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Schulwettbewerb Jugend debattiert 2020


Schulwettbewerb Jugend debattiert 2020

Am Donnerstag, dem 23.01.2020 fand der Schulentscheid des deutschen Debattierwettbewerbs „Jugend debattiert“ am FLvEG statt. Alle Debattanten, Juroren und Zuschauer erlebten spannende Diskussionen zu aktuellen Themen.

Der Wettbewerb begann mit den zahlreichen Teilnehmern der Sekundarstufe 1. Diskutiert wurde darüber, ob Innenstädte für große Geländewägen (SUVs) gesperrt werden sollen. Letztendlich konnten sich Antonia Bönsch, Timo Schomberg, Jonas Frankenberger und Lukas Rausch durchsetzen und zogen in die Finalrunde ein.

Die Streitfrage der Finaldebatte lautete: Soll die Teilnahme an den Bundesjugendspielen für Schülerinnen und Schüler freiwillig sein? Es entstand eine hitzige Debatte, in der Pro- und Contraseite immer wieder neue, einfallsreiche Argumente brachten und es den Juroren so nicht leicht bei deren Entscheidung machten. Die Jury bestand nicht ausschließlich aus Lehrern, sondern zum größten Teil aus interessierten Schülern, welche die Debatte kritisch bewerteten und am Ende jedem Debattanten ein konstruktives Feedback gaben.

Die Juroren kamen schließlich zu einer Entscheidung und kürten Jonas Frankenberger und Timo Schomberg zum Schulsieger. Sie werden das Gymnasium bei dem kommenden Regionalentscheid in Aschaffenburg vertreten.

In der Sekundarstufe 2 debattierten Lysander Pleier, Christina Kliegl, Malte Böhme und Nele Aulenbach um den Schulsieg. In dieser Finaldebatte ging es um die Streitfrage, ob ein Fach ökologisches Verhalten an Schulen eingeführt werden soll. Letztendlich landete Nele Aulenbach sehr knapp auf Platz 1, nur einen Punkt vor Christina Kliegl, die einen hervorragenden zweiten Platz belegte.

Der diesjährige Schulwettbewerb war für alle Beteiligten eine sehr bereichernde Erfahrung und brachte neue Erkenntnisse sowie Denkanstöße. Wir hoffen, dass Jugend debattiert auch in Zukunft am FLvEG stattfinden wird und wünschen allen Schulsiegern viel Glück in der kommenden Runde.

Katharina Brosche und Lisa Rogall

 

 

Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen


Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen

Am Freitag, den 06.12.2019, fand am Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium in Lohr der jährliche Vorlesewettbewerb statt. Alle drei sechsten Klassen waren dazu im Medienatelier der Schule versammelt, um den sechs Vorlesenden gespannt zuzuhören. Zuvor war in jeder Klasse geübt worden, wie man Leseprofi wird und seine Zuhörer mitreißen kann, zum Beispiel mit einer deutlichen, gut verständlichen Aussprache, angemessenem Tempo, Pausen und sinnvoller Betonung. Im Vorfeld waren auch jeweils die zwei Klassenbesten als Vertreter ermittelt worden. Diese traten nun vor ihren Mitschülern gegeneinander an und lasen zunächst eine vorbereitete Textstelle aus einem Buch ihrer Wahl vor. Schwieriger wurde es dann in der zweiten Runde, in der jeder noch aus dem Stegreif einen unbekannten Ausschnitt aus dem Jugendbuch „Immer kommt mir das Leben dazwischen“ von Kathrin Schrocke vorlesen musste. Nach einem spannenden Wettbewerb wurden am Ende die drei Besten geehrt. Schulsiegerin wurde Pauline Braun (6a), die das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium nun in der nächsten Runde beim Kreisentscheid vertreten darf. Vielen Dank an die drei Jurymitglieder, Herrn Dr. Rottenbacher, Herrn Meier und Frau Rosenberger von der Stadtbibliothek Lohr, sowie an die Buchhandlung Schöningh in Karlstadt für die gestifteten Buchpreise!

Christine Welsch

 

 

Welt der Märchen ins Medienatelier geholt: Lohrer Puppenbühne zu Gast am Gymnasium


Welt der Märchen ins Medienatelier geholt: Lohrer Puppenbühne zu Gast am Gymnasium

Zum Deutschunterricht gehört nicht nur das Schreiben und Lesen von Texten, sondern auch die kreative Auseinandersetzung mit Literatur. Freude macht diese besonders dann, wenn Märchen gespielt werden und man selbst mitwirken darf. Friedel Liedhegener bietet den Schülerinnen und Schülern der 5. Jahrgangsstufe des Gymnasiums mit seiner „Lohrer Puppenbühne“ und den dazugehörenden handgefertigten Marionetten eine solche Gelegenheit.

Mittlerweile ist der Auftritt Liedhegeners schon ein fester Bestandteil des zusätzlichen Angebots für die Unterstufe. In diesem Jahr nahm er in der Vorweihnachtszeit die Kinder mit auf eine Reise nach Asien und in den Orient - die in Indien gefertigten, liebevoll gestalteten Figuren und Tiere lassen die dortigen Kulturen lebendig werden.

In zwei spannenden Geschichten entführt der Lohrer Puppenspieler in die Welt der Märchen, in der das Wünschen bekanntermaßen noch hilft. Die erste Gruppe begleitet Kalif Storch auf seinem Abenteuer - in einer neuen, eigenen Fassung von Liedhegener selbst. Die zweite Gruppe spielt den „Vogel Roch“ - ein Stück über Bruderzwist.

So mischen sich Märchen, moderne Liebes- und Abenteuergeschichte, die die Schülerinnen und Schüler auch deshalb fesseln, weil sie in die Rollen der einzelnen Figuren schlüpfen dürfen und die Puppen agieren lassen. Das ist es gerade, was die Zehnjährigen fasziniert: Sie bleiben nicht nur Zuschauer, sie sind nicht nur dabei, sondern sie werden in die Abenteuer der Figuren involviert. Sie werden zu Prinz und Prinzessin oder zum Vogel, der die Prinzessin auf den Glasberg trägt.

Auch die Puppen beeindrucken die Kinder derart, dass sie sich die geschnitzten Gesichter und zauberhaften Gewänder nach der Aufführung noch einmal aus der Nähe anschauen wollen.

Friedel Liedhegener schließt mit einer Geschichte über „Robi und Christine“, einer Erzählung über ein achtjähriges Mädchen und ihren Roboter. Es ist eine von acht weiteren Geschichten aus dem gleichnamigen Buch, erschienen bei Iskopress und erhältlich bei Amazon.

Alle Abenteuer gehen (natürlich) gut aus, damit der Botschaft des Märchens „Und wenn sie nicht gestorben sind,…“ Rechnung getragen wird. Diese Wahrheit wünschen sich alle Zuhörer, gerade deshalb passt diese Gattung so gut in die Weihnachtszeit.

 

(Andrea Pöschl)

 

 

 

 

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