Nägelseestraße 8, 97816 Lohr am Main 09352 500 4220 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Mo-Do: 8-15 Uhr, Fr: 8-13 Uhr

Die Ausbildung am Gymnasium ist überwiegend theoretisch geprägt. Umso wichtiger ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. Denn die Berufswahl ist ein langfristiger Prozess, der eigenverantwortliches Handeln und bewusste Entscheidungen erfordert. Vor diesem Hintergrund organisiert der Fachbereich Wirtschaft und Recht in der 9. Jahrgangsstufe ein einwöchiges Berufspraktikum.

In der vergangenen Woche nutzten die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe diese Gelegenheit und absolvierten ihr Praktikum in Lohr und Umgebung. In unterschiedlichen Betrieben erhielten sie Einblicke in verschiedene Berufsfelder und konnten den Arbeitsalltag unmittelbar kennenlernen. Dabei wurde auch das Zusammenspiel zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern aus wirtschaftlicher und rechtlicher Perspektive erfahrbar.

Praktika gelten als wichtiger Baustein der Berufsorientierung, da sie theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen verknüpfen. Auch für die Jugendlichen zeigte sich, wie wertvoll es ist, eigene Interessen im realen Arbeitsumfeld zu erproben und persönliche Stärken zu entdecken. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in den Betrieben unterstützten diesen Prozess und boten zugleich erste Einblicke in mögliche berufliche Wege.



Wir bedanken uns bei:


•    Café Stark
•    Architekturbüro Next Habitat
•    Autohaus Grampp GmbH
•    Bezirkskrankenhaus
•    Bosch Rexroth AG
•    Buchen-Apotheke Porzelt OHG
•    dm Drogerie Markt
•    Dr. Clarissa Wild Coaching
•    Fakultät für Physik und Astronomie der Universität Würzburg
•    FC Würzburger Kickers AG
•    Furnierwerk Fritz Kohl GmbH & Co. KG
•    Gemeindewerke Stockstadt
•    Gerald Hübner GmbH
•    Gerresheimer Lohr GmbH
•    Heike Stroka
•    Hubertus-Apotheke Lohr a.Main OHG
•    Kanzlei Geßner
•    Kinderarztpraxis Dr. Gorth
•    Kindergarten Seeweg
•    Klinikum Main Spessart
•    Konditorei Geis
•    Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese (UniWürzburg)
•    maintech GmbH
•    Möhler und Huth
•    Mösslein Wassertechnik GmbH
•    Naturpark Spessart e.V.
•    Nikolaus SORG GmbH
•    Notar Dr. Sebastian Apfelbaum
•    Orthopädische Uniklinik
•    Peter Grampp GmbH & Co KG
•    physioworks.lohr
•    Polizeiinspektion
•    Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Glück
•    Praxis Theoklitos Konstantinidis
•    Raiffeisenbank Main-Spessart eG
•    Seith Fördertechnik GmbH
•    St. Nikolaus-Schule, Förderzentrum Geistige Entwicklung
•    Stadt Lohr am Main
•    Tierarztpraxis Dr. Judith Steinmetz
•    Waldkindergarten
•    Zahnarztpraxis Dres. Scherg&Lauer



Am ersten Freitagnachmittag im Juli traf sich die „Kerngruppe“ der SMV, um bereits die ersten Vorbereitungen für das nächste Schuljahr zu treffen.

Bei Brezeln und Schokokeksen wurde daher nicht nur auf ein ereignis- und abwechslungsreiches Schuljahr 2025/26 zurückgeblickt, sondern es wurden auch viele Überlegungen angestellt, was schon jetzt z. B. für die Schulhausübernachtung und den SMV-Tag, die beide wieder im Oktober kurz vor den Herbstferien stattfinden werden, organisiert werden muss.

Die Schülerinnen und Schüler freuen sich bereits jetzt auf die kommenden Aktionen und wünschen der ganzen Schulfamilie schöne letzte Schulwochen sowie im Anschluss sonnige und erholsame Sommerferien.

Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist einer der bekanntesten, in ganz Deutschland ausgetragenen Schulwettbewerbe für Schüler der Klassen 6-13 sowie für Auszubildende. Zusammen mit Oberstudienrätin Christina Roth wagten es drei Gruppen von Schülerinnen der Klasse 10 a Videobeiträge zu drehen: Sie erstellten Texte, Requisiten und Kulissen, um dann schließlich Videoaufnahmen zu machen, zu schneiden und für den Wettbewerb zur Verfügung zu stellen. Die Beiträge mussten bis zum 15.2. auf der Homepage des Bundeswettbewerbs hochgeladen werden.

Septem amici, d.h. sieben Freunde: Anna Amend, Magdalena Sendelbach, Leni Steger, Paula Höpfl, Greta Märker, Annina Wolf und Clara Bernard, entschieden sich dafür, ein Video mit dem Titel „Seneca in Saeculo XXI“ zum Philosophen Seneca zu drehen:


Seneca wird nach einer kurzen Selbstvorstellung in unsere Zeit entführt und findet sich dann in unserem Gymnasium wieder, wo er erkennt, dass sich die Umstände zwar ändern, die Fehler der Menschen jedoch bleiben. So nimmt Seneca auch gleich die Unruhe und die Angst der Schülerinnen wahr. Ein Erzähler weist darauf hin, wie viel Zeit   sie am Smartphone verlieren. Das veranlasst Seneca zu einer Predigt über Glück und Zeit, der die Schülerinnen am Ende zustimmen.

Das Veni-vidi-vici-Team, zu dem sich acht Schülerinnen zusammenfanden: Amelie Bartus, Klara Breitenbach, Pia Burk, Luna Marie Geiger, Luisa Oswald, Emilia Scherg, Evelyn Thiele und Alexandra Goßmann, lehnte sich in seinem Beitrag an unsere erste Lektüre in diesem Schuljahr an: Cicero, Pro Sexto Roscio, Ciceros Rede zur Verteidigung von Sextus Roscius. Sie nannten ihren Beitrag „De parricidio Roscii“, über den Vatermord des Roscius:


Sextus Roscius iunior wird angeklagt, seinen Vater, Sextus Roscius senior ermordet zu haben. Marcus Tullius Cicero übernimmt die Verteidigung und versucht gegenüber dem Richter entgegen der Anklage zu beweisen, dass Sextus Roscius dafür gar kein Motiv hatte und auch keine entsprechenden Beweise vorliegen. Vielmehr wurden die Proskriptionen unter Sulla von Gegnern sogar aus seiner eigenen Verwandtschaft dazu genutzt, auch Sextus Roscius Senior loszuwerden und sich an seinem Grundbesitz und Vermögen zu bereichern. Auf Vatermord stand damals die inhumane Strafe der Säckung, bei der der Verurteilte zusammen mit Schlangen und Skorpionen in einen Sack gesteckt und dann in den Tiber geworfen wurde. Leider kann Cicero den Richter nicht überzeugen, die Säckung wird ausgeführt, Sextus Roscius aber in letzter Sekunde durch die beherzte Rettungsaktion eines Freundes gerettet.

Quinque amicae, d.h. fünf Freundinnen, nämlich Jasmin Bauer, Julia Sander, Luzia Renn, Luise Paul und Marlene Weigand nahmen den zweiten Teil unserer Cicerolektüre, die Reden gegen Verres, als Aufhänger für ihren schwungvollen Beitrag: 

Verres erscheint in Rom vor Gericht als ehemals furchteinflößender Herrscher über Sizilien, der in seiner Amtszeit gewissenlos geltendes Recht übertrat. Als Resultat erscheinen ausgeraubte Tempel, das Gold glänzt jetzt aus seinem privaten Wagen heraus. Nun steht der Räuber mitten im Senat. Ein Verbrecher, der sich die Hände allerdings nicht persönlich mit Blut befleckt hat, sondern dafür Befehle und Schmiergelder benutzte. Dem bereitet Cicero nun plötzlich mit Wortgewalt ein Ende, so dass Verres schließlich verurteilt wird. Statt die von ihm erhoffte Weltherrschaft zu erlangen, wird nun sein Tod gefordert.

Bei der Jury gingen bundesweit 310 Beiträge in unterschiedlichen Sprachen ein und es wurden 30 Preise verliehen. Unsere Schülerinnen bekamen leider keinen Preis, erhielten aber Teilnahme-Urkunden, die ich Ihnen am Mittwoch, den 17.6. übergeben habe. Anschließend hat Katharina Meister bei herrlichem Wetter ein Foto von uns auf der Feuertreppe gemacht. Wir wünsche Ihnen und Euch viel Freude beim Anschauen der Videos.

Wie plane ich mein erstes Gehalt? Lohnt sich Sparen noch – oder sollte ich investieren? Beim Tag der Finanzbildung am Franz-Ludwig-von-Erthal Gymnasium bekamen die 11. Klassen praktische Antworten. Im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts und der beruflichen Orientierung gestalteten externe Referenten der Raiffeisenbank Main-Spessart sowie des Karriereportals Wild Job einen kompakten Workshop-Tag – mit vielen Aha-Momenten und einer interaktiven Challenge.

Zum Auftakt erklärten die Referenten, warum finanzielle Bildung ein Schlüssel zur Selbstständigkeit ist: von der Frage „Was ist Geld?“ bis zu dem, was Arbeitgeber und Ausbildung erwarten. Kurz, konkret und mit Beispielen aus dem Alltag der Jugendlichen.

Jobstarter: So kommst du an Cash
 Im einstündigen Block „Jobstarter“ drehte sich alles um den Einstieg ins Arbeitsleben: Bewerben, Nebenjob vs. Ausbildung, erstes eigenes Konto und die Basics zu Verträgen. Die Finanzexperten zeigten, wie man Stellen findet, worauf es im Lebenslauf ankommt und wie man realistisch mit dem ersten Einkommen plant.

Zukunfts-Modus
Mehr aus Geld machen Sparen oder investieren? Die Raiffeisenbank-Experten erläuterten den Unterschied, gaben einen Überblick über Anlageformen und sprachen offen über Risiko. Anhand einfacher Rechenbeispiele wurde deutlich, wie früher Start und Zinseszinseffekt auch mit kleinen Beträgen einen Unterschied machen können – inklusive Einblick ins Investieren in Aktien.

Kontroll-Modus
Überblick behalten Damit das Budget nicht aus dem Ruder läuft, übten die Schüler den Kassensturz: Brutto vs. Netto verstehen, fixe und variable Ausgaben eintragen, finanzielle Engpässe erkennen und vermeiden. Am Ende stand ein persönlicher Mini-Haushaltsplan – realistisch, alltagstauglich und sofort anwendbar.

Lernen mit Wettbewerb
Die Workshops begleitet eine interaktive Challenge: In Teams trafen die Schüler finanzielle Entscheidungen, reagierten auf Überraschungen und sahen live, wie sich Planung, Rücklagen und Investitionen auswirken. Punkte gab es nicht für Glück, sondern für kluge Strategie. Das Gewinnerteam konnte sich über StanleyCups freuen.

Der Tag der Finanzbildung verband Theorie aus dem Wirtschaftsunterricht mit echter Praxis. Dank der Referenten von Raiffeisenbank Main-Spessart und Wild Job nahmen die 11. Klassen nicht nur Wissen, sondern auch konkrete Tools für ihren Start ins Berufsleben mit. 

Vielen Dank an 

Leon Roth
Luca Schipper
Theresina Rahtz
Jan Eisenacher
Lea Mehrlich
Luna Schleich

Eines vorab: In der Flut an News ist gesundes Misstrauen der beste Freund einer Journalistin oder eines Journalisten. Seriöse Infos fallen nicht einfach vom Himmel – man erkennt sie an drei Dingen: Transparenz, Checkbarkeit und Glaubwürdigkeit. Wer Informationen einfach nur ungefiltert weitergibt, macht keinen Journalismus, sondern Öffentlichkeitsarbeit.

1. Woher kommen die Informationen?

Der erste Blick geht immer zur Quelle. Wir fragen uns: Wer spricht da eigentlich? Wirklich vertrauenswürdig wird es bei offiziellen Dokumenten, fundierten Studien oder wenn Experten mit ihrem Namen für eine Aussage geradestehen. Eine gute Quelle versteckt sich nicht – sie legt offen, wer sie ist, wie sie zu ihren Daten gekommen ist und welche Methoden dahinterstecken.

2. Das Mehr-Augen-Prinzip

Sich auf eine einzige Aussage zu verlassen, ist riskant. Deshalb vergleichen wir: Decken sich die Infos mit anderen, unabhängigen Quellen? Erst wenn verschiedene Puzzleteile von unterschiedlichen Seiten zusammenpassen, wird die Sache rund.

3. Die Sprachgestaltung

Oft verrät schon die Sprache, wie seriös eine Meldung ist. Wer schreit („REISSERISCHE ÜBERSCHRIFTEN!“), Fakten mit Emotionen vermischt oder nur anonyme Quellen ohne triftigen Grund vorschiebt, ist meistens mit Vorsicht zu genießen. Echte Qualität erkennt man an einer sachlichen, ausgewogenen Sprache.

4. Fakten vs. Meinung

Journalisten trennen strikt zwischen dem, was belegbar passiert ist, und dem, wie jemand darüber denkt. Gerüchte sind vielleicht spannend für den Kaffeeklatsch, aber im Journalismus haben sie ohne harten Faktencheck nichts verloren. Das Ziel? Journalismus, der nicht nur behauptet, sondern einordnet und so echtes Vertrauen schafft.

Quellen:

- Journalismus für die Hosentasche (Buch)

- journalistikon.de

- bbk.bund.de

- Bild: https://pixabay.com/de/images/search/journalismus/ (Fake News)

 

ein Projekt der 10a zum Schülermedientag

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