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Eines vorab: In der Flut an News ist gesundes Misstrauen der beste Freund einer Journalistin oder eines Journalisten. Seriöse Infos fallen nicht einfach vom Himmel – man erkennt sie an drei Dingen: Transparenz, Checkbarkeit und Glaubwürdigkeit. Wer Informationen einfach nur ungefiltert weitergibt, macht keinen Journalismus, sondern Öffentlichkeitsarbeit.

1. Woher kommen die Informationen?

Der erste Blick geht immer zur Quelle. Wir fragen uns: Wer spricht da eigentlich? Wirklich vertrauenswürdig wird es bei offiziellen Dokumenten, fundierten Studien oder wenn Experten mit ihrem Namen für eine Aussage geradestehen. Eine gute Quelle versteckt sich nicht – sie legt offen, wer sie ist, wie sie zu ihren Daten gekommen ist und welche Methoden dahinterstecken.

2. Das Mehr-Augen-Prinzip

Sich auf eine einzige Aussage zu verlassen, ist riskant. Deshalb vergleichen wir: Decken sich die Infos mit anderen, unabhängigen Quellen? Erst wenn verschiedene Puzzleteile von unterschiedlichen Seiten zusammenpassen, wird die Sache rund.

3. Die Sprachgestaltung

Oft verrät schon die Sprache, wie seriös eine Meldung ist. Wer schreit („REISSERISCHE ÜBERSCHRIFTEN!“), Fakten mit Emotionen vermischt oder nur anonyme Quellen ohne triftigen Grund vorschiebt, ist meistens mit Vorsicht zu genießen. Echte Qualität erkennt man an einer sachlichen, ausgewogenen Sprache.

4. Fakten vs. Meinung

Journalisten trennen strikt zwischen dem, was belegbar passiert ist, und dem, wie jemand darüber denkt. Gerüchte sind vielleicht spannend für den Kaffeeklatsch, aber im Journalismus haben sie ohne harten Faktencheck nichts verloren. Das Ziel? Journalismus, der nicht nur behauptet, sondern einordnet und so echtes Vertrauen schafft.

Quellen:

- Journalismus für die Hosentasche (Buch)

- journalistikon.de

- bbk.bund.de

- Bild: https://pixabay.com/de/images/search/journalismus/ (Fake News)

 

ein Projekt der 10a zum Schülermedientag

 

Viele Jugendliche kennen Journalisten aus dem Fernsehen, von Social Media oder aus Nachrichten-Apps. Doch wie wird man eigentlich Journalist oder Journalistin? Der Beruf hat viel mit Schreiben, Recherchieren und Kommunikation zu tun. Deshalb interessieren sich viele Menschen schon früh dafür, zum Beispiel durch die Schülerzeitung oder eigene Projekte im Internet.

 

Ein wichtiger Schritt sind Praktika bei Zeitungen, Radiosendern oder Online-Medien. Dort lernen junge Menschen, wie eine Redaktion arbeitet und wie Nachrichten entstehen. Nach dem Abitur studieren viele Journalismus oder Medienwissenschaften. Andere studieren Fächer wie Politik, Geschichte oder Deutsch und arbeiten später trotzdem im Journalismus.

 

Besonders wichtig ist das Volontariat. Das ist eine praktische Ausbildung bei einer Zeitung, einem Fernsehsender oder einem Online-Magazin. Sie dauert meistens etwa zwei Jahre. In dieser Zeit lernen die Volontäre, wie man recherchiert, Interviews führt und professionelle Texte schreibt.

 

Außerdem sollten Journalisten neugierig sein, sich für aktuelle Themen interessieren und gut mit Menschen umgehen können. Heute sammeln viele auch über Podcasts, YouTube oder Social Media erste Erfahrungen im Medienbereich.

 

Bildquelle (Bild „Article“):

https://pixabay.com/de/photos/nachrichten-news-fake-news-zeitung-5238316/, zuletzt aufgerufen am 09.06.2026

ein Projekt der 10a zum Schülermedientag

 

 

Der Schülermedientag ist ein Bildungstag für Schulklassen, bei dem Journalisten über Medien, Journalismus und Pressefreiheit sprechen. Dieses Jahr fand er in Bayern vom 4-8. Mai statt und steht im Zusammenhang mit dem internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai.

Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler direkt mit Medienexperten ins Gespräch zu bringen und Medienkompetenzen zu stärken. Im Mittelpunkt dabei stehen Themen wie faktenbasiertes Berichten, Fake News, Desinformation, Quellenprüfung und die Rolle des Journalismus in der Demokratie. Diese werden live aus der Mediaschool Bayern gestreamt und können somit von Lehrkräften ins Klassenzimmer übertragen werden. Hierbei können Schüler mit digitalen Tools Fragen zum Vortrag stellen und haben auch die Möglichkeit, sich digital zu beteiligen.

Das Angebot richtet sich an Schulen in Bayern und ist auf den Unterricht ausgerichtet, so dass ganze Klassen teilnehmen können. Ein Beispielthema ist „Medienwandel: Journalismus im TikTok-Zeitalter“, bei dem es um den Unterschied zwischen Influencern und Journalisten, Fakten und Meinungen, sowie um Fake News geht. Solche Themen zeigen, dass der Schülermedientag nicht nur informiert, sondern eben auch sehr alltagsnah ist.

Quelle:

-       blz.bayern.de

-       Bild: https://pixabay.com/de/illustrations/ai-generiert-lautsprecher-radio-9395206/

ein Projekt der 10a zum Schülermedientag

 

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