aktuelle Termine

26.05.2017-26.05.2017
Kolloqiumsprüfungen - Erste Prüfungswoche
29.05.2017-01.06.2017
Kolloquiumsprüfungen - zweite Prüfungswoche
02.06.2017
Bekanntgabe der Abiturergebnisse

Was bedeutet MINT?


Seit einigen Jahren werden die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) und Technik-Wahlkurse unter dem Begriff MINT zusammengefasst.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium bietet hierzu die Ausbildungsrichtung Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)an, die einen Schwerpunkt in MINT-Fächern vorsieht. Um den Schülerinnen und Schülern, als auch den Lehrkräften, im MINT-Bereich ein größeres Spektrum an Angeboten bieten zu können hat sich das Gymnasium 2013 dem Verein mathematisch - naturwissenschaftliche Excellence - Center an Schulen (MINT - EC) angeschlossen.

Im November 2015 wurde uns der Status der Vollmitgliedschaft zugesprochen. Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium wurde als „Leuchtturm der Region“ bezeichnet und die Bewerbung hat die Jury „vollends überzeugt“.
Auf der Schulleitertagung 2015 wurde der Schule feierlich die Urkunde und ein Schild für die Vollmitgliedschaft ausgehändigt:


von li nach re:
Wolfgang Gollub, Vorstandsvorsitzender des MINT-EC
Thomas Keßelring, MINT-Koordinator am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium
Christian Conradi, Schulleiter am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium
Walter Gremm, Ministerialdirigent Bayerisches Kultusministerium
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer bayme vbm vbw

 

Wir freuen uns, dass unsere Angebote und die Arbeit in den MINT-Fächern geschätzt werden, so dass wir im MINT-EC-Netzwerk aktiv teilnehmen dürfen. Das bringt viele Vorteile für Schüler/innen und Lehrkräften mit sich.



Erste Früchte dieser Mitgliedschaft und viele (traditionelle) Aktivitäten können in den folgenden Berichten nachgelesen werden:






Die Robotik-Gruppe sagt DANKE


Die Robotik-Gruppe sagt Danke an Herrn Thiemig von WAREMA und seinem Mitarbeiter, Herrn Meder!
Nur mit Ihrer fachkundigen Hilfe und Unterstützung sind wir bei unserem Projekt wieder ein ganzes Stück weiter gekommen!

Die nächsten Wochen soll nun die Software noch justiert, und einige kleinere Baustellen noch fertiggestellt werden. Wir hoffen, dass wir ende Juni einen erstmals funktionsfähigen Prototypen haben!

 

 

P-Seminar zu Gast bei WAREMA


Der deutsche Schriftsteller Julius Langbehn sagte einmal: „Mit den Menschen ist es wie mit den Blumen: Sie brauchen nicht nur Wasser, sondern auch Sonne.“

Die Sonne ist ein Energiespender und zugleich ein bedeutendes Kriterium für unser Wohlbefinden. Die Firma WAREMA aus Marktheidenfeld hat sich als Sonnenlicht-Manager u.a. das Ziel gesetzt, ein individuelles Wohlfühlklima in Gebäuden zu erschaffen.

Wie dies gelingt, durfte eine Woche lang das P-Seminar „Bauphysik live – Sonnenschutz zum Anfassen“ des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums vor Ort erfahren.

Nach einer Unternehmensvorstellung und der notwendigen Arbeitssicherheitseinweisung wurden den zwölf Schülerinnen und Schüler des Seminars die Grundlagen der Bauphysik u.a. anhand von Experimenten vorgeführt. Wichtige Bereiche betreffen die Steuerung des Licht- und Energieeintrags in das Gebäude z. B. mithilfe der Reflexion, Absorption und Isolierung durch Raffstores und Behänge. Mit großem Interesse verfolgten die Schülerinnen und Schüler einen eigentlich recht simplen Versuch, bei dem mit Hilfe einer Kerze durch Spiegelungen sowohl der Aufbau des verwendeten Fensterglases als auch der korrekte Einbau geprüft werden kann.

Der zweite Tag begann mit einer Gruppenübung zur Optimierung von Arbeitsprozessen im Team, indem ein LEGO-Auto auf Zeit zusammengebaut werden musste. Durch gezielte Optimierung im Arbeitsprozess konnte so die Zeit stark minimiert werden. Anschließend gab es noch Einweisungen in den Umgang mit elektrischem Strom und den notwendigen Werkzeugen zur Montage eines Raffstores. Am Ende des Tages analysierten die Schülerinnen und Schüler den Kundenauftrag zum Bau eines Raffstores mit Funktionsumfang.

In den folgenden beiden Tagen wurde der Kundenauftrag praktisch umgesetzt. Nach einer Kostenkalkulation wurde in vier Gruppen jeweils ein Raffstore montiert und die elektrische Schaltung verdrahtet. Diese dient als Grundlage für die spätere Programmierung der automatisierten Steuerung des Raffstores nach Kundenwunsch. Viel Spaß bereitete ein Windkanaltest des fertigen Produkts, bei dem sich die Teilnehmer des P-Seminars auch selbst Wind mit Orkangeschwindigkeit aussetzen durften.

Den Abschluss des praktischen Projekts die Prüfung der elektrischen Verschaltung und natürlich die Inbetriebnahme des kompletten Raffstores.

Am letzten Tag wurden die Schülerinnen und Schüler durch die Produktion der Steuerungssysteme geführt. Bei diesem imposanten Rundgang mit kurzweiligen Erklärungen erfuhren sie, wie mit modernster Technik Platinen für Steuerelemente bestückt werden.

Eine Feedbackrunde, die Übergabe des Zertifikats und ein Gruppenfoto rundeten diese tolle Woche ab.

Vielen Dank gebührt zwei Werksstudenten, die das Projekt die ganze Woche begleiteten und auch viele tiefe Einblicke in einen dualen Studiengang gewährt haben. V.a. in der Praxisphase unterstützten vier Auszubildende in einer freundschaftlichen Atmosphäre die Arbeitsgruppen durch hilfreiche Erklärungen. Der größte Dank geht an WAREMA selbst und insbesondere an den Ausbildungsleiter Herrn Harth, der durch die Planung maßgeblich am Gelingen dieser interessanten Woche beigetragen hat.

 

 

Bitte nicht stören!


„Bitte nicht stören!“ steht mit einem Lötkolben eingebrannt auf einem kleinen selbst erstellten und verzierten Türschild. Damit sind aber keine Lehrkräfte gemeint. Vielmehr waren am Dienstag die Fachlehrkräfte der fünften Klassen des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums eingeladen, ihre Schülerinnen und Schüler einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben zu können.

Während der eineinhalbstündigen „Technik-Rallye“ konnten die Fünftklässler unter der Anleitung von zwei Pädagogen der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern?!“ (bbw Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft e. V.) nicht nur sägen, bohren, lochen, stanzen, schrauben und hämmern. Vielmehr konnten sie an über 25 Stationen sich auch an Geschicklichkeitsspielen erfreuen und diverse kleine Kunstwerke erschaffen. Heiß begehrt war das Aussägen und Verzieren von Holzanhängern, das Erstellen von Arm- und Halsbändern aus Leder mit Nieten und das selbständige Abdrehen von Ringen eines Kupferrohres. Sichtlich stolz wurden die kleinen, selbst erstellten Exponate gleich Mitschülern und Lehrkräften gezeigt.

Das Ziel der „Technik-Rallye“ ist der spielerische Umgang mit Technik, um dabei eventuell vorhandene Berührungsängste abbauen zu können.

Das oben erwähnte Türschild wird bestimmt eine Kinderzimmertür schmücken. Ob die Bitte Geschwistern oder Eltern gilt ist nicht bekannt.

 

 

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