- Andrea Pöschl
- Kategorie: News
- Lesezeit: 3 Minuten
Die Lohrer Tafel begann im Mai 2005 mit 30 Berechtigungsscheinen (d.h. finanziell überprüfte Haushalte) im Altlandkreis Lohr. Zur Zeit sind es 398 Haushalte mit insgesamt 901 Personen, die von der Tafel unterstützt werden. Das bedeutet, dass 584 hilfsbedürftige Erwachsene und 353 Kinder, davon 260 Personen aus der Ukraine, zum Klientel gehören, die regelmäßig im Tafelladen der Diakonie in Lohr oder über das Tafelmobil, den Tafelladen auf vier Rädern, versorgt werden können.
Die Spendenaktion, bei der jeder Schüler bzw. jede Schülerin eine Spendengabe mitbringen kann, wurde in den vergangenen Jahren erfolgreich am Gymnasium und in verschiedenen Schulen und Kindergärten durchgeführt. Die Themen „St. Martin“, „Nikolaus“ oder „Weihnachten“ bieten sich im schulischen und häuslichen Rahmen zum Beispiel gut an, die Hilfe für andere und den Aspekt der Solidarität mit den Mitmenschen zu thematisieren. Gespendet wurden Lebensmittel, z.B. Reis, Nudeln, Zucker, Mehl, Senf, Ketchup, Kaffee, Nutella etc. (möglichst mit langem Mindesthaltbarkeitsdatum) oder auch Hygieneartikel, z.B. Seife, Duschgel, Shampoo, Zahnbürsten. Auch Süßigkeiten und sogar Spiele lagen in diesem Jahr auf dem Gabentisch.
Als Klimaschule wollte die Schulfamilie neben einer gerechten Verteilung der Güter besonders hinsichtlich des Klimaschutzes ein Zeichen setzen. Deshalb ermunterten Elternbeirat, Schulleitung und Lehrerkollegium dazu, auf regionale, faire oder saisonale Produkte zuzugreifen und - im Sinne der Reduzierung von Verpackungsmüll - Waren ohne bzw. mit wenig Plastikverpackung zu wählen.
Die Elternbeiratsvorsitzenden, Roland Keller und Sigrun Büttner, konnten sich mit der Fachschaft Religion darüber freuen, dass diese Idee in der schulischen Einrichtung erneut wohlwollend unterstützt wurde. So konnte der ehrenamtliche Projektleiter der Tafel, Hubert Beck, das Tafelmobil gut beladen.
Auf dem Bild zu sehen sind Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums zusammen mit einem Mitglied der erweiterten Schulleitung, Margit Vetter, und Lehrer und Lehrerin der Fachschaft Religion, Felix Bauer und Christina Roth, sowie Mitarbeiter der Tafel, Hubert Beck. Roland Keller (1. Vorsitzender des Elternbeirats) und Sigrun Büttner (2. Vorsitzende) sind leider nicht auf dem Bild.
Text und Bild: Andrea Pöschl
- Christian Schmidt
- Kategorie: MINT
- Lesezeit: 2 Minuten
Zwölf Schülerinnen und Schüler der drei MINT-EC-Gymnasien des Landkreises Main-Spessart besuchten am Dienstag, den 17. Dezember, das MIND-Center der Universität Würzburg um dort an einer Astroteilchen-Masterclass teilzunehmen.
Zu Beginn bot der Teilchenphysiker Burkhard Böhm einen Einblick in die Welt der Elementarteilchen und präsentierte verschiedene Groß-Experimente, die die Physik der kleinsten Bausteine unserer Welt mit der Astrophysik - und damit mit den gewaltigen Dimensionen des Weltraums - verknüpfen.
Im Anschluss stellten die Schüler eines dieser Experimente vom Prinzip her nach. Auf La Palma wird mit dem Fermi-Teleskops Gamma-Strahlung aus dem All detektiert. Die Gruppenmitglieder führten in Analogie dazu Messungen von einfallenden Myonen mit zwei übereinanderliegenden Szintillationszählern durch und werteten diese dann im Team aus.
Besonders begeistert zeigten sich die Teilnehmer von den mit einfachen Mitteln hergestellten Do-It-Yourself-Nebelkammern. Mit Hilfe von Industrie-Alkohol und Trockeneis konnten sie in den Nebelschwaden einer übersättigten Atmosphäre in die Kammer einfliegende Elementarteilchen in Form von Kondensstreifen indirekt beobachten.
Aufgrund des regen Interesses der Gruppe und der fachlichen Neugier, die sich vor allem an den in die Tiefe gehenden Fragen zeigte, war es nicht erstaunlich, dass beim abschließenden Quiz viele Fragen von allen in kürzester Zeit richtig beantwortet wurden. Die drei Sieger erhielten kleine Präsente vom Netzwerk Teilchenwelt.
- Christian Schmidt
- Kategorie: Mathematik
- Lesezeit: 1 Minuten
Am Mittwoch, den 18. Dezember, trafen sich die 18 Schülerinnen und Schüler, die erfolgreich am Landeswettbewerb Mathematik und an der Mathematik-Olympiade Bayern (MOBY) teilgenommen haben.
Der Landeswettbewerb richtet sich an die Mittelstufe und hatte dieses Jahr 939 Teilnehmer aus 253 Gymnasien. Anton Gerlach aus der Klasse 10 b des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums ist einer der 143 Personen, die einen zweiten Preis erreichen konnten. Als Schüler der achten Jahrgangsstufe konnte Leopold Müller aus der 8a in diesen Wettbewerb starten und er hat sich ebenfalls erfolgreich den Herausforderungen gestellt.
An der ersten Runde des MOBY-Wettbewerbs für die Unterstufe nahmen 16 Personen teil: Marie Glaab (5a), Emma Hasenstab (5a), Jaro Konetzky (5a), Marlene Kujus (5a), Liam Leichtenschlag (5a), Lotte Neuner (5a), Leni Heidenfelder (5a), Hanna Walther (5a), Liam Herfs (5b), Emma Bachmann (6a), Lina Mill (6a), Mia Kübert (6c), Anna Maier (6c), Theresa Pfeiffer (6c), Julian Hofmann (7a) und Felizitas Schäfer (7b).
Davon besaßen zehn den Ehrgeiz, sich auch auf die zweite Runde einzulassen.
Die Preisträger der ersten Runde sind:
- Preis: Emma Hasenstab, Liam Herfs, Emma Bachmann, Lina Mill
- Preis: Felizitas Schäfer
- Preis: Liam Leichtenschlag, Mia Kübert, Theresa Pfeiffer
Die Preisträger der zweiten Runde sind:
- Preis: Liam Leichtenschlag
- Preis: Jaro Konetzky, Mia Kübert, Theresa Pfeiffer
- Preis: Marie Glaab
OStD Dr. Bernd Rottenbacher überreichte zusammen mit OStR Christian Schmidt (Kontakt-Lehrkraft für die Wettbewerbe) die Urkunden und Preise. Für jeden gab es Süßigkeiten, die vorderen Platzierungen wurden mit Buchpreisen ausgezeichnet.
Der Schulleiter fand lobende Worte für die herausragende Einsatzbereitschaft der Teilnehmenden und stellte die mögliche Bedeutung der erworbenen Auszeichnungen für den späteren Lebensweg heraus. Er gab den Rat, die Urkunden gut aufzubewahren und betonte, dass bei späteren Bewerbungen auf einen Studien- oder Arbeitsplatz ein solches zusätzliches Engagement durchaus geschätzt werde.
- Felix Bauer
- Kategorie: kath. Religion
- Lesezeit: 1 Minuten
Anderen zu Weihnachten eine Freude bereiten – gelebte Nächstenliebe
Schüler des FLvEG bringen Weihnachtspost ins Caritas-Seniorenzentrum St. Martin Lohr a. Main
Kurz vor dem dritten Adventswochenende lieferten Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b zusammen mit ihrem Religionslehrer Hr. Bauer Weihnachtspost für Seniorinnen und Senioren aus, die im Caritas-Seniorenzentrum St. Martin leben.
Die Sozialpädagogin Frau Schäfer empfing die Schülergruppe zusammen mit einigen ihrer Fachkräfte im Speisesaal des Seniorenheims freundlich und erklärte kurz den Aufbau des idyllisch gelegenen Heims mit seinen vier Wohnbereichen, in denen aktuell 115 Personen Platz finden.
Anschließend übergaben die Jugendlichen weihnachtliche Briefe und Grußkarten an alle Bewohner. In den Unterrichtsstunden zuvor hatten sich mehrere Klassen in ihren Religionsgruppen Gedanken gemacht, wie es möglich ist, älteren Menschen, die eventuell nicht mehr so viele soziale Kontakte pflegen können, eine Freude zum Weihnachtsfest zu bereiten.
Doch was schreibt man jemandem, den man noch nie zuvor gesehen hat?
Die Schüler waren dabei sehr kreativ und formulierten nette Weihnachtsgrüße, kurze Berichte, wie bei ihnen zu Hause das Weihnachtsfest abläuft, kleine Rätsel und besinnliche Weihnachtsgedichte.
Bei der Übergabe an den Wohnungstüren trafen die Jugendlichen die Senioren teilweise mitten in ihrem Alltag an und überraschten sie dabei. Die Begegnungen verliefen durchweg positiv, die älteren Menschen zeigten sich sehr freundlich und dankbar, unterhielten sich mit einigen Schülern sehr gut.
Insgesamt war die Aktion auch für die Schülerinnen und Schüler sehr gewinnbringend, da sie zunächst einen Perspektivenwechsel vornehmen mussten und anschließend das Seniorenheim als soziale Einrichtung kennenlernen und so ihren Horizont erweitern durften.
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