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Der alljährliche SMV-Tag fand dieses Jahr in einem ganz besonderen Rahmen statt, nämlich in Verbindung mit einer Schulhausübernachtung. Mit der Hilfe von Frau Frank, Herrn Büchner und Herrn Fries wurden an zwei Tagen neben Organisatorischem auch Spiel und Sport geboten.
Nach dem Beziehen der Klassenzimmer, in denen geschlafen wurde, gab es am Donnerstagabend für alle Pizza, welche freundlicherweise von Frau Kunkel, der Leitung unseres Schulkiosks, vorbereitet worden war. Das eigentliche Abendprogramm begann dann mit einem Halloweenparcour und Spielen, bevor sich alle noch einmal in der Sporthalle betätigen konnten. Um 23 Uhr war Bettruhe.
Am Freitagmorgen wurden wir um 8 Uhr in der Mensa mit einem reichlichen Frühstücksbuffet mit Süßem und Herzhaftem versorgt, sodass wir gut genährt in den Tag starten konnten. Nachdem die Zimmer geräumt waren, wurde die einstimmig positive Meinung zur Übernachtung eingeholt und die alljährliche „Meckerecke“ eröffnet, wobei wieder viele positive Aspekte, aber auch Verbesserungsvorschläge in Bezug auf unsere Schule gesammelt wurden. Daraufhin hat Herr Hofmann uns wieder mit seiner Drohne dabei geholfen, unser SMV-Gruppenbild im Pausenhof zu machen.
Nach einer Pause mit Brezeln und Pizzastücken widmeten wir uns der Planung des Schuljahres. Dazu zählen z.B. die Weihnachtspost, die Mottowoche, die Osteraktion, das Thema des Schulfestes und soziale Projekte.
Dann besuchten uns auch schon Herr Dr. Rottenbacher und zwei Mitglieder des Elternbeirats. Wir gaben dem Schulleiter in diesem Zusammenhang wieder Rückmeldung zu den geplanten Projekten und der „Meckerecke“, zu welcher er ausführlich Stellung genommen hat.
Dank Frau Frank, den beiden Sportlehrern, der Kioskleitung mit Team und allen anderen, die uns unterstützt haben, konnte der diesjährige SMV-Tag ein großer Erfolg und ein tolles Erlebnis werden, vor allem für die Klassensprecher, welche nur die „Coronaversion“ dieses Tages kennen.
Louis Pferr, Q12
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Die Exkursion nach Frankfurt veranschaulichte unterschiedliche Themenschwerpunkte der Fächer Geschichte und Deutsch. Zuerst wurde die Paulskirche, in die vor 175 Jahren die gewählten Vertreter des ersten deutschen Parlaments zusammenkamen, besichtigt, sie symbolisiert einen zentralen Ort der Demokratie. Hier wurden die „Grundrechte des Deutschen Volkes“ verabschiedet, die die bürgerlichen Freiheiten garantierten. An der Rückseite des Gebäudes befindet sich seit 1964 das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus.
Anschließend kamen die Schülerinnen und Schüler zur Gedenkstätte Börneplatz nahe der 1938 zerstörten Synagoge. Ein Fries in der Außenmauer des alten jüdischen Friedhofs erinnert an die Frankfurter Opfer der Shoah. Nachdem die Jugendlichen den seit dem Mittelalter bestehenden jüdischen Friedhof und die mit Efeu überwucherten alten Grabsteine betrachtet hatten, erlebten sie eine detailreiche Führung durch die Ausstellung des Museums Judengasse.
Dieses Museum ist über den ausgegrabenen Fundamenten des ehemaligen jüdischen Ghettos errichtet worden. Mit Ausgang des Mittelalters wurde außerhalb der Stadtmauern ein abgegrenzter Stadtbezirk, die Judengasse, erbaut. Ursprünglich war dieser kleine Bezirk für rund 15 jüdische Familien geplant worden, aber Ende des 18. Jahrhunderts lebten hier ungefähr 3000 Jüdinnen und Juden auf engstem Raum zusammen. So stammte die später bekannte Frankfurter Bankiersfamilie Rothschild aus diesen einfachen Verhältnissen, im „Haus zum Roten Schild“ in der Judengasse fanden sie eine Bleibe. Im oberen Teil des Museums befinden sich die Exponate, im unteren Teil können die Besucher durch die Kellerräume der jüdischen Häuser laufen und die Enge der Bebauung um 1500 erfahren. Auch ein frühneuzeitliches Tauchbad (Mikwe) wurde ausgegraben.
Nach den stadtgeschichtlichen Ausführungen sollte der Besuch des Goethe-Hauses und des Deutschen Romantik-Museums den Abschluss der Exkursion bilden. Die moderne und innovative Ausstellung machte die Epoche der Romantik und den damit verbundenen Ausbruch aus der Wirklichkeit erfahrbar.
„Nach Innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns, oder nirgends ist die Ewigkeit
mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft.“
Novalis
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Treffpunkt Schulbibliothek – Fit in Medien 2023-2026
Die Bibliothek des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums und der Gustav-Wöhrnitz-Mittelschule im Schulzentrum Nägelsee in Lohr ist mit dem Gütesiegel „Treffpunkt Schulbibliothek – Fit in Medien“ ausgezeichnet worden. Die Urkunde wurde Ende März 2023 von Ministerialdirigent Martin Wunsch in München verliehen. Mit dem Gütesiegel werden seit 2021 Schulbibliotheken ausgezeichnet, die in besonderer Weise die Lese-, Medien- und Informationskompetenz von Schülerinnen und Schülern fördern sowie die Schulbibliothek in Unterricht und Schule auf gelungene Art verankern.
Für das Gütesiegel geprüft wurden Daten und Zahlen, wie der Bestand bzw. das Angebot an Medien oder die Zahl der Entleihungen, aber auch Ausstattung und Öffnungszeiten sowie die Besonderheiten der einzelnen Angebote. Eine Besonderheit ist, dass die Bibliothek für die Mittelschule und das Gymnasium in einem Gebäude zugänglich ist. Auch durch den Kooperationsvertrag mit der Stadtbibliothek Lohr seit 2014 erhielt die Schulbibliothek einen Sonderstatus, der es den SchülerInnen ermöglicht, kostenlos, mit einer Leserkarte in beiden Bibliotheken Medien ausleihen zu können.
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Am Schulfest wird gefeiert! Nicht nur das gelungene Schuljahr, sondern im Besonderen jene Organisationen, die sich lokal und international für eine gute Zukunft einsetzen.
Am 26.07.2023 fand das von der SMV und der gesamten Schulfamilie gestaltete Schulfest zum Thema „Wir für eine bessere Zukunft – Hilfsorganisationen im Fokus“ statt. Während die 7. bis 10. Klassen Plakate und Informationstafeln über eine von ihnen ausgewählte Hilfsorganisation entworfen hatten, organisierten die 5. Klassen einen Second-Hand-Basar und die 6. Klassen gaben selbstgemachte Produkte gegen eine freiwillige Spende ab. Der Erlös kommt den lokalen Organisationen „Spessartbaum“ und „SOS Kinderdorf Hohenroth“ sowie dem Tierheim Lohr zugute. Nach einem Rundgang durch die von den Schülern gestalteten Räume konnten die Gäste auf dem Pausenhof Mocktails, Kuchen und Bratwürstchen genießen. Wegen des einsetzenden Schauers mussten zwar die Aufritte des Chores und der Big Band in die Aula verlegt werden, allerdings trotzte die gute Stimmung aller Beteiligten dem Regen.
Anka Fahrbach, 10c
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