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Schulfest
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Sommerferien
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erster Schultag

Was bedeutet MINT?


Seit einigen Jahren werden die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) und Technik-Wahlkurse unter dem Begriff MINT zusammengefasst.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium bietet hierzu die Ausbildungsrichtung Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)an, die einen Schwerpunkt in MINT-Fächern vorsieht. Um den Schülerinnen und Schülern, als auch den Lehrkräften, im MINT-Bereich ein größeres Spektrum an Angeboten bieten zu können hat sich das Gymnasium 2013 dem Verein mathematisch - naturwissenschaftliche Excellence - Center an Schulen (MINT - EC) angeschlossen.

Im November 2015 wurde uns der Status der Vollmitgliedschaft zugesprochen. Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium wurde als „Leuchtturm der Region“ bezeichnet und die Bewerbung hat die Jury „vollends überzeugt“.


Wir freuen uns, dass unsere Angebote und die Arbeit in den MINT-Fächern geschätzt werden, so dass wir im MINT-EC-Netzwerk aktiv teilnehmen dürfen. Das bringt viele Vorteile für Schüler/innen und Lehrkräften mit sich.



Erste Früchte dieser Mitgliedschaft und viele (traditionelle) Aktivitäten können in den folgenden Berichten nachgelesen werden:






Molekularbiologie in Dortmund (MINT)


Molekularbiologie in Dortmund (MINT)

Mehrere Tage lang hatten drei Lehrlinge im Dortmunder Werk der Bayer AG nicht anderes zu tun, als Hunderte von Agar-Platten zu gießen. Das Gelantine-ähnliche Gel diente als Nährstoffboden für Mikroorganismen, mit denen es Lysander Pleier aus Neustadt und 15 weitere Schüler aus ganz Deutschland, den USA und der Türkei zu tun bekamen. Im Rahmen des  MINT-EC-Camps „Molekularbiologie“ impften sie diese mit Bakterien und Hefepilzen. In langen Experimentreihen sollten sie dann bestimmen, um welche Organismen es sich handelt, wie stark die Lösung konzentriert war und welche der Impftechniken, die ihnen beigebracht worden waren, welchem Zweck dienen.

„Allein dieser Aufwand ist schon enorm“, zeigte sich der Zehntklässler des Franz-Ludwig-von Erthal-Gymnasiums in Lohr beeindruckt. „Man muss sehr, sehr vorsichtig sein beim Experimentieren im Labor.“ Zu schaffen gemacht hat dem 15-Jährigen auch die Hitze: Stundenlang brannte vor jedem der 16 Schüler ein Bunsenbrenner, um die Impf-Ösen zu desinfizieren und die Raumluft möglichst keimfrei zu halten.

Weitere unterfränkische Vertreter kamen vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt und vom Friedrich-Koenig-Gymnasium in Würzburg. Zu Gast waren sie im Dortmunder Heisenberg-Gymnasium, das mit seinem „Laborgarten“ über eine hochschulähnliche Ausstattung verfügt. Mit Hilfe einer Zentrifuge isolierten die MINT-Schüler zum Beispiel unbekannte DNA-Proben, um sie anschließend mit der in der Oberstufe verankerten PCR (polymerase chain reaction) zu Vervielfältigen und zu Sequenzieren. Nach zwei Arbeitstagen konnte Pleier feststellen: Bei seiner Probe handelte es sich zweifelsfrei um Rindfleisch, das einer der drei für dieses Camp abgestellten Lehrer einem Burger entnommen hatte.

Auch die Freizeit des Schülers gestaltete sich sehr angenehm. Abwechslung zum Labor boten Exkursionen zum deutschen Fußballmuseum und zur Arbeitsweltausstellung DASA. Die Abende, an denen sich die Schüler beim Pokerspielen oder am Billardtisch besser kennen lernten, gingen oft in nächtliche Gespräche über Gott und die Welt. „Einer meiner Highlights war tatsächlich so viele MINT interessierte und kluge Schüler zu treffen, mit ihnen zu diskutieren und überaschenderweise auch neue Freundschaften zu schließen“ schloss Pleier.

Zum Programmpunkt gehörte auch eine Führung durch das Werk Bergkamen der Bayer AG, die dieses MINT-Camp unterstützte.

 

MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Zu den derzeit 316 zertifizierten Schulen, die bei diesem Excellence-Schulnetzwerk zertifiziert sind, gehören neben dem Lohrer Gymnasium auch jene in Karlstadt und Marktheidenfeld.


 

 

MINT-EC-Camp


Von der Rohstoffgewinnung mittels autonomer Roboter untertage, über die Herstellung von Glas, bis hin zur Aufbereitung von Müll in Deponien

 

Vom 7. bis 10. Mai haben sich zehn Mädchen und zehn Jungen der Klassenstufen zehn bis zwölf der MINT-EC-Schulen aus ganz Deutschland mit dem facettenreichen Thema des Rohstoffkreislaufs beschäftigt. Als Schülerin des Franz-Ludwig-von-Erthal Gymnasiums aus Lohr nahm auch ich an diesem MINT-EC-Camp unter dem Titel „Sustainability in Resource Engineering – Der Weg von der Gewinnung bis zum Recycling“ an der RWTH Aachen University teil.

Die Woche war gegliedert nach dem Ablauf des Rohstoffkreislaufs. So begannen wir am Tag der Anreise in Aachen mit der Thematik der Gewinnung von Rohstoffen in untertägigen Hohlräumen mithilfe von Robotern. Diese werden speziell hierfür konzipiert, da die ungünstigen Bedingungen für den Menschen schädlich und gefährlich sein könnten.

Des Weiteren verfolgten wir den Kreislauf vom Glas und dessen Produkten zu dessen Aufbereitung und Wiederverwendung. Mehrere Labore wurden besichtigt und es konnten Trenn- und Aufbereitungsverfahren kennengelernt werden.

Am Entsorgungszentrum Leppe wurden wir u.a. über die Entstehung von Deponiegas aufgeklärt und wir beschäftigten uns mit der Energiewende und der damit zusammenhängenden Automobilindustrie.

Die lehrreiche und gesellige Woche endete mit unseren Gruppen-Präsentationen über die einzelnen Themengebiete der Woche. Meine Aufgabe war es, die Gründe der Entstehung von Deponiegas (Methangas) und die heutige Aufbereitungsverpflichtung zur Lagerung des Mülls auf einer Deponie zu beschreiben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Erfahrung dieser Woche mein Leben sehr bereichert haben und ich viel dazu gelernt habe. Folglich würde ich auch aufgrund des Kennenlernens verschiedener sympathischer Menschen dieses Camp wärmstens weiterempfehlen.

 

Fieneke Klebsch

10b






 

 

DDD - 3D!


Man muss eigentlich Programmierer und Designer sein, damit erste Versuche mit unserem 3D-Drucker gelingen. Im Wahlkurs 3D-Druck, der dieses Jahr erstmalig durchgeführt wird, haben wir uns zunächst einmal an selbst entworfene Schlüsselanhänger gewagt.
 
Jeder Teilnehmer hat dabei bei null angefangen. Nach ein paar Stunden Arbeit wurden die Ergebnisse dann aber schon sehr konkret und konnten sich durchaus sehen bzw. drucken lassen!
 
Hier unsere ersten Ergebnisse:
 

 

 

Aussengrafik1
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