durch eine Schraube zu ersetzen als nicht praktikabel erwiesen hat.

Nachdem beim letzten Treffen des Schülerakademiekurses alle Gitarrenmodelle fertiggestellt waren, konnten die Schüler die Bespielbarkeit und deren Klang in einer kleinen Jam-Session ausprobieren.

Christian Schmidt

 

 

Day after tomorrow


"Day after tomorrow - Energieversorgung und Energiekonsum heute und morgen" unter diesem Motto stand die Veranstaltung der Initiative Junge Forscher, die mit den Schülern der 8. Klasse am 26. Juni und 13. Juli durchgeführt. Die Energiewende und die Reduzierung des Treibhauseffektes sind zwei zentrale Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft, die nur mit neuen Technologien und gesellschaftlichem Wandel erfolgreich gemeistert werden können. Unsere 8. Klassen konnten in vielfältigen Versuchen Möglichkeiten der erneuerbaren Energien ausprobieren. Neben Windkraft und Photovoltaik standen auch Versuche zum Smart Grid und zu Speichertechnologien, wie Pumpspeicherkraftwerken und Power to Gas an. Die Schüler konnten auch ihr eigenes Verhalten kritisch unter die Lupe nehmen, wobei sie z.B. ihren eigenen CO2-Fußabdruck bestimmten. Zum Abschluss wurden gesellschaftliche Konsequenzen in einem Rollenspiel diskutiert.
Die Veranstaltung hat somit hoffentlich dazu beigetragen, dass unsere Schüler gut informiert und verantwortungsvoll an den weiteren Entwicklungen im Bereich der Energiewende teilnehemn können.   

 
 

 

 

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