Dass Geodaten alles andere als trocken und theoretisch sein müssen, zeigte uns Thomas Meier vom Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung eindrucksvoll während eines zweitägigen Workshops an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS). Mit seinem fundierten Fachwissen und seiner Begeisterung fürs Experimentieren machte er deutlich, wie kreativ und lebendig die Welt der Geovisualisierung sein kann.
Gemeinsam mit Herrn Hofmann verbrachte der CAD-Wahlkurs zwei intensive Tage im Studiengang Geovisualisierung bei Stefan Sauer. Schon beim Einstieg in das Thema Open Source und Closed Source wurde klar, wie vielfältig moderne Werkzeuge in der Geodatenverarbeitung sind. Anschließend beschäftigten wir uns mit der Nutzung von Open Data Bayern und bereiteten diese Daten in QGIS auf, wo wir erste Erfahrungen im Bearbeiten und Editieren von Geodaten sammeln konnten.
In Blender lernten wir, Geodaten zu importieren, Kamerafahrten zu planen und diese anschließend als Einzelbilder zu rendern. Das daraus entstehende Material bearbeiteten wir weiter in After Effects, indem wir aus den Bildern ein vollständiges Video mit Vor- und Abspann und passenden Texteinblendungen erstellten. Dabei verirrte sich auch ein Ufo in die Voralpenwelt des Schliersees.
Weiterhin beschäftigten wir uns mit der Erstellung multimedialer StoryMaps, in denen sich Videos, Karten und Bilder zu anschaulichen Webpräsenzen verbinden. Weiter ging es mit Cesium, wo wir aus offenen Geodaten eine interaktive 3D-Welt konstruierten. Anschließend tauchten wir noch in die Welt der Augmented Reality ein und entwickelten eine eigene AR-Darstellung.
Hier finden Sie den Beitrag der THWS:
https://geovisualisierung.com/2025/12/09/urlaub-am-schliersee/
An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön an Stefan Sauer und Thomas Meier!
