France-Mobil besuchte das Gymnasium Lohr a. Main


France-Mobil besuchte die 7. Klassen und eine 5. Klasse

In diesem Schuljahr hatte das Gymnasium Lohr a. Main wieder das Glück, einen französischen Referenten von France-Mobil in den 7. Klassen und einer 5. Klasse begrüßen zu dürfen. Insgesamt sind aktuell elf französische LektorInnen zwischen 20 und 30 Jahren in Deutschlands Klassenzimmern unterwegs, um Kinder und Jugendliche spielerisch für die französische Sprache und Kultur zu begeistern und ihnen Lust auf eine internationale Mobilitätserfahrung zu machen. Seit seiner Gründung 2002 hat France-Mobil bundesweit mehr als 1,3 Millionen SchülerInnen an etwa 16.000 allgemeinbildenden und beruflichen Schulen erreicht:
https://www.francemobil.fr/

Am Gymnasium Lohr a. Main vermittelte der Referent Baptiste Moulac in einer Schnupperstunde kurz vor den Weihnachtsferien den SchülerInnen erste Eindrücke vom schönen Klang der französischen Sprache und landeskundliche Einblicke in seine Heimatregion. Außerdem fiel es den SchülerInnen leicht die – für sie eigentlich neuen – französischen Wörter durch die bereits gelernten Sprachen zu erschließen. So gelang es Baptiste Moulac den Kindern einen spielerischen Zugang ins Französische zu eröffnen und Berührungsängste gegenüber der neuen Fremdsprache abzubauen. Auch wenn diese Schnupperstunde aufgrund der außergewöhnlichen Situation natürlich unter besonderen Bedingungen stattfinden musste, waren die Kinder begeistert und wünschten sich eine baldige Wiederholung.

Französisch kann am Gymnasium Lohr a. Main als 2. Fremdsprache (naturwissenschaftlich-technologischer Zweig) oder 3. Fremdsprache (sprachlicher Zweig) erlernt werden. Nach dieser Schnupperstunde für die SchülerInnen der 5. und 7. Klassen werden dann im März 2021 auch deren Eltern im Rahmen eines Informationsabends über die jeweiligen Wahlmöglichkeiten und deren Konsequenzen für die weitere Schullaufbahn informiert. Nachdem Herr Moulac eine 5. Klasse und die 7. Klassen vor dem Beginn des Distanzunterrichts besucht hat, werden die Französisch-Lehrkräfte des Gymnasiums Lohr a. Main die weiteren 5. Klassen informieren, sobald der Präsenzunterricht wieder startet.

Die heute einzigartige Partnerschaft der beiden Länder ist gerade angesichts der einstigen Feindschaft Anlass zu einem Jahrestag, der in beiden Ländern offiziell am 22. Januar begangen wird. Die Partnerschaft der beiden Länder wurde am 22.1.1963 durch den deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und den französischen Staatspräsidenten Charles De Gaulle im Rahmen des Élysée-Vertrags formell besiegelt.

 

 

P-Seminar Kunst: Boulderwand


Im Rahmen des P-Seminars 2019/21 wurde unter anderem die Boulderwand des Nägelseezentrums gestaltet. Gemeinsam haben wir uns für ein Motiv entschieden, das zwei Bergsteiger darstellt. Die ausgestreckte Hand des einen Kletterers symbolisiert den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft, die auch das Schulleben prägt. Außerdem demonstrieren die überwiegend aus dem warmen Bereich des Farbspektrums gewählten Farben die angenehme Atmosphäre des Schullebens, in der sich jeder wohl fühlen soll. Die Umsetzung unserer Idee wurde durch gutes Teamwork ermöglicht. Wir freuen uns sehr darauf, wenn schon bald die Boulderwand genutzt werden kann.
 
Text: Sophie Wedler (Q12)

 

 

Vier Kerzen ...


Vier Kerzen brannten am Adventskranz
und draußen war es ganz still.
So still, dass man hörte, wie die Kerzen
miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:
„Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit und Wärme, doch die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht.“
Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte.
„Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an nichts mehr. Es hat keinen Sinn, dass ich brenne.“
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:
„Ich heiße LIEBE. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen; denn die Menschen sind zu Egoisten geworden. Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit einander glücklich zu machen.“
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte:
„Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein.“

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
„Hab keine Angst, denn solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG.

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glaube und Liebe wieder zu Leben.

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Am 3. Advent kam das Friedenslicht in unsere Pfarrgemeinden. Dieses kleine Licht wird an der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und macht sich von dort aus auf einen langen Weg. Bis zu uns hat es über 3000 Kilometer zurückgelegt und wartet nun in unseren Kirchen, dass es sich ein jeder holen und weitergeben kann. Zum Thema hat es sich dieses Jahr „Frieden überwindet Grenzen“ ausgesucht, was zur aktuellen Situation passt wie kein anderes. Wir erleben tagtäglich, wie eng unsere Grenzen sind: Wegen der Corona-Pandemie dürfen wir nicht mehr alles, Ländergrenzen scheinen fast unüberwindbar und auch wir selbst stoßen an unsere persönlichen Grenzen. Die kleine Friedenslicht-Flamme symbolisiert, dass aber Licht und Frieden keine Grenzen kennen. Und deshalb immer die Kraft hat, andere Kerzen und Menschen wieder zu entflammen - wie in unserer Geschichte.

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