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Was bedeutet MINT?


Seit einigen Jahren werden die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) und Technik-Wahlkurse unter dem Begriff MINT zusammengefasst.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium bietet hierzu die Ausbildungsrichtung Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)an, die einen Schwerpunkt in MINT-Fächern vorsieht. Um den Schülerinnen und Schülern, als auch den Lehrkräften, im MINT-Bereich ein größeres Spektrum an Angeboten bieten zu können hat sich das Gymnasium 2013 dem Verein mathematisch - naturwissenschaftliche Excellence - Center an Schulen (MINT - EC) angeschlossen.

Im November 2015 wurde uns der Status der Vollmitgliedschaft zugesprochen. Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium wurde als „Leuchtturm der Region“ bezeichnet und die Bewerbung hat die Jury „vollends überzeugt“.


Wir freuen uns, dass unsere Angebote und die Arbeit in den MINT-Fächern geschätzt werden, so dass wir im MINT-EC-Netzwerk aktiv teilnehmen dürfen. Das bringt viele Vorteile für Schüler/innen und Lehrkräften mit sich.



Erste Früchte dieser Mitgliedschaft und viele (traditionelle) Aktivitäten können in den folgenden Berichten nachgelesen werden:






MINT-EC-Zertifikate-2020


„Was in den Bären steckt!“ von Marc Hofstötter und „Herstellung von Acetylsalicylsäure aus Weidenrinde" von Philipp Zorn sind nur zwei Beispiele von Seminararbeiten im W-Seminar Chemie unter dem Titel „Chemisches Tüfteln". Auch das W-Seminar „Smartphone Physics" im Fach Physik stand bei den diesjährigen Abiturienten des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums hoch im Kurs. Dort wurde der Einsatz eines Smartphones unter physikalischen Gesichtspunkten an selbst gewählten Thematiken wissenschaftlich und praktisch untersucht. Hierbei entstanden z.B. eine Wetterstation oder eine Wägestelle für einen Bienenstock.

Die Belegung eines solchen W-Seminars ist ein wichtiger Eckpfeiler zum Erwerb des MINT-EC-Zertifikats, das die MINT-Leistungen der Schülerinnen und Schüler während ihrer gesamten Schullaufbahn bündelt und dokumentiert. Es wird vergeben vom nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC und zählt bundesweit zu den bedeutesten Auszeichnungen schulischer Aktivitäten im MINT-Bereich.

Dieser Abiturjahrgang darf stolz darauf sein, dass gleich vier Abiturienten dieses Zertifikat im Rahmen der Abiturfeier mit dem Reifezeugnis überreicht bekamen.

Marc Hofstötter, Daniel Keßelring, Benedikt Vormwald und Philipp Zorn dürfen sich freuen, das MINT-EC-Zertifikat in der zweit höchsten Wertung „mit besonderem Erfolg“ in Händen zu halten und evtl. für ihren zukünftigen beruflichen Werdegang nutzen zu können.

Wir gratulieren herzlich.

 

von links nach rechts: Marc Hofstötter, Daniel Keßelring, Philipp Zorn, Benedikt Vormwald

 

 

Die Welt der Medizinphysik (MINT)


Mint-EC-Akademie Main-Spessart gestartet: Schüler*innen tauchen ein in die Welt der Medizinphysik

Karlstadt/Würzburg; 15.11.2019. Mit einem Kurs zur Bildgebung in der Medizin startet in diesen Tagen zum ersten Mal die MINT-EC-Akademie Main-Spessart. In Zusammenarbeit mit dem M!ND-Center der Universität Würzburg erkunden Schülerinnen und Schüler aus den zehnten Klassen der drei MINT-EC-Schulen im Landkreis vier Tage lang die vielfältigen Möglichkeiten ohne Skalpell in den menschlichen Körper zu schauen.

Am vergangenen Freitag, dem 15.11.19 trafen sich erstmals die 15 Teilnehmer*innen der Akademie am Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt. Hier standen einen Tag lang die Grundlagen der Sonographie im Mittelpunkt. Anhand einfacher Experimente mit Ultraschall lernten die Schüler*innen zunächst die Funktionsweise des Impuls-Echo-Verfahrens zur Entfernungsbestimmung kennen. Anschließend konnten sie den Umgang zwei echten Echographiegeräten aus der Medizin zunächst an Modellen einüben, um letztendlich eigenständig das Schlagen des eigenen Herzens zu beobachten. 

Am Samstag drehte sich dann alles um die theoretischen Grundlagen von Röntgentomografie und Kernspinresonanz, um so den Besuch am M!ND-Center vorzubereiten. Dieser findet vom 20.11. bis 21.11.19 in Würzburg statt. Im Schülerlabor der Uni können die Schüler*innen unter anderem mit zwei echten CT-Geräten arbeiten. Zudem stehen Besuche in den Forschungseinrichtungen zur Computertomografie und Kernspinresonanz auf dem Plan. So erhalten die Teilnehmer*innen der Akademie einen spannenden Einblick in den Forschungsalltag der Medizinphysik und bekommen so wichtige Impulse für ihre Zukunftsplanung im weiten Feld der Möglichkeiten in den MINT-Fächern.

Die MINT-EC-Akademie Main-Spessart ist ein Zusammenschluss der drei MINT-EC-Schulen im Landkreis. Die Gymnasien in Karlstadt, Lohr und Marktheidenfeld bieten zusammen mit externen Partnern aus Bildung und Wirtschaft im Laufe eines Jahres jeweils ein MINT-Camp für jeweils 5 Schüler*innen der 10. Jahrgangsstufe an. Nach dem ersten Kurs zur medizinischen Bildgebung am  Johann-Schöner-Gymnasium in Karlstadt folgt ein Kurs über 3D-Druck und Automation am Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld in Zusammenarbeit mit WAREMA und Fertig Motos. Den Abschluss bildet dann ein Camp zur Astrophysik gemeinsam mit dem Netzwerk Teilchenwelt an der Uni Würzburg und BOSCH REXROTH in Lohr. Unterstütz wird das Projekt zudem vom Staatsministerium sowie vom Landkreis und der Raiffeisenbank Main Spessart.

 

Johannes Günther
Johann-Schöner-Gymnasium
Bodelschwinghstr. 29

97753 Karlstadt

Anmerkung: für die beiliegenden Fotos liegen der Schule Einverständniserklärungen der Schüler und Eltern für Presse und Internet vor.

 

 

 

 

 

Besuch des Regionalforums MINT100 von MINT-EC


Besuch des Regionalforums MINT100 von MINT-EC

 

Wie sieht unsere Zukunft aus? Was erwartet uns – v.a. in Anbetracht neuer Technologien oder gar dem Klimawandel?

Diese und ähnliche Fragen konnte der Zukunftsforscher Dr. Bernd Flessner von der FAU Erlangen in seinem Vortrag „Science Fiction vs. Expertentum – Künstliche Intelligenz im Alltag der Zukunft“ beim diesjährigen Regionalforum MINT100 leider nicht beantworten, da die Zukunft nicht planbar ist. Dies zeigte er an verschiedenen Expertenmeinungen über zukünftige Technologien, die so nie eingetreten sind. Ein einprägsames Beispiel hierzu war der Microsoft-Gründer Bill Gates. Eine sehr populäre Falschprognose von ihm lautete: „Niemand braucht mehr als 640kB RAM in seinem PC.“ Dr. Flessner witzelte, dass man doch aufgrund zahlreicher Fehlvorhersagen von Gates genau das Gegenteil erwarten sollte. Auf der anderen Seite präsentierte der Redner etliche Zukunftsvisionen auch sehr bekannter Schriftsteller, wie Jules Verne, die ihrer Zeit weit voraus waren und heutige Technologien sehr treffend vorhergesagt haben.

Mit diesem sehr kurzweiligen Vortrag startete das Regionalforum MINT100 an der Wilhelm-Löhe-Schule in Nürnberg, zu dem sich auch eine kleine Gruppe des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums sich aus Lohr auf den Weg machte. Die Tagesveranstaltung für Schulen des Exzellenz-Vereins MINT-EC bot auch in diesem Jahr viele interessante Workshops und eine Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Bildung, Wirtschaft/Industrie und des Kultusministeriums.

 

Die Schülerin Paula Wagner (Q12) und der Schüler Yusuke Ugajin (Q11) hatten viel Spaß beim Workshop „Reflexe und Sinneswahrnehmungen“. Neben hilfreichen Informationen dienten Experimente dazu, die eigenen Sinne zu täuschen. Ein weiterer Workshop behandelte das Thema Wasserstoff als Energiespeicher.

Die Schüler/innen konnten sich auch in diesem Jahr wieder bei einem regionalen Bildungsmarkt an zahlreichen Ständen bei Firmen und Universitäten über verschiedene Berufsausbildungen bzw. Studiengänge informieren. Positiv in Erinnerung bleiben auch die gut strukturierte Organisation und die kostenlose Verpflegung. Insgesamt war es eine „interessante und coole Veranstaltung“, so Paula.

 

Auch für die beiden mitgereisten Lehrkräfte Claus Biere und Thomas Keßelring wurden interessante Workshops angeboten. Ein Workshop beschäftigte sich mit Wasserstoff-Technologien (z.B. gebundene Speicherung und Transport in Flüssigkeiten) und ihre Machbarkeit in Richtung Wasserstoffantrieb für Verkehrsmittel. In einem weiteren Workshop stellte sich das für Dezember 2020 neu konzipierte „Deutsches Museum Nürnberg“ vor, in dem aktuelle Techniktrends präsentiert werden  sollen - im Gegensatz zum Standort München, wo es eher um Technikgeschichte geht.

Thomas Keßelring

Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium

 

Von links nach rechts:

Thomas Keßelring, Yusuke Ugajin, Paula Wagner, Claus Biere

 

 

 

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