- Markus Ruf
- Kategorie: News
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Auch dieses Jahr waren unsere Schüler wieder zahlreich bei der Müllsammelaktion der Stadt Lohr vertreten, bei der samstagmorgens die Grünflächen, Auenbereiche und Straßenränder vom Unrat des vergangenen Jahres befreit wurden.
So trafen sich ab 9 Uhr unsere Schüler in verschiedenen Gruppen, z.B. der Feuerwehr, dem Roten Kreuz, Pfandfinder oder auch in privaten Gruppen und räumten ein vom Umweltbüro vergebenes Areal, um im Anschluss die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Mittagessen am Bauhof ausklingen zu lassen.
Wir staunten auch heuer wieder über einige kuriose Fundstücke wie Spielzeug und einen Ski (!), die gedankenlos in der Natur entsorgt wurden. Den Großteil des weggeworfenen Mülls machten allerdings Verpackungen verschiedener Fastfood-Restaurants, Silvesterknaller und Süßigkeitenpapierchen aus, die ansonsten den Weg in den Boden, den Wasser- oder Nahrungskreislauf gefunden hätten.
Vielen Dank an die beteiligten Schüler, die immer wieder Ihre Freizeit für diese sinnvolle Tätigkeit opfern!!!
- Markus Ruf
- Kategorie: News
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Am 22.02.25 fand am Gymnasium Lohr ein ganz besonderer Workshop statt: Verena Siegler kam für einen Tag ans Gymnasium Lohr, wo sie 2005 ihr Abitur ablegte, um mit über 30 Schülerinnen des Gymnasiums einen freiwilligen Workshop nur für junge Frauen der Jahrgangsstufen 10 mit 12 durchzuführen. Die Schülerinnen kamen dafür extra an einem Samstag in die Schule, um von neun bis 18 Uhr verschiedene Module zu durchlaufen.
Dr. Verena Siegler ist promovierte Juristin, war Richterin und Dozentin und coacht jetzt insbesondere Frauen, zum ersten Mal auch am Gymnasium Lohr im schulischen Kontext.
Im Modul 1 ihres Workshops ging es ums Selbstbewusstsein: wie kann ich meine Stärken fördern, wie kann ich mit Selbstzweifeln umgehen? Im Modul 2 stand das selbstsichere Auftreten im Vordergrund, Modul 3 beschäftigte sich mit dem Sprechen vor Gruppen und vermittelte Präsentations - und Kommunikationsskills. Im letzten Modul wurden Strategien im Umgang mit Nervosität vermittelt insbesondere im Hinblick auf stressfreien Umgang mit Referaten, mündlichen Prüfungen und Abfragen. Dabei wechselten sich Vortragsteile mit praktischen Übungen, Einzel - und Partnerarbeiten ab, so dass der im Vorfeld als lang empfundene Tag wie im Flug verging.
Frau Siegler gelang es durch ihr überzeugendes Auftreten, ihre Empathie, ihre Methodenvielfalt und ihre Authentizität ihr junges weibliches Publikum zu begeistern. In einer Feedbackrunde am Ende eines gelungenen Tages fiel die Resonanz dementsprechend sehr positiv aus. So hob eine Schülerin hervor, dass es ihr vor allem wichtig gewesen sei, sich „einen Tag mal nur mit mir selbst zu beschäftigen und aus der Komfortzone herauszukommen“. Eine andere Schülerin ging „mit vielen Ansätzen zur persönlichen Weiterentwicklung nach Hause“. Viele Schülerinnen gaben an, Dinge über sich gelernt zu haben, die ihnen vorher gar nicht bewusst waren.
Auch die beiden begleitenden Lehrkräfte, Frau Petra Keßelring und Frau Carolin Herrmann, nahmen viele Anregungen mit, welche dann im Lerncoaching, das seit diesem Schuljahr im Gymnasium Lohr angeboten wird, umgesetzt werden können.
Die Schülerinnen haben zusätzlich die Möglichkeit, mit etwas zeitlichem Abstand zur Veranstaltung noch an zwei zoom calls mit der Referentin teilnehmen, um noch ausstehende oder im Anschluss an den Workshop aufgekommene Fragen oder Themen zu besprechen.
Danke an Frau Siegler, die dem Gymnasium finanziell entgegenkam, und den Lion’s Club Lohr-Marktheidenfeld für die großzügige und bereitwillige Spende!
- Martin Hofmann
- Kategorie: Wirtschaft und Recht
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Save the Date Berufscampus Nägelsee 2026 am 13. Februar 2026Wieder mit dabei in diesem Jahr ist die Kooperation mit dem regionalen Partner wild.job, der zur Berufsmesse kostenlos das digitale Jobmatching-Tool zur Verfügung stellt, eine ideale Ergänzung zu unserer Messe.Die Plattform wild-job-msp.de bringt junge Menschen mithilfe eines Matching-Systems mit passenden Arbeitgebern zusammen. Am Veranstaltungstag wird wild.job vor Ort präsent sein und die Schüler gezielt zu den für sie passenden Ausstellern führen.Schüler, die über das Matching einen Treffer mit Ihrem Beruf bzw. Ihrem Unternehmen erzielen, erhalten den Auftrag, mit dem sogenannten „It’s a Match“-PIN direkt auf die Aussteller zuzugehen, eine tolle Chance, noch schneller und gezielter mit jungen Talenten ins Gespräch zu kommen.Als Aussteller können Sie im Rahmen der Messe kostenlos an wild.job teilnehmen und von diesem Angebot profitieren.Das Team von wild.job MSP wird sich direkt mit Ihnen in Verbindung setzen, sobald Sie Ihre Zustimmung (über den Fragebogen) gegeben haben. Unser Ziel ist es, den Aufwand für Sie dabei so gering wie möglich zu halten.Erstmalig fand unter einer Kooperation des FLVEG und der GWS der Berufscampus Nägelsee 2025 statt – ein herausragendes Event, das unseren Schülern einen direkten Zugang zur Berufswelt ermöglichte. Über 50 Unternehmen, Firmen und Einrichtungen präsentierten sich an ihren Ständen und in informativen Vorträgen. Der Berufscampus war eine exzellente Gelegenheit, mehr über die Vielzahl an Ausbildungsberufen, Praktika und Lehrstellen zu erfahren.
Die Veranstaltung zeichnete sich nicht nur durch zahlreiche Informationen aus, sondern vor allem durch den direkten und persönlichen Kontakt zu den teilnehmenden Unternehmen. Schülern hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, sich über Karrieremöglichkeiten zu informieren und wertvolle Einblicke in die Berufswelt zu erhalten.
Besonders spannend war der Austausch mit den Auszubildenden, die an vielen Ständen vertreten waren. Sie teilten ihre eigenen Erfahrungen und gaben den Jugendlichen authentische Einblicke in den Alltag und die Anforderungen ihrer Ausbildung. So konnten die Schüler aus erster Hand erfahren, wie der Einstieg in verschiedene Berufsfelder aussieht – von der Bewerbung über die ersten Wochen bis hin zu den täglichen Herausforderungen.
Der Berufscampus Nägelsee war nicht nur eine Informationsveranstaltung, sondern eine wichtige Unterstützung für die Berufsorientierung der Jugendlichen. Die hohe Resonanz und das große Interesse der Schülerinnen und Schüler zeigen, wie wertvoll solche Veranstaltungen sind, um den Übergang von der Schule in die Berufswelt zu erleichtern und zu bereichern.
Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Unternehmen und Organisationen, die mit ihrem Engagement und ihrer Expertise dazu beigetragen haben, dass der Berufscampus zu einem so erfolgreichen und inspirierenden Tag für die Jugendlichen wurde:
- Agentur für Arbeit
- Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken
- Autohaus Grampp
- BASF Coatings
- BKH
- BOSCH Rexroth
- Bundeswehr
- Caritasverband
- DEHOGA Bayern
- dm.drogeriemarkt
- DRV Nordbayern
- EMS Lounge
- Engelbert Strauss
- FERTIG Motors
- Finanzamt Lohr
- Gerresheimer Lohr
- Handwerkskammer Unterfranken
- Hauptzollamt Schweinfurt
- JEWA Metallverarbeitung
- Juliusspital Würzburg
- Klinikum Main-Spessart
- Landratsamt Main-Spessart
- Lebenshilfe Main-Spessart
- MAXL Bäck
- Müller Feinblechbautechnik
- MÜNCH
- Nikolaus SORG
- Polizei Aschaffenburg
- Procter & Gamble
- R+V Versicherung
- Raiffeisenbank Main-Spessart
- Schleunungdruck
- Schneider Electric
- SCHÖTEX IT-Solutions
- SEITH Fördertechnik
- Senkrechtstarter Würzburg
- Sparkasse Mainfranken
- Starthouse Spessart
- Technische Hochschule Aschaffenburg
- Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt
- Universität Würzburg
- Universität Würzburg (Human Computer Interaction)
- WAREMA
- Welzenbach Steuerberater
- wildJob
Video: Thilo Günther, Liam Schweiger-Leroux
- Andrea Pöschl
- Kategorie: News
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Der Internationale Tag der Muttersprache ist ein von der UNESCO ausgerufener Gedenktag zur „Förderung sprachlicher und kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit“. Er wird seit dem Jahr 2000 jährlich am 21. Februar begangen. Die Muttersprache, auch Erstsprache genannt, ist die erste Sprache, die eine Person in der Kindheit erlernt und die in der Regel in der Familie und im unmittelbaren sozialen Umfeld gesprochen wird. Sie spielt eine zentrale Rolle in der kognitiven Entwicklung. Zudem prägt sie die Art und Weise, wie Individuen die Welt um sich herum wahrnehmen und interpretieren. Die Muttersprache ist oft tief mit der kulturellen Identität und den emotionalen Bindungen eines Menschen verknüpft.
Anlässlich der Aktionswoche zum Internationalen Tag der Muttersprache gestalteten Schülerinnen und Schüler vom 24. bis 28. Februar 2025 einen Büchertisch im Medienatelier des Schulzentrums Nägelsee mit Büchern in unterschiedlichen Sprachen. Teilweise stammten die Medien aus dem Fremdsprachenbereich der Bibliothek selbst, teilweise hatten Schüler und Lehrkräfte von Mittelschule und Gymnasium diese als Leihgabe für den Zeitraum der Ausstellung abgegeben. Die kleine Präsentation konnte von den Kindern und Jugendlichen sowohl in den Pausen als auch von Klassen im Rahmen des Unterrichts besucht werden. Sie zeigte Medien in den uns bekannten Sprachen wie englisch, spanisch, italienisch und französisch oder türkisch. Auf dem Tisch waren aber auch Bücher aus nordeuropäischen Ländern wie Schweden, aus Osteuropa (Russland, Ukraine und Belarus) und sogar Texte aus dem asiatischen und arabischen Sprachraum zu finden. Bei der Betrachtung wurden vor allem die fremdartigen Schriftzeichen intensiv studiert. Kurios waren zudem die Büchlein im Hamburger Dialekt und auf Plattdeutsch.
Die Erfahrungen im Unterricht und bei Gesprächen hatten gezeigt, dass viele Schülerinnen und Schüler großes Interesse daran haben, ihre eigene Sprache und Kultur zu teilen – das sollte gefördert werden. Die Kinder der fünften Klasse zum Beispiel nutzten im Deutschunterricht die Gelegenheit, ihren Klassenkameraden aus den mitgebrachten Büchern vorzulesen. So war ein englischsprachiger Ausschnitt aus „Gregs Tagebuch“ bzw. „Diary of a Wimpy Kid“ und die rumänische Variante von den „drei kleinen Schweinchen“ zu hören. Diese Klänge und die dazugehörigen Bilder des Buches faszinierten die Kinder. Auch italienische und ein paar norwegische Wörter konnte die Gruppe von den Mitschülern lernen. Im nächsten Jahr soll das Projekt aufgrund der positiven Resonanz mit einer Vorleseaktion in verschiedenen Sprachen im Medienatelier erweitert werden. Es wäre schön, wenn dadurch die Kinder und Jugendlichen auch wieder über ihre Kultur und Erfahrungen ins Gespräch kommen.
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