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WEBS: Schule in der Zukunft, mit Umfrage


Schule in der Zukunft

 Am Morgen werde ich von einem virtuellen, pinken Wecker geweckt. Der Ton des Weckers hat sich extra auf meine Stimmung eingestellt. Heute erklingt ein wütendes Stampfen, das heißt, ich bin heute nicht sonderlich gut drauf. Nachdem er angeklopft hat, fährt mein kleiner Essens-Roboter in mein Zimmer hinein und bringt mir mein Frühstück, das heute aus einem veganen, zucker-freien, Bio-Marmeladenbrot, gute-Laune-Pillen, den Vitamin-Ergänzungs-Pillen und einem Glas ebenfalls veganer Bio-Milch besteht. Anschließend kommt mein Wasch-und Zähne-Putz-Roboter. Ich stecke den Kopf hinein und kann fernsehen, während ich gewaschen und mir die Zähne geputzt werden. Als alles fertig ist, stecke ich meinen Schul-USB-Stick in den Anschluss auf meiner Stirn und der virtuelle Unterricht kann beginnen. Erste Stunde: Geschichte. Im Moment beschäftigen wir uns damit, wie das Leben früher ausgesehen hat. Heute sind wir in ein Schulmuseum gegangen, wo ein Klassenzimmer von vor hundert Jahren ausgestellt ist. Wir nehmen an einer Unterrichtsstunde, wie sie früher war, teil, in der wir mit Stiften aus Holz oder Plastik auf etwas schreiben, das man „Papier“ nannte. Das ist gar nicht so einfach! Die Kinder um ca. 2019 hatten auch keinen virtuellen Unterricht, sondern mussten teilweise mit einem Fahrrad oder sogar zu Fuß zur Schule gelangen. Die armen! Außerdem musste man damals sein Essen selbst kochen, sich selbst die Zähne putzen und sich selbst waschen. Ich bin froh, nicht in dieser schrecklich anstrengenden Zeit gelebt zu haben! In der nächsten Stunde habe ich Kunst: Zurzeit arbeiten wir mit dem 10D-Drucker. Aufgabe ist es, ein Haustier zu erstellen. Ich habe eine Maus mit neonfarbenen, pinken Fell und einem flauschigen Schwanz ausgewählt. Zu Hause habe ich nämlich schon eine Maus dieser Art mit türkisfarbenem Fell und ich glaube, sie könnte etwas Gesellschaft gut gebrauchen. Nun bestätige ich meine Wahl mit der Enter-Taste und warte gespannt auf das Ergebnis. Der virtuelle Lehrer-Roboter nimmt mein kleines Knuddel-Mäuschen aus dem 10D-Drucker und mustert es. Nun warte ich gespannt auf die Note. Eine 88. In Anbetracht der Tatsache, dass 100 die schlechteste und 1 die beste Note ist, ist das eher nicht so toll. Ich hoffe nur, mein Vater beobachtet mich nicht gerade mit seinen unsichtbaren Kameras. Nächste Stunde habe ich Kochunterricht. Als ich den Raum betrete, bereitet der Koch-Roboter sein heutiges Vorhaben vor. Alle Schüler setzen sich und wir schauen erst dem Roboter zu, wie er kocht und anschließend testen wir das Essen: Vegane-Bio-Lasagne ohne Fett. Mhhh. Ich bitte den Roboter, mir das Rezept zu geben, um es zuhause auf einem USB-Stick unserem Koch-Roboter vorzulegen, damit er es für mich kochen kann. Nach den drei Stunden breche ich für heute den Unterricht ab und verschiebe die anderen drei Stunden auf morgen. Als ich den Stick aus dem Anschluss auf meiner Stirn ziehe, finde ich mich in meinem Bett wieder. Ich bediene die Mittagessen-Taste und stecke den Stick vom Koch-Roboter aus der Schule in einen der Anschlüsse neben meinem Bett. Sofort steht ein leckeres Mittagessen vor mir. Also, dann wollen wir nicht beim Essen stören. Guten Appetit!

 

Johanna Mehling


 

77 Antworten zur Zukunft – Auswertung der Umfrage

Wir bedanken uns bei 70 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5, 6, 7, 9, 10, 11 und 12 und bei 7 Lehrerinnen und Lehrern, die an unserer diesjährigen Umfrage teilgenommen haben! Hier präsentieren wir euch die Ergebnisse!

In den Tabellen könnt ihr die Schülerantworten direkt mit den Lehrerantworten vergleichen!

Frage 1: Würdest du gerne in ferner Zukunft (ab 2700 n. Chr.) leben?

 

Ja

Nein

Tendenz

Schüler

27 (38,6%)

43 (61,4%)

NEIN

Lehrer

2 (28,6%)

5 (71,4%)

NEIN

 

Frage 2: Würdest du gerne in naher Zukunft (ca. 2100 bis 2300 n. Chr.) leben?

 

Ja

Nein

Tendenz

Schüler

36 (51,4%)

34 (48,6%)

EHER JA

Lehrer

2 (28,6%)

5 (71,4%)

NEIN

 

Frage 3: Würdest du gerne in der Vergangenheit (ca. 1600 bis 1850) leben?

 

Ja

Nein

Tendenz

Schüler

17 (24,3%)

53 (75,7%)

NEIN

Lehrer

0 (0%)

7 (100%)

NEIN

 

Frage 4: Auf einer Skala von 1 bis 10: Würdest du eher in der Vergangenheit oder der Zukunft leben wollen? (1 = Vergangenheit; 10 = Zukunft)

Die Schüler lagen hier durchschnittlich bei 6,3 und würden eher in der Zukunft leben wollen. Auch die Lehrer würden mit durchschnittlich 6,9 eher in der Zukunft leben wollen.

 

Frage 5: Kannst du dir vorstellen, dass Zeitreisen irgendwann möglich sein wird?

 

Ja

Nein

Tendenz

Schüler

21 (30%)

49 (70%)

NEIN

Lehrer

0 (0%)

7 (100%)

NEIN

 

Frage 6: Auf einer Skala von 1 bis 10: Denkst du, dass das Zeitreisen eher Vorteile oder Nachteile hätte? (1 = Nachteile; 10 = Vorteile)

Die Schüler lagen hier durchschnittlich bei 4,3 und denken eher an Nachteile. Die Lehrer denken mit durchschnittlich 2,1 sogar noch stärker an Nachteile.

 

Frage 7: Kannst du dir vorstellen, dass Krebs für jeden heilbar wird?

 

Ja

Nein

Tendenz

Schüler

65 (92,9%)

5 (7,1%)

JA

Lehrer

6 (85,7%)

1 (14,3%)

JA

 

Frage 8: Kannst du dir vorstellen, bei einer "Fridays for future"-Demonstration mitzumachen?

 

Ja

Nein

Tendenz

Schüler

44 (62,9%)

26 (37,1%)

JA

Lehrer

3 (42,9%)

4 (57,1%)

EHER NEIN

 

Frage 9: Denkst du, dass man den Umweltschutz in Deutschland in naher Zukunft verbessern wird?

 

Ja

Nein

Tendenz

Schüler

48 (68,6%)

22 (31,4%)

JA

Lehrer

7 (100%)

0 (0%)

JA

 

 

Frage 10: Kannst du dir vorstellen, dass es in der Zukunft möglich und erlaubt sein wird, Menschen zu klonen?

 

Ja

Nein

Tendenz

Schüler

25 (35,7%)

45 (64,3%)

NEIN

Lehrer

4 (57,1%)

3 (42,9%)

EHER JA

 

Frage 11: Wie stehst du persönlich zum Klonen von Menschen? (Frage ging nur an Schüler!)

 

Ich bin dafür

Ich bin dagegen, weil das gegen ethische Prinzipien verstößt

Ich bin aus anderen (persönlichen) Gründen dagegen

Schüler

7 (10%)

32 (45,7%)

31 (44,3%)

Jetzt noch einige (ausgewählte) Antworten zu den vervollständigten Sätzen:

 

Satz 1: „Ich freue mich auf die Zukunft, weil …“

… es neue Dinge zu entdecken gibt. (Schüler)

… es immer wieder Neues gibt. (Schüler)

… ich nicht weiß, wohin der Weg geht und mich darauf freue, was das Leben mit mir vorhat. (Schüler)

… es neue Möglichkeiten zur technischen und persönlichen Weiterentwicklung bietet. (Schüler)

… es dann einen Staub-Wisch-Wasch-Koch-Spülautomat und andere tolle und lustige Sachen. Geben wird und noch mehr leckere Eissorten neu kreiert sein werden, Menschheit bereits in der Vergangenheit gezeigt hat, dass sie zu interessanten und hilfreichen Neuerungen fähig ist und Fortschritt das Leben auch angenehmer machen kann. (Lehrer)

… man sie positiv gestalten kann. (Lehrer)

… jeder Tag mehr Leben ein Genuss ist. (Lehrer)

… die Forschung voran schreitet und mit ihr hoffentlich die Verantwortung dafür. (Lehrer)

 

Satz 2: „Ich habe Angst vor der Zukunft, weil …“

… es sicherlich nicht nur positive Veränderungen geben wird. (Schüler)

… die politische Lage im Moment kritisch ist. (Schüler)

… ich nicht weiß, was auf mich zukommt (Schüler)

… sich Geschichte wiederholt und leider die Menschheit nicht dazu lernt, d.h. es auch in Zukunft zu Kriegen und Konflikten kommen wird, richtiges und moralisch gutes Handeln und Werte immer auf dem Prüfstand stehen und weil wir Alten auf Grund unserer Lebenserfahrung und Altersweisheit wohl eher pessimistisch sind. (Lehrer)

… Nationalisten und Populisten noch mehr Einfluss erhalten könnten. (Lehrer)

… man älter wird und nicht weiß welche Krankheiten/Schicksale durchlebt werden müssen. (Lehrer)

 

Ausgewählte Kommentare zum Thema „Zukunft“:

Schüler: „Umwelt! Wir alle müssen helfen und die Umwelt schützen, denn es ist ja unsere Zukunft!!!“

Schüler: „Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“

Schüler: „Um eine sehr berühmte Person (mich (in der Zukunft)) zu zitieren: „die Zukunft ist etwas sehr Gefährliches, was am besten nur mit einem Tag täglich genossen werden soll““

Lehrer: „Ihr seid die Zukunft! Wir Lehrerinnen und Lehrer geben alles dafür, euch mit dem nötigen Werkzeug auszustatten und euer Herz zu öffnen füreinander. Denn nur gemeinsam macht Zukunft wirklich Sinn.“

Lehrer: „Für die Zukunft erhoffe ich noch mehr Ausgaben der Schülerzeitung.“

 

Jonas Wiesner

 

 

Siegerehrung Malwettbewerb


Siegerehrung Malwettbewerb

 Bei dem 50. Internationaler Jugendwettbewerb der Volksbanken- und Raiffeisenbanken hat die Schülerin Fieneke Klebsch vom Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium mit Bravur den 1. Platz in der 11. Jahrgangsstufe erhalten. Der Schulleiter Dr. Bernd Rottenbacher und der Fachbereich Kunst gratulieren zu dieser hervorragenden Leistung und wünschen ihr alles Gute für Weiteres im Leben.

D. Freitag, StR.

(Fachleitung Kunst)

 

 

Schülerzeitung zum ersten Mal digital


Hallo,

wir sind das WEPS-Team. Aufgrund der aktuellen Lage können wir keine gedruckte Schülerzeitung rausbringen. Also haben wir uns entschieden, die WEPS online zu präsentieren. Wir beginnen mit einigen Artikeln aus der letzten Ausgabe. Ab und zu werden neue Artikel hochgeladen. -Also lasst euch überraschen!

 

PS:

Warum heißt die WEPS eigentlich WEPS?

„Wespe“ heißt fränkisch ausgesprochen „Weps“. Genauso wie eine Wespe zustechen kann, soll unsere Zeitung auch mal etwas kritisch kommentieren dürfen.

 

 

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