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Auch in diesem Jahr feierte das Gymnasium zum Abschluss des Schuljahres bei sonnigem Wetter ein Sommerfest – passend zu uns als Klimaschule unter dem Motto „Reisen mit kleinem ökologischem Fußabdruck“, das sich die SMV überlegt hatte. Die Jahrgangsstufen 7 bis 10 stellten den Besuchern in den Unterrichtsräumen – als Anregung für spontane Unternehmungen in den Sommerferien – attraktive Reiseziele vor und informierten in diesem Zusammenhang auch darüber, wie diese möglichst umweltschonend zu erreichen sind. Die Schüler der 5. Klassen organisierten mit Hilfe einiger Lehrer den Schulbasar und die 6. Klassen boten Gebasteltes oder hatten Ratespiele zusammengestellt, um kleine Spenden zu erhalten. Die hierbei erwirtschafteten Einnahmen wurden für einen guten Zweck gespendet. Darüber hinaus wurde ein Stratosphärenballon auf die Reise geschickt. Eine Aktion des Fair-Trade AKs, leckeres Essen und Trinken sowie Gute-Laune-Musik des Chors und der Big-Band durften natürlich auch nicht fehlen und rundeten das schöne Ereignis ab.

P-Seminar Psychologie: Gemeinsam gegen Cybermobbing!

Das aktuelle Projekt-Seminar der 11. Jahrgangsstufe im Fach Psychologie am Gymnasium Lohr am Main hat sich diesem Ziel verschrieben. Geleitet wird es von Schulpsychologe Christian Förtsch. In der ersten Phase des Seminars setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit der Psychologie als Studiengang und Berufsfeld sowie mit psychischen Erkrankungen und deren Prävention auseinander. In der zweiten Phase entwickelten sie einen Workshop für die Schulgemeinschaft des Gymnasiums.

Nach intensiven Diskussionen über verschiedene Projekte im Bereich der Gesundheitsprävention entschieden sich die Schülerinnen und Schüler schließlich, einen Workshop zur Prävention von Cybermobbing für die 7. Klassen durchzuführen. Da soziale Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen eine immer größere Rolle spielen, entschlossen sich die Schülerinnen und Schüler, das Präventionsprogramm „Bloßgestellt im Netz!“ der Aktion Jugendschutz (Landesarbeitsstelle Bayern e.V.) zu nutzen und umzusetzen.

Am 8. und 15. Mai war es dann soweit: Die Elftklässler besuchten die 7. Klassen des Gymnasiums für jeweils eine Doppelstunde und schlüpften in die Rolle der Workshopleiterinnen und Workshopleiter. Mit ihrem Projekt „Bloßgestellt im Netz!“ zielten sie darauf ab, die Empathie der Schülerinnen und Schüler für Opfer von Kränkungen und Angriffen in sozialen Medien zu stärken und deren Zivilcourage zu fördern. Oft fühlen sich Nutzerinnen und Nutzer angesichts beleidigender Kommentare hilflos und schweigen, um nicht selbst zur Zielscheibe zu werden. Daher ist es wichtig, einfache Handlungsmöglichkeiten für solche Situationen kennenzulernen und Informationen über Ansprechpartner zu erhalten.

Als Erinnerungshilfe bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Taschenkarte mit Handlungstipps und den Kontaktdaten des Schulpsychologen sowie ein Poster mit Verhaltenstipps für Cyber-Konflikte für das Klassenzimmer. Im Workshop zeigte sich, dass die Unterstufenschülerinnen und Unterstufenschüler sehr interessiert am Thema waren und die Anregungen der älteren Schülerinnen und Schüler offen aufnahmen.

Rechte, Risiken und Regeln: Expertenwissen zur smarten Mediennutzung für Schüler und Eltern

Nachdem die Workshops im Mai die Empathie und Zivilcourage der 7. Klassen in Situationen gestärkt hatten, in denen andere im Netz beleidigt oder gekränkt werden, folgten nun zwei weitere Bestandteile des Anti-Mobbing-Programms.

„Mach dein Handy nicht zur Waffe!“

Richter Joscha Kreßmann vom Landgericht Würzburg besuchte die 7. Klassen für jeweils eine Schulstunde, um ihnen die rechtlichen Grundlagen und Regeln bei Aktivitäten in sozialen Medien zu erklären: Was darf ich auf WhatsApp und Co.? Was verstößt gegen die Persönlichkeitsrechte anderer? Wann darf ich Bilder per WhatsApp verschicken oder weiterleiten? Was darf ich im Netz von mir preisgeben und was nicht? Viele interessante Aspekte waren den Kindern zuvor nicht bewusst, obwohl das Smartphone für viele Jugendliche einer der wichtigsten Freizeitbegleiter ist. Dies erklärte auch, warum die Kinder viele Fragen stellten und von ihren eigenen Erfahrungen berichteten.

Elternabend „Digitale Medien & Social Media - Wie können wir unsere Kinder durch das soziale Netz begleiten?"

Am 20. Juni 2024 hielt Frau Geis, Psychologin der Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder, einen Vortrag für die Eltern der Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klassen. Sie informierte über einen pädagogisch sinnvollen Umgang mit Smartphone und Co., insbesondere im Hinblick auf soziale Medien, deren Faszination und Suchtpotenzial sowie die Gefahr von Cybermobbing. Frau Geis gab den Eltern viele praktische Hinweise, wie sie die Mediennutzung ihrer Kinder sinnvoll begleiten können. Beispielsweise kann die Internetseite www.mediennutzungsvertrag.de genutzt werden, um gemeinsam Regeln für eine sinnvolle Mediennutzung, wie zeitliche Begrenzungen und handyfreie Zeiten, festzulegen. Dies ist besonders vor der Herausgabe des ersten Smartphones sinnvoll, aber auch nachträglich möglich.

Schulpsychologe Christian Förtsch erläuterte den Eltern anschließend die Beratungsmöglichkeiten am Gymnasium Lohr am Main: An wen können sich Kinder bei Konflikten oder Mobbingvorfällen wenden? Wie läuft die Beratung in diesen Fällen ab? Eine wichtige Informationsquelle zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen ist die Internetseite www.schau-hin.de, die wertvolle Anregungen zu Themen wie Bildschirmzeit, Games, sozialen Netzwerken, Filmen und Serien bietet.

 

Bericht zur Klimabotschafter-Aktion im Schuljahr 2023/24

„Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah!“ ist angelehnt an einen Vierzeiler Goethes. Nach der letztjährigen Exkursion der Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums zum „Schwarzen Moor“ in der Rhön war unser heimischer Spessart das Ziel der diesjährigen Aktion.
Genauer gesagt ging es in den zwei Tagen in den Weihersgrund und ins Hafenlohrtal. Die 22-köpfige „Übernachtungsgruppe“ startete am vorletzten Tag vor den Pfingstferien klimabewusst mit dem ÖPNV und dann zu Fuß zu einer der schönsten Hütten im Spessart (laut Internet), der Sylvan-Hütte im Weihersgrund. Mit dem Selbstversorgerhaus des DAV (Deutscher Alpenverein) stand eine ideale Übernachtungsmöglichkeit mitten im Wald zur Verfügung. Nachdem der Wettergott es mit der Gruppe gut meinte, konnte die schöne Landschaft und die Abgeschiedenheit genossen werden. Es wurde aber auch Umwelt- und Klimabildung betrieben. Herr Pfeuffer von der Fürstlich Löwenstein-Wertheim-Rosenberg´sche Forstverwaltung organisierte mit drei Auszubildenden für die Gruppe ein spannendes, aber auch lehrreiches Programm im angrenzenden Forst. In einem kleinen Spiel ging es um die nachhaltige Nutzung der Wälder, indem symbolisch Holzstöcke zwischen drei Eimern (Wald, Mensch, Zeit) transportiert werden mussten. Bei einem weiteren Gruppenspiel losten die Schüler Baumarten und mussten sich in verschiedenen Szenarien gegenseitig stützen. So wurde die wichtige Funktion der Mischwaldkultur verdeutlicht. Ein Quiz rundete das erste Programm der Auszubildenden ab. Danach durfte die Gruppe Z-Bäume im ca. 10-15 Jahre alten Nadelbaumbestand finden und mit gelbem Band markieren. Diese „Zukunftsbäume“ sind die Bäume besonderer Vitalität und Qualität, die im Vergleich zu anderen Bäumen z.B. ein kräftiges Wachstum zeigen – aktuell gut erkennbar durch die gute Ausprägung der frischen Triebe. Wichtig ist, dass diese Z-Bäume im Baumbestand einen ausreichenden Raum um sich haben. Darum wurden mit rotem Band Baumkonkurrenten in unmittelbarer Nähe um die Z-Bäume gekennzeichnet und so für die im Herbst durchzuführende Entnahme bestimmt.
In Eigenversorgung hat die Gruppe danach das gemeinsame Essen gekocht und am Lagerfeuer bis spät in die Nacht zusammen gespielt, gesprochen und Stockbrot gegessen.
Nach der kurzen Nacht, Frühstück und Saubermachen traf sich die Gruppe mit den „Nachrückern“ am nächsten Morgen am Jugendzeltplatz in Windheim. Hier standen erst Gruppengespräche über die Rekapitulation zurückliegender und die Planung zukünftiger Klima/Umwelt-Aktionen auf dem Programm.
Der Schülervater Herr Christian Salomon (Gebietsbetreuer für Grünland beim Naturpark Spessart e. V.) organisierte für die Klimabotschafter anschließend eine Exkursion auf die nahegelegene Wasserbüffelwiese. Mit Gummistiefeln oder festem Schuhwerk bestückt konnten die Schüler die Wasserbüffel aus nächster Nähe beobachten und deren Lebensraum auf der Weide zu Fuß erkunden. In den Ausführungen von Herrn Salomon erfuhren die Kinder über das Entstehen dieser Wiesen und die Ausbildung zu einer immens großen Vielfalt von sehr zahlreichen Pflanzen- und Tierarten (von Insekten über Vögeln bis hin zum Luchs) auf dem bewirtschafteten Gebiet. Aktiv wurde noch die Herbstzeitlose aus einem großen Areal entfernt, da sie für die Büffel giftig ist und damit das entstandene Ökosystem gefährdet.
Müde und überwältigt von den vielen Eindrücken trat die Gruppe schließlich zu Fuß und per ÖPNV wieder zur Heimreise nach Lohr an.
Ein überwältigender Dank gebührt neben Herrn Pfeuffer und Herrn Salomon vor allem der gemeinnützigen Organisation SPESSARTBAUM, welche dieses Projekt großzügig finanziell unterstützt hat! Gerne wieder!

Thomas Keßelring

Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr a. Main


Gesundheitsberufe hautnah erleben

Dass es in der Oberstufe des Gymnasiums Lohr a. Main nicht nur um reine Wissensvermittlung geht, sondern auch darum, Berufsfelder kennenzulernen und Einblick in die jeweiligen Arbeitsbereiche zu bekommen, zeigt sich in der Kooperation zwischen den praxis- und berufsorientierten P-Seminaren des Gymnasiums und externen Partnern bzw. Arbeitgebern der Region. In diesem Zusammenhang kam es in der diesjährigen 11. Jahrgangsstufe zum zweiten Mal zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Psychologischen Dienst des Bezirkskrankenhauses Lohr a. Main und dem Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr a. Main: So belegen aktuell 15 Schüler das P-Seminar Psychologie, das durch den Schulpsychologen Christian Förtsch angeleitet wird und befassen sich dabei mit dem Berufsbild des Psychologen, lernen den Arbeitsalltag von PsychologInnen kennen und beschäftigen sich mit dem Themenfeld psychischer Erkrankungen.

 

Workshop „Mind the mind“ im P-Seminar Psychologie

In einem ersten Baustein des P-Seminars Psychologie besuchten zwei Psychologinnen des BKH Lohr, Frau Wick und Frau Larisch das P-Seminar Psychologie und führten mit den Schülern einen Workshop durch, in dem es darum ging, die Schüler über psychische Erkrankungen zu informieren, sie zu sensibilisieren und das Thema zu enttabuisieren: So konnten die Schüler eine psychische Erkrankung auswählen, über die sie mehr erfahren wollten. Die PsychologInnen vermittelten ihnen dann Wissen über die Entstehung, Verbreitung und den Umgang mit dieser psychischen Erkrankung. In diesem Sinne dient das Projekt dazu, Jugendlichen bereits frühzeitig die Relevanz des Themas näherbringen und diese zur eigenständigen Reflexion anregen sowie Vorurteile abbauen und dadurch Hürden zu senken, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Schüler empfanden den direkten Kontakt mit den beiden Psychologinnen, als so gewinnbringend, dass sich das Gymnasium Lohr a. Main dazu entschieden hat, den Workshop generell auch in allen 10. Klassen anzubieten, um hier bereits frühzeitig zu sensibilisieren und dieses häufig tabuisierte Thema zu entstigmatisieren.

 

Besuch im BKH Lohr a. Main

Ein hautnahes Bild bekamen die Schüler im weiteren Verlauf des P-Seminars durch einen Besuch im Bezirkskrankenhaus vermittelt, in dem der Psychologe Cyril Counot den Schülern seinen Arbeitsalltag erläuterte, ihnen die verschiedenen Bereiche und Häuser des BKH zeigte und den Schülern für deren Fragen zum Werdegang von PsychologInnen und zum Arbeitsalltag Rede und Antwort stand.

Besonders interessiert waren die Schüler dabei auch an den verschiedensten psychologischen Beeinträchtigungen, die im BKH zur Behandlung kommen: So hatten sich die Schüler im Vorfeld bereits in Kleingruppen mit verschiedensten Störungsbildern, deren Symptomen und möglichen Unterstützungsmöglichkeiten aus der Perspektive von Betroffenen, Freunden und Angehörigen befasst. Dementsprechend war es nun umso interessanter, aus erster Hand vertiefende Informationen erfragen zu können. Besonders beeindruckend war es dementsprechend auch, dass sich ein Patient bereit erklärte hatte, den Schülern Rede und Antwort zu stehen, von seinen Erfahrungen zu berichten und die Fragen der Schüler zu beantworten. Gerade für diejenigen Schüler, die an einer späteren Tätigkeit in Gesundheitsberufen interessiert sind, eröffnete dies ganz neue Einblicke.

Natürlich haben die Oberstufenschüler des Gymnasiums Lohr a. Main jedes Schuljahr verschiedenste Wahlmöglichkeiten und können dann je nach Neigung und Interesse ein für sie passendes P-Seminar wählen.


Es ist schon überraschend, was alles in Schubläden zu finden ist. Für den guten Zweck, für Nachhaltigkeit, für die Umwelt, für das Klima und natürlich für mehr Platz in den Schubläden fand auch dieses Schuljahr wieder eine Sammelchallenge am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium als Klimaschule Bayern statt.

Schüler, Eltern und Lehrer durchsuchten Schränke, Keller, Dachböden und andere mögliche Lagerstätten nach alten Handys/Tablets, Ladekabeln, Kopfhörern, Druckerkartuschen, Batterien/Kleinakkus, Korken, Brillen und neuerdings Kronkorken. Aber auch die Nachbarschaft, Freunde und Bekannte wurden von den fleißigen Sammlerinnen und Sammlern um möglicherweise schon längst vergessene Objekte gebeten.

Eine Woche sammelten die Schülerinnen und Schüler die wertvollen Objekte und brachten diese tüten-, säcke- oder gar kartonweise in die Schule. Sorgfältig gezählt, notiert und sortiert wurden sie dann in Sammelbehältnissen im Medienatelier abgegeben, die übrigens auch außerhalb der Sammelchallenge ganzjährig dort bereitstehen. In den beteiligten Klassen übertrugen die Klimabotschafterinnen und Klimabotschafter die Anzahlen je nach Gewichtung in Punkte. Den besten Klassen mit der höchsten Punktzahl winkte eine Klassenbelohnung.

Dass bei einigen Sammelobjekten nach der letztjährigen Sammelchallenge nun in diesem Schuljahr geringere Mengen abgegeben wurden, war zu erwarten. Mit trotzdem beachtlichen 223 Handys/Tablets, 268 Brillen und 439 Druckerkartuschen/-tonern wurde dieses Jahr etwa ein Viertel des letzten Jahres erzielt. Hier scheinen die Schubläden schon einigermaßen geplündert zu sein. Sehr überraschend war allerdings, dass die Anzahl der Batterien und Kleinakkus bei ca. 30000 Stück nahezu unverändert blieb. Und wenn laut deutschlandweiter Statistik nur ca. 50% der Batterien/Akkus wieder zurückgegeben werden, kann man schon schlussfolgern, dass unsere Gesellschaft sehr verschwenderisch mit den kleinen „Energiequellen“ umgeht, geschweige denn bei den fest verbauten Batterien!

Eine schöne Steigerung um fast 3000 auf über 10000 Stück wurde bei den Korken erzielt. Neu bei der Sammelchallenge waren die Kronkorken. Die stattliche Anzahl von mehr als 67000 gesammelten Kronkorken wurde erreicht. Erwähnenswert sind auch die weiteren Sammelgüter: Mit 368 Ladekabeln, 217 Ladesteckern und 103 Kopfhörern wurden nur wesentlich weniger als im Vorjahr gesammelt.

Die Aktion zielte primär darauf ab, den Schülern die Nachhaltigkeit bzgl. der begrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen näherzubringen und natürlich die damit verbundenen Umwelt- und Klimagedanken sowie den sozialen Aspekt bewusst zu machen: Die in den Sammelobjekten enthaltenen Rohstoffe können durch das Recycling dem Kreislauf wieder zugeführt werden und müssen so nicht energieintensiv unter oft prekären Arbeitsbedingungen neu gewonnen/geschürft werden.

Funktionierende Geräte werden weiterverwendet und die Druckerkartuschen (Aktion „Sammeldrache“ mit der Mittelschule) wieder befüllt. Die Handys/Tablets und Kabel werden zudem dem Naturschutzbund (NABU) für deren Projekt "Handys für Hummel, Biene und Co." (https://www.nabu.de/downloads/grafiken/handyfuerdiehummel/) zugutekommen. Der Fairtrade-AK des Gymnasiums Lohr a. Main gibt die gesammelten Brillen an das Deutsche Katholische Blindenwerk e.V. für dessen Aktion „Brillen weltweit“ weiter. Dort werden die Brillen in einem integrativen Sozialprojekt aufbereitet und dann kostenlos an hilfsbedürftige Seehilfeempfänger in der „Dritten Welt“ verteilt. Brillen, die ansonsten vielleicht nur ungenutzt im Schrank liegen würden oder im Restmüll entsorgt werden würden, ermöglichen so ihrem neuen Besitzer eine immense Steigerung der Lebensqualität. Die Korken werden im Rahmen der „Cork Collect“-Aktion über den Weltladen Pamoja (Lohr a. Main) an die Firma Doghammer weitergegeben: Diese Firma beweist, dass Korken zu hundert Prozent recyclebar sind, denn Doghammer schreddert die Korken zunächst, um das dadurch gewonnene Korkgranulat anschließend nachhaltig, umweltschonend und unter Einbeziehung sozialer Aspekte vollständig zu neuem Material für Schuhe (Korkfußbett, Einlegesohlen, Sneakersohlen,…) weiterzuverarbeiten. Die vielen gesammelten Kronkorken sollen schließlich die Arbeit im Wally-Bangert-Tierheim in Lohr unterstützen.

Der Sammelwettbewerb wurde am Gymnasium Lohr als Klassenchallenge durchgeführt und die Schulfamilie war auch in diesem Jahr wieder von der großen Sammelleidenschaft aller Beteiligten sehr angetan. Erfolgreichste Klasse wurde die Klasse 8b, knapp gefolgt von der 6c. Sie wurden mit einer kleinen Exkursion belohnt. Herzlichen Glückwunsch!! Auch den anderen Klassen sei sehr gedankt. Die Sammelaktion wird garantiert wiederholt. 

Thomas Keßelring und Nina Schneider

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