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28.10.2019-01.11.2019
Herbstferien

Was bedeutet MINT?


Seit einigen Jahren werden die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) und Technik-Wahlkurse unter dem Begriff MINT zusammengefasst.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium bietet hierzu die Ausbildungsrichtung Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium (NTG)an, die einen Schwerpunkt in MINT-Fächern vorsieht. Um den Schülerinnen und Schülern, als auch den Lehrkräften, im MINT-Bereich ein größeres Spektrum an Angeboten bieten zu können hat sich das Gymnasium 2013 dem Verein mathematisch - naturwissenschaftliche Excellence - Center an Schulen (MINT - EC) angeschlossen.

Im November 2015 wurde uns der Status der Vollmitgliedschaft zugesprochen. Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium wurde als „Leuchtturm der Region“ bezeichnet und die Bewerbung hat die Jury „vollends überzeugt“.


Wir freuen uns, dass unsere Angebote und die Arbeit in den MINT-Fächern geschätzt werden, so dass wir im MINT-EC-Netzwerk aktiv teilnehmen dürfen. Das bringt viele Vorteile für Schüler/innen und Lehrkräften mit sich.



Erste Früchte dieser Mitgliedschaft und viele (traditionelle) Aktivitäten können in den folgenden Berichten nachgelesen werden:






Stratosphären-Ballon "Erthal1"


„The Erthal1 has landed“ Frei nach den geschichtsträchtigen Worten „The Eagle has landed“ knapp 50 Jahre nach der erfolgreichen Mondlandung war dem Strato-Team des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums die Erleichterung ins Gesicht geschrieben, als klar war, dass die erste aus Lohr gestartete Sonde heil gelandet war.

Aber nun der Reihe nach. Als vor einigen Monaten ein Werbeprospekt eines deutschen Startup-Unternehmens zum Start von Stratosphärenballons in die Schule flatterte, waren die Lehrer Markus Ruf, Martin Hofmann und Thomas Keßelring gleich „Feuer und Flamme“. Die Vorstellung dieses Projekts bei Schulleiter OStD Dr. Rottenbacher stieß sofort auf dessen Unterstützung. Dennoch verging etwas Zeit, mit der Aufgabe, ein Budget zu nennen. Und nachdem der finanzielle Rahmen geklärt war, startete das Vorhaben. Hierbei ist gleich der Sparkasse Mainfranken mit Herrn Schmitt herzlich zu danken, ohne ihn und deren finanzieller Unterstützung, wäre das Projekt nicht möglich gewesen.

Es musste nicht lang gesucht werden, um ein schlagkräftiges Team von begeisterten Zehntklässlern zu finden und das Strato-Team zu gründen. Deren Aufgabe war es nun, noch vor Pfingsten eine Arbeitsverteilung zu planen und den groben technischen und finanziellen Rahmen zu klären. Fast täglich traf sich die Gruppe nach den Pfingstferien und die Planungen wurden immer konkreter. Heikle Fragen waren: Kaufen wir ein Rundum-Sorglospaket des Startupunternehmens? Welche Sensoren sollen mit an Bord sein? Wie sollen die Sensorwerte mitgeschrieben werden? Wie sieht es mit der Stromversorgung – v.a. bei bis zu -45°C aus? Wie viele Kameras werden mitgenommen und was sollen sie zeigen? Bleiben wir im finanziellen Rahmen? Und, und, und.

Diese Fragen mussten schnell gelöst werden, da auch noch die Klassenfahrt nach Berlin anstand. Vor der Fahrt wurden noch die wichtigsten Entscheidungen getroffen: nur Grundausstattung (Ballon, Fallschirm und Styroporbox) vom Startupunternehmen, Heliumquelle ermittelt, Sensorarten bestimmt und einen Raspberry Pi als Kleincomputer bestellt. Auch in Berlin wurde weiter geplant. Die Technikcrew, bestehend aus Lysander Pleier und Jan Peter, besuchte mehrfach einen ansässigen Elektronikladen und noch fehlende Komponenten wurden bestellt. Maximilian Maisch, Henri Englert und Emilio Hartung als Filmteam planten die Aufnahmen des Projekts.

Inzwischen mussten schon Genehmigungen vom Zweckverband des Schulgeländes, der Stadt Lohr und des Luftamts eingeholt werden. Das Luftamt benötigte detaillierte Informationen und den Nachweis einer abgeschlossenen Versicherung. Alles hat letztendlich geklappt und die Flugsicherheit wurde informiert.

Jetzt nahm das Projekt langsam Gestalt an. Die Technikcrew traf sich mehrfach privat und bei Herrn Hofmann als Mentor. Das Organisationsteam (Luca Schipper, Felix Roth, Paul Grün, Julian Heldt) war „Mädchen für Alles“ und arbeitete den Spezialteams eifrig zu. Langsam bzw. fast zu schnell rückte der anvisierte Starttermin unaufhaltsam entgegen: 22. Juli 2019 um 17 Uhr zur Eröffnung des Schulfests Ein Zurück gab es nicht mehr nachdem die Schulfamilie und Bevölkerung u.a. über die Presse informiert waren.

Montag, 22. Juli 2019 – der Tag des Starts:
Alle Tests verliefen erfolgreich, alles schien gut zu funktionieren. Die Anspannung war zu spüren. Letzte hektische Vorbereitungen und Ausführungen wurden durchgeführt. Der Wetterballon wurde unter Mithilfe von Gernot Sänger und Hausmeister Stefan Schmitt mit ca. 3,6 Kubikmeter Ballongas (Helium) gefüllt. Alles lief perfekt ab. Doch dann kam Hektik auf. Eine SD-Karte einer Kamera funktioniert nicht und eigentlich sollte die Technik schon am Ballon hängen. Nach der Begrüßung und Eröffnung des Schulfests durch Herrn Dr. Rottenbacher musste leider improvisiert werden. Herr Schmitt von der Sparkasse musste sich - wie auch die anderen Anwesenden - noch gedulden. Dann kam unter großem Jubel das Team mit der in Styropor verpackten Elektonikeinheit (Sonde) Die Erleichterung war groß. Ein paar letzte Handgriffe und Herr Schmitt durfte den Stratosphärenballon unter lautstarkem Countdown auf seine Reise schicken. Zehn, Neun, Acht, Sieben, Sechs, Fünf, Vier, Drei, Zwei, Eins, START … schallte es aus mehreren hundert Kehlen.

Dann hob er ab! Fast senkrecht, mit leichter Tendenz zum Main, stieg der Ballon rasch in die Höhe und war noch lande vom Schulhof aus zu sehen. Jetzt begann aber die heikle Frage: „Finden wir den Ballon mit Styroporbox wieder?“ Das Bergungsteam bestehend aus den Technikern Jan Peter, Lysander Pleier und Andreas Siegler, dem Drohnenbeauftragten Henri Englert und den Lehrkräften Herr Hofmann und Herr Keßelring setzte sich alsbald in Bewegung, da die Prognose eine Flugzeit von 2,5 Stunden angab und der voraussichtliche Landepunkt zwischen Amorbach und Mosbach liegen sollte. Den kürzesten Weg nehmend durch malerische Waldgebiete und sehr enge Straßen erreichte das Team den prognostizierten Landebereich – allerdings viel zu früh. Heftige Gedanken und Spekulationen kamen auf, da am Start die GPS-Tracker zum Auffinden der Sonde nicht die richtigen Werte angezeigt haben. Jeder kleine Punkt am Himmel wurde genau betrachtet. Ist das unser Ballon? Bekommen wir Besuch von der Polizei, weil auf dem EDEKA-Parkplatz in Mudau mehrere Personen den Himmel absuchen? Nach langer Warterei kam endlich ein Signal eines GPS-Trackers auf ein Smartphone. Und dann noch eines. Ab ins Auto und die genannte Position in ca. 20 km Entfernung aufsuchen, bevor jemand die Sonde vor uns entdeckt. Auf der Fahrt kamen aber große Zweifel und Unbehagen auf. Warum haben wir nur wenige Positionsmeldungen erhalten, obwohl der Tracker jede Minute eine Information liefern sollte. Warum war die letzte Positionsmeldung mit einer Geschwindigkeit von über 120 km/h angegeben? Hat der Fallschirm versagt? War die Sonde abgestürzt und die Elektronik zerstört?

Die angepeilte Position lag in einem Maisfeld neben einem kleinen Flugplatz. Somit konnte die Drohne bei der Suche auch nicht helfen, das Maisfeld musste durchsucht werden – aber ohne Erfolg! Was war passiert? Wo war die Sonde? Da meldete sich der erste GPS-Tracker wieder – und jetzt auch regelmäßig. Man sah, dass die Geschwindigkeit langsam sank und die Ortsangabe konstant blieb. Verblüffend war nur, dass es in über 40 km Entfernung in der Nähe von Heidelberg war.

In der nachfolgenden Graphik erkennt man den prognostizierten (schwarz) und tatsächlichen (rot) Flugverlauf und die Fahrtstrecke (blau). Scheinbar gab es zur Flugzeit einen etwas stärkeren Westwind.

Eine malerische Fahrt erwartete uns. Am Neckar entlang mit zahlreichen Schlössern, durch Tunnel führte der Weg über mehrere Landesgrenzen hinweg in die Nähe von Neckarsgemünd. Auf der Fahrt meldete sich auch der zweite GPS-Tracker und bestätigte die Angaben des Kollegen, dass der Landeplatz in einem kleinen Waldstück liegt. Gut war auch, dass sich die Positionsmeldungen nicht veränderten, die Sonde war noch am gleichen Ort, niemand hatte sie mitgenommen. Langsam begann die Dämmerung, als wir über einen schmalen Waldweg zum Landeplatz kamen und Lysander mit freudiger Stimme rief, den Fallschirm mit Sonde in einem Baum gesehen zu haben.

Quer durch Gestrüpp und einen kleinen Steilhang hinauf sahen wir dann alle das Objekt in ca. 8m Höhe. Die Sensoren schienen noch zu arbeiten, da es aus der Sonde immer wieder blinkte. Aber wie sollen wir da ran kommen? Klettern war unmöglich, wenn gar viel zu gefährlich. Würfe von Ästen und rhythmisches Rütteln am massiven Baum brachten auch keinen Erfolg. Dem Bergungsteam blieb nur Eines: Hilfe im benachbarten Ort suchen – als auf einmal Jan schrie, er habe etwas gehört. Gerade in diesem Moment löste sich der Fallschirm nach einstündigem Verharren in der Baumkrone und die Sonde glitt für uns erreichbar herunter. Die Freude war riesig und eifrig wurde die Elektronik inspiziert. Es schien alles funktioniert zu haben. Auf dem langen Heimweg über Frankfurt konnte es Jan gar nicht erwarten und sichtete gleich die Videoaufnahmen.

Die nächsten zwei/drei Vormittage wurden nun die Daten ausgewertet, Bilder gesichtet, ein Film geschnitten und Erkenntnisse gewonnen. Speziell dem Filmschnittteam aus Maximilian Maisch und Emilio Hartung sei gedankt, dass sie innerhalb der kurzen Zeit vor den Ferien den wunderbaren Film nach erstellen konnten!

am besten im Vollbildmodus anschauen!

 

 

Hier nun einige Daten rund um den Flug, die auch in den nachfolgenden Graphiken abgelesen werden können:

  • Flugdauer bis zum Platzens des Ballons: ca. 2,5 h -> Der Ballon nimmt durch den immer geringer werdenden Luftdruck in der Höhe an Volumen zu bis er schließlich platzt. Die Sonde fällt durch einen Fallschirm getragen langsam zur Erde
  • Fallzeit bis zur Landung: ca. 40 Minuten
  • Maximal erreichte Höhe: ca. 28196m
  • Weglänge der Flugroute: ca. 150km
  • minimale Außentemperatur in welcher Höhe: -43 °C in ca. 12 km Höhe beim Aufstieg, -43 °C in ca. 15 km Höhe beim Abstieg
  • Aufstieg: ab ca. 12 km Höhe wieder schwankender Temperaturanstieg bis auf ca. 19 °C
  • Abstieg: bis ca. 12 km Höhe wieder schwankende Temperaturabnahme bis auf ca. -43 °C
  • relative Luftfeuchtigkeit beim Start und bei der Landung: ca. 40 %
  • maximale Luftfeuchtigkeit: 83% kurz nach der Landung -> mögliche Erklärung: durch das Absinken der noch kalten Sonde kondensierte die Luftfeuchtigkeit der unteren Luftschichten an der Sonde, so dass eine höhere Luftfeuchtigkeit registriert wurde. Beim Aufstieg war dies nicht zu beobachten.
  • minimale Luftfeuchtigkeit: ca. 0 bis 1 % ab einer Höhe von ca. 11 km
  • maximale Beschleunigung: ca. 1,4 g beim Platzen des Ballons
  • anfängliche Beschleunigung: ca. 0,15 g
  • minimale Stärke des Magnetfelds: 20 μT am Boden
  • maximale Stärke des Magnetfelds: 250 bis 320 μT während des Flugs
  • minimaler Luftdruck: ca. 0 hPa in der Höhe
  • maximaler Luftdruck: ca. 1000 hPa am Boden (am Landeplatz etwas geringer, das er etwas höher lag als der Startort)

Das Team hofft auf eine Wiederholung des Projekts im nächsten Jahr. Mit den zahlreichen Erfahrungen kann der Ablauf wesentlich verbessert werden und es können Änderungen an den Sensoren vorgenommen werden, die eine verbesserte Aussage über Wetterveränderungen ermöglichen.

Vielen Dank an die Sparkasse Mainfranken für die finanzielle Unterstützung, der Schulleitung, der Stadt Lohr und dem Zweckverband für die Möglichkeit der Durchführung und den zahlreichen Helfern rund um das Projekt.

Thomas Keßelring

Berichterstattungen des Lohrer Echos:
Artikel 1
https://www.main-echo.de/regional/kreis-main-spessart/Schueler-des-Gym-na-si-ums-Lohr-starten-Stratosphaerenballon;art490826,6759588

Artikel 2
https://www.main-echo.de/regional/kreis-main-spessart/Lohrer-Gymnasium-startet-erfolgreich-einen-Wetterballon;art490828,6761613

Artikel 3
https://www.main-echo.de/regional/kreis-main-spessart/Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium-Wetterballon-stieg-28-Kilometer-hoch;art490826,6764002

 

 

 

 

Molekularbiologie in Dortmund (MINT)


Molekularbiologie in Dortmund (MINT)

Mehrere Tage lang hatten drei Lehrlinge im Dortmunder Werk der Bayer AG nicht anderes zu tun, als Hunderte von Agar-Platten zu gießen. Das Gelantine-ähnliche Gel diente als Nährstoffboden für Mikroorganismen, mit denen es Lysander Pleier aus Neustadt und 15 weitere Schüler aus ganz Deutschland, den USA und der Türkei zu tun bekamen. Im Rahmen des  MINT-EC-Camps „Molekularbiologie“ impften sie diese mit Bakterien und Hefepilzen. In langen Experimentreihen sollten sie dann bestimmen, um welche Organismen es sich handelt, wie stark die Lösung konzentriert war und welche der Impftechniken, die ihnen beigebracht worden waren, welchem Zweck dienen.

„Allein dieser Aufwand ist schon enorm“, zeigte sich der Zehntklässler des Franz-Ludwig-von Erthal-Gymnasiums in Lohr beeindruckt. „Man muss sehr, sehr vorsichtig sein beim Experimentieren im Labor.“ Zu schaffen gemacht hat dem 15-Jährigen auch die Hitze: Stundenlang brannte vor jedem der 16 Schüler ein Bunsenbrenner, um die Impf-Ösen zu desinfizieren und die Raumluft möglichst keimfrei zu halten.

Weitere unterfränkische Vertreter kamen vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt und vom Friedrich-Koenig-Gymnasium in Würzburg. Zu Gast waren sie im Dortmunder Heisenberg-Gymnasium, das mit seinem „Laborgarten“ über eine hochschulähnliche Ausstattung verfügt. Mit Hilfe einer Zentrifuge isolierten die MINT-Schüler zum Beispiel unbekannte DNA-Proben, um sie anschließend mit der in der Oberstufe verankerten PCR (polymerase chain reaction) zu Vervielfältigen und zu Sequenzieren. Nach zwei Arbeitstagen konnte Pleier feststellen: Bei seiner Probe handelte es sich zweifelsfrei um Rindfleisch, das einer der drei für dieses Camp abgestellten Lehrer einem Burger entnommen hatte.

Auch die Freizeit des Schülers gestaltete sich sehr angenehm. Abwechslung zum Labor boten Exkursionen zum deutschen Fußballmuseum und zur Arbeitsweltausstellung DASA. Die Abende, an denen sich die Schüler beim Pokerspielen oder am Billardtisch besser kennen lernten, gingen oft in nächtliche Gespräche über Gott und die Welt. „Einer meiner Highlights war tatsächlich so viele MINT interessierte und kluge Schüler zu treffen, mit ihnen zu diskutieren und überaschenderweise auch neue Freundschaften zu schließen“ schloss Pleier.

Zum Programmpunkt gehörte auch eine Führung durch das Werk Bergkamen der Bayer AG, die dieses MINT-Camp unterstützte.

 

MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Zu den derzeit 316 zertifizierten Schulen, die bei diesem Excellence-Schulnetzwerk zertifiziert sind, gehören neben dem Lohrer Gymnasium auch jene in Karlstadt und Marktheidenfeld.


 

 

MINT-EC-Camp


Von der Rohstoffgewinnung mittels autonomer Roboter untertage, über die Herstellung von Glas, bis hin zur Aufbereitung von Müll in Deponien

 

Vom 7. bis 10. Mai haben sich zehn Mädchen und zehn Jungen der Klassenstufen zehn bis zwölf der MINT-EC-Schulen aus ganz Deutschland mit dem facettenreichen Thema des Rohstoffkreislaufs beschäftigt. Als Schülerin des Franz-Ludwig-von-Erthal Gymnasiums aus Lohr nahm auch ich an diesem MINT-EC-Camp unter dem Titel „Sustainability in Resource Engineering – Der Weg von der Gewinnung bis zum Recycling“ an der RWTH Aachen University teil.

Die Woche war gegliedert nach dem Ablauf des Rohstoffkreislaufs. So begannen wir am Tag der Anreise in Aachen mit der Thematik der Gewinnung von Rohstoffen in untertägigen Hohlräumen mithilfe von Robotern. Diese werden speziell hierfür konzipiert, da die ungünstigen Bedingungen für den Menschen schädlich und gefährlich sein könnten.

Des Weiteren verfolgten wir den Kreislauf vom Glas und dessen Produkten zu dessen Aufbereitung und Wiederverwendung. Mehrere Labore wurden besichtigt und es konnten Trenn- und Aufbereitungsverfahren kennengelernt werden.

Am Entsorgungszentrum Leppe wurden wir u.a. über die Entstehung von Deponiegas aufgeklärt und wir beschäftigten uns mit der Energiewende und der damit zusammenhängenden Automobilindustrie.

Die lehrreiche und gesellige Woche endete mit unseren Gruppen-Präsentationen über die einzelnen Themengebiete der Woche. Meine Aufgabe war es, die Gründe der Entstehung von Deponiegas (Methangas) und die heutige Aufbereitungsverpflichtung zur Lagerung des Mülls auf einer Deponie zu beschreiben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Erfahrung dieser Woche mein Leben sehr bereichert haben und ich viel dazu gelernt habe. Folglich würde ich auch aufgrund des Kennenlernens verschiedener sympathischer Menschen dieses Camp wärmstens weiterempfehlen.

 

Fieneke Klebsch

10b






 

 

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