Nägelseestraße 8, 97816 Lohr am Main 09352 500 4220 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Mo-Do: 8-15 Uhr, Fr: 8-13 Uhr

Direkt am Jahresbeginn stand für die Handball Schulmannschaft Jungen III der Bezirksentscheid in Würzburg an. Nach zwei Wochen Weihnachtferien waren die 10 Jungs topmotiviert die Reise nach Würzburg anzutreten, um sich mit dem Team des Deutschhaus-Gymnasiums zu messen.

Wie immer bei Schulwettkämpfen stand dabei vor allem der Teamgeist, die Fairness und der Spaß am Sport im Vordergrund. In der Kürnachtalhalle in Lengfeld, traf die Mannschaft dann auf einen sehr starken Gegner. Gespickt mit Handballern der DJK Rimpar, war das Niveau des Gegners hoch, es gab spektakuläre Torabschlüsse, intensive Abwehrarbeit und ein sehr hohes Tempo zu bestaunen. Insgesamt schlug sich das Team aus Lohr mehr als tapfer und kann stolz sein, trotz einer Niederlage, alles gegeben zu haben. Hoch erhobenen Hauptes konnten die Jungs nach der Siegerehrung die Heimreise antreten. 

Auch im kommenden Schuljahr werden wir wieder angreifen, dann werden die Karten neu gemischt und wer weiß, wie das Bezirksfinale dann ausgehen wird 😊

Ein Hauch von Paris, der Duft frisch gebackener Croissants und die Farben der Tricolore prägten vom 19. bis 23. Januar 2026 das Gymnasium Lohr a. Main: Unsere Schule verwandelte sich in einen lebendigen Ort der Begegnung mit Sprache, Kultur und Kulinarik – und begeisterte dabei die gesamte Schulgemeinschaft.

Im Mittelpunkt der Woche stand eine kreative Francophonie-Ausstellung, die zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die französischsprachige Welt einlud. Fünf Französischklassen gestalteten eindrucksvolle Bildwände zu Belgien, Québec (Kanada), Paris, Südfrankreich und dem Elsass. Die Präsentationen machten anschaulich deutlich, wie vielfältig die französische Sprache und Kultur sind, und zeigten, dass Französisch weit über die Grenzen Frankreichs hinaus gesprochen wird. Die Ausstellung lud zum Informieren, Staunen und Entdecken ein und wurde von zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften mit großem Interesse besucht. Besonderen Anklang fand auch ein Quiz für die gesamte Schulgemeinschaft, bei dem täglich eine Frage rund um die Ausstellung beantwortet werden konnte. So wurde das Entdecken der französischsprachigen Welt spielerisch vertieft und das Interesse an Sprache und Kultur zusätzlich geweckt.

Auch die Mensa präsentierte sich in französischen Farben, und jedem Gast wurde schnell klar, dass Sprachenlernen auch durch den Magen geht: Der Schulkiosk bot in Zusammenarbeit mit der Kleinen Konditorei in Lohr a. Main täglich wechselnde französische Spezialitäten wie Macarons, Croissants, Éclairs, Flammkuchen und vieles mehr an. Die Klassen 10a und 10c sorgten mit frisch zubereiteten Crêpes für große Begeisterung und langen Andrang. Wer einen ruhigeren Platz für die Pause suchte, fand diesen im Medienatelier, wo eine Woche lang französischsprachige Lektüren im Mittelpunkt standen: In gemütlicher Atmosphäre konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur eine große Auswahl an Büchern entdecken, sondern durch Comics, Bildwände und weitere Materialien die französischsprachige Welt näher kennenlernen.

Insgesamt zeigte die französische Woche eindrucksvoll, wie lebendig und vielseitig Fremdsprachenlernen über den Unterricht hinaus sein kann – als Erlebnis für alle Sinne und als Einladung, über den eigenen Horizont hinauszublicken. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Schulkiosk, der Kleinen Konditorei, dem Medienatelier sowie den Klassen 10a und 10c und allen Französischlehrkräften, die der Schulgemeinschaft ein vielfältiges Bild der Francophonie nähergebracht haben.

Am Gymnasium Lohr kann Französisch ab der 6. Jahrgangsstufe als zweite Fremdsprache oder ab der 8. Jahrgangsstufe als dritte Fremdsprache (sprachlicher Zweig) erlernt werden. Traditionell findet die französische Woche am Gymnasium Lohr rund um den 22. Januar statt, den Tag der deutsch-französischen Freundschaft, an dem Deutschland und Frankreich im Jahr 1963 mit dem Élysée-Vertrag ihre Zusammenarbeit besiegelten.

Altphilologen sollten mit Naturwissenschaftlern im Gespräch sein

Unser diesjähriger „Römer-Tag“ am Dienstag, den 3.2.2026 im Gymnasium Lohr war eine Kombination aus einem Schnuppertag für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 5, die demnächst ihre zweite Fremdsprache wählen müssen, und einem archäologischen Vortrag für die Latein-Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 8.
Für die Fünftklässler gab es parallel vier tolle Angebote: Römisch Kochen in der Schulküche, wo in vergnügtem Teamwork Globi (Quarkbällchen) mit Gustum de Praecoquis (Aprikosenmus mit Stückchen) und Moretum (Schafskäseaufstrich) entstanden und auch mit Appetit verzehrt wurden. Eine Mosaikwerkstatt im Zeichensaal, wo sie in geduldiger Kleinarbeit schöne Motive zusammensetzten.
Entdeckungen mit lateinischen Lehnwörtern und römischen Zahlen. Beides fand in Abwechslung mit beliebten römischen Kinderspielen statt: Zahlreiche Nüsse rollten da beim Delta-Spiel (Zahlendreieck auf dem Fußboden) und dem Ludus tabulae obliquae (Spiel für eine diagonale Tafel) durchs Klassenzimmer.
Inzwischen entführte der Archäologe Mario Becker von der Goethe-Universität Frankfurt unsere Achtklässler in die Antike: In lebendigem und kommunikativem Vortragsstil stellte er die Gründe für Aufstieg und Niedergang des römischen Reiches dar und begeisterte unsere Achtklässler für die Leistungen der Römer. Für den überraschenden Niedergang des weströmischen Reiches seien jahrzehntelange Schlechtwetterperioden infolge von schwersten Vulkanausbrüchen mit verantwortlich gewesen; das habe man nur durch die Analyse von geologischen Proben erkennen können: Zwischen 160 und 170 n.Chr. seien der Taupo und um 232 der Vulkan Hatepe auf Neuseeland ausgebrochen und hätten die Erd-Atmospäre für Jahrzehnte verändert. In deren Folge hätten zahlreiche Germanenstämme – bedrängt von Goten und Hunnen- ihre angestammten Siedlungsgebiete verlassen, weil ihnen die Lebensgrundlage genommen worden seien. Wir würden das heute als Migration aus wirtschaftlichen Gründen bezeichnen. Damals waren allerding alle Männer bewaffnet und deswegen eine Bedrohung für jedes Reich. Diese hätten dann gleichzeitig von vielen Seiten die Ostgrenze bedroht, während der Zusammenschluss der Alemannen dann etwas später von Norden her noch gefährlicher für das römische Reich geworden sei.
Zum Abschluss ihres Schnuppertages führte Mario Becker nun unsere Fünftklässler ins römische Leben ein. Er begann dies mit der berühmten römischen Wölfin: lupa war damals eine Beleidigung für eine Frau, hist. Kern der Gründungslegende war wahrscheinlich die Aussetzung und ein späterer Aufstieg zweier Kinder.
Dann macht er mit ein paar Kindern vor der Bühne eine Armeeaufstellung mit Drill in testudo (Schildkröten)- Formation: „links-rechts-links, Schilde über den Kopf und eng an den Körper“, um die Notwendigkeit zur Zusammenarbeit in der röm. Armee zu illustrieren.
Natürlich durfte zum Abschluss Pompeji nicht fehlen, wo man dem antiken Alltag immer noch hautnah begegnen kann, da er damals beim Vulkanausbruch in zahlreichen Situationen konserviert wurde.
Christina Roth

Weihnachtspost und Adventskalender der SMV

Auch in diesem Jahr hat die SMV mehrere schöne Aktionen für euch organisiert, um die Advents- und Weihnachtszeit ein wenig festlicher zu gestalten.

Ein fester Bestandteil war erneut eure Weihnachtspost: Viele von euch haben fleißig Briefe und Fair-Trade-Schokolade des Fair-Trade-AK an Mitschülerinnen und Mitschüler verschickt. Die Verteilung am letzten Schultag vor den Ferien sorgte für große Freude.

Außerdem gab es auch dieses Jahr wieder den SMV-Adventskalender. Vom 1. bis zum 24. Dezember wurde jeden Tag per Zufall eine Schülerin oder ein Schüler ausgewählt, die oder der über eine Durchsage benachrichtigt wurde und sich anschließend ein kleines Geschenk im SMV-Zimmer abholen durfte.

Wir hoffen, dass euch diese Aktionen genauso viel Freude bereitet haben wie uns, und bedanken uns bei allen, die mitgemacht und mitgeholfen haben.

Die SMV wünscht euch einen guten Start ins neue Jahr 2026!

 

Thilo Günther, Q13

Die Schulfamilie des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums setzt Zeichen der Solidarität

Die Festtage und der Jahreswechsel wecken unterschiedliche Gefühle: Für viele Familien ist die vorweihnachtliche Zeit leider nicht immer eine freudenreiche, sondern mit Sorgen erfüllt. Denn es gibt auch hier bei uns in Lohr und Umgebung Menschen, die sich viele Dinge des täglichen Bedarfs kaum finanziell leisten können. Wie in jedem Jahr wollte die Schulfamilie des Gymnasiums deshalb ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe setzen.

Die Lohrer Tafel begann im Mai 2005 mit 30 Berechtigungsscheinen, d.h. finanziell überprüfte Haushalte, im Altlandkreis Lohr. Zurzeit sind es 397 Haushalte mit insgesamt 945 Personen, die von der Tafel unterstützt werden. Das bedeutet, dass 554 hilfsbedürftige Erwachsene und 391 Kinder zum Klientel gehören, die regelmäßig im Tafelladen oder über das Lohrer Tafel Mobil der Diakonie versorgt werden können.

Mit 160 Ehrenamtlichen für Ausgabe und Logistik bewältigt man zum einen die wöchentlichen Öffnungstage des Lohrer Tafelladens, zum anderen die Tafel-Mobil-Ausgabe in unterschiedlichen Ortschaften. Zusätzlich wird ein Lieferservice für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung im Raum Lohr und Partenstein angeboten. Ein neues Projekt sind Begleiterinnen und Begleiter, die ältere Menschen bzw. Bedürftige mit Handicap zu Hause abholen, durch die Tafel begleiten und wieder nach Hause bringen.

Neben den Spenden von Firmen, Discountern oder Bäckereien ist die Diakonie auf weitere Unterstützung angewiesen, so der Geschäftsführer des Diakonischen Werks in Lohr, Michael Donath.

Auf Initiative der Fachschaft Religion sowie des Elternbeirats wurde in einem Elternbrief um Unterstützung der Aktion gebeten. Die Bereitwilligkeit zum Geben war gerade um Weihnachten groß. So konnten die ehrenamtlichen Helfer am Aktionstag viele Tüten mit haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Süßigkeiten an verschiedenen Schulen entgegennehmen. Das Gymnasium wollte als Klimaschule auch hinsichtlich des Klimaschutzes ein Zeichen setzen. Deshalb wurden vor allem regionale und faire Produkte sowie Waren mit wenig Verpackungsmüll gewählt. Zudem bot es sich an, diese Hilfe für andere, den Aspekt der Solidarität mit den Mitmenschen sowie eine gerechte Verteilung der Güter im Unterricht zu thematisieren.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Schulfamilie des Gymnasiums für die großzügigen Spenden, die den betroffenen Menschen etwas Licht und Hoffnung in die dunkle Zeit gebracht haben.

 

Das Foto zeigt Schüler des Gymnasiums mit Lehrer Tobias Baus (hinten) und dem Schulleiter OStD Volkhard Stierhof (rechts) sowie dem ehrenamtlichen Helfer Hubert Beck (links) beim Einladen der Spendentüten in das Fahrzeug der Diakonie Lohr.

 

Text und Bild: Andrea Pöschl

 

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