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Auch im Jahr 2025 organisierte der Fairtrade-Arbeitskreis unseres Gymnasiums die beliebte GEPA-Weihnachtsschokoladenaktion – eine inzwischen an unserer Schule fest etablierte Tradition in der Adventszeit.

Alle Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, fair gehandelte Schokolade vorzubestellen und damit anderen eine kleine Freude zu bereiten. Zum Auftakt besuchten wir die fünften Klassen, stellten unseren Arbeitskreis vor und erklärten anschaulich, was fairer Handel bedeutet und wie die Aktion funktioniert. Die Vorbestellung erfolgte anschließend an unserem Stand in der Pausenhalle.

Nach der Lieferung der Schokolade vom Weltladen Pamoja in Lohr wurden die Bestellungen sortiert und vorbereitet. In Kooperation mit der SMV konnte die Schokolade zusammen mit der Weihnachtspost wieder innerhalb unserer Schule oder an andere Schulen In Lohr und Umgebung verschickt werden. So wurde aus einer Tafel ein persönliches Weihnachtsgeschenk für Mitschülerinnen und Mitschüler, Freundinnen und Freunde oder Lehrkräfte.

Im Mittelpunkt der Aktion steht für uns jedoch nicht nur der Verkauf, sondern vor allem die Idee des Fairtrade-Gedankens. Der Kakaoanbau ist weltweit häufig von niedrigen Preisen, unsicheren Einkommen und schwierigen Arbeitsbedingungen geprägt. Fairer Handel setzt genau hier an: Durch garantierte Mindestpreise, zusätzliche Prämien für Gemeinschaftsprojekte und langfristige Handelsbeziehungen erhalten Produzentinnen und Produzenten mehr Planungssicherheit. Gleichzeitig werden soziale Standards gestärkt und umweltschonendere Anbaumethoden gefördert. Auch das Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit ist ein wichtiger Grundsatz des Fairtrade-Gedankens.

Gerade in der Weihnachtszeit, in der viel verschenkt und konsumiert wird, möchten wir als Schulgemeinschaft ein Zeichen setzen und zeigen, dass bewusste Kaufentscheidungen einen Unterschied machen können. Mit unserer Aktion verbinden wir daher weihnachtliche Tradition mit Verantwortung und setzen ein Zeichen für mehr Solidarität und Gerechtigkeit im globalen Handel.

Wie jedes Jahr wurde die Aktion von der Schulgemeinschaft sehr gut angenommen. Besonders freuen wir uns, dass der Erlös erneut an ein soziales Projekt gespendet werden kann. Ein herzliches Dankeschön an alle, die durch ihre Unterstützung zum Gelingen beigetragen haben.

Johanna Volzer und Lisa Klapproth (10c) für den AK-Fairtrade

 

In der letzten Schulwoche vor den Faschingsferien fand vom 09.02. bis zum 13.02. unsere jährliche Faschings-Mottowoche statt. Jeden Tag waren viele Mitglieder der Schulfamilie mit kreativen Kostümen zu den jeweiligen Themen in der Schule anzutreffen. Die Themen für die einzelnen Tage waren bereits im Herbst beim SMV-Tag von den Klassensprecherinnen und Klassensprechern ausgewählt worden.

Am Montag lautete das Motto „Zeitreise“ und es waren viele verschiedene Jahrzehnte vertreten. Von den 70er- und 80er-Jahren bis hin zu futuristischen Outfits war alles dabei.

Das Thema am Dienstag war in diesem Jahr zum ersten Mal in einer Mottowoche unseres Gymnasiums vertreten: das sogenannte „Schildermotto“. Dieses wurde mit viel Kreativität umgesetzt – viele Schülerinnen und Schüler dachten sich ein individuelles Motto aus, verkleideten sich passend dazu und trugen ein Schild mit einem entsprechenden Spruch bei sich.

Am Mittwoch stand das Motto „Gruppen- und Partnerkostüme“ auf dem Plan. Viele Klassen entschieden sich für ein gemeinsames Thema, da an diesem Tag auch die Klassenfotos gemacht wurden.

Der Donnerstag stand unter dem Motto „Freie Verkleidung“, sodass jeder sein Kostüm frei wählen konnte. Dabei waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Wie bereits im letzten Jahr lautete das Motto am Freitag aufgrund der Berufsmesse am 13.02. „Business“. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte erschienen professionell und geschäftlich gekleidet in der Schule.

Die drei Klassen mit der größten Beteiligung an der Mottowoche erhielten einen kleinen Preis. Die Klasse 5b gewann mit der höchsten Teilnehmerzahl, aber auch die Klassen 5a und 6a konnten sich über eine Auszeichnung freuen.

Insgesamt nahmen wieder sehr viele Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Sekretärinnen an der Mottowoche teil und gaben sich große Mühe mit ihren Kostümen. Die Aktion stieß auf große Begeisterung und war somit ein voller Erfolg!

Antonia Leiher, 10c

Weihnachtspost und Adventskalender der SMV

Auch in diesem Jahr hat die SMV mehrere schöne Aktionen für euch organisiert, um die Advents- und Weihnachtszeit ein wenig festlicher zu gestalten.

Ein fester Bestandteil war erneut eure Weihnachtspost: Viele von euch haben fleißig Briefe und Fair-Trade-Schokolade des Fair-Trade-AK an Mitschülerinnen und Mitschüler verschickt. Die Verteilung am letzten Schultag vor den Ferien sorgte für große Freude.

Außerdem gab es auch dieses Jahr wieder den SMV-Adventskalender. Vom 1. bis zum 24. Dezember wurde jeden Tag per Zufall eine Schülerin oder ein Schüler ausgewählt, die oder der über eine Durchsage benachrichtigt wurde und sich anschließend ein kleines Geschenk im SMV-Zimmer abholen durfte.

Wir hoffen, dass euch diese Aktionen genauso viel Freude bereitet haben wie uns, und bedanken uns bei allen, die mitgemacht und mitgeholfen haben.

Die SMV wünscht euch einen guten Start ins neue Jahr 2026!

 

Thilo Günther, Q13

Die Schulfamilie des Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasiums setzt Zeichen der Solidarität

Die Festtage und der Jahreswechsel wecken unterschiedliche Gefühle: Für viele Familien ist die vorweihnachtliche Zeit leider nicht immer eine freudenreiche, sondern mit Sorgen erfüllt. Denn es gibt auch hier bei uns in Lohr und Umgebung Menschen, die sich viele Dinge des täglichen Bedarfs kaum finanziell leisten können. Wie in jedem Jahr wollte die Schulfamilie des Gymnasiums deshalb ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe setzen.

Die Lohrer Tafel begann im Mai 2005 mit 30 Berechtigungsscheinen, d.h. finanziell überprüfte Haushalte, im Altlandkreis Lohr. Zurzeit sind es 397 Haushalte mit insgesamt 945 Personen, die von der Tafel unterstützt werden. Das bedeutet, dass 554 hilfsbedürftige Erwachsene und 391 Kinder zum Klientel gehören, die regelmäßig im Tafelladen oder über das Lohrer Tafel Mobil der Diakonie versorgt werden können.

Mit 160 Ehrenamtlichen für Ausgabe und Logistik bewältigt man zum einen die wöchentlichen Öffnungstage des Lohrer Tafelladens, zum anderen die Tafel-Mobil-Ausgabe in unterschiedlichen Ortschaften. Zusätzlich wird ein Lieferservice für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderung im Raum Lohr und Partenstein angeboten. Ein neues Projekt sind Begleiterinnen und Begleiter, die ältere Menschen bzw. Bedürftige mit Handicap zu Hause abholen, durch die Tafel begleiten und wieder nach Hause bringen.

Neben den Spenden von Firmen, Discountern oder Bäckereien ist die Diakonie auf weitere Unterstützung angewiesen, so der Geschäftsführer des Diakonischen Werks in Lohr, Michael Donath.

Auf Initiative der Fachschaft Religion sowie des Elternbeirats wurde in einem Elternbrief um Unterstützung der Aktion gebeten. Die Bereitwilligkeit zum Geben war gerade um Weihnachten groß. So konnten die ehrenamtlichen Helfer am Aktionstag viele Tüten mit haltbaren Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Süßigkeiten an verschiedenen Schulen entgegennehmen. Das Gymnasium wollte als Klimaschule auch hinsichtlich des Klimaschutzes ein Zeichen setzen. Deshalb wurden vor allem regionale und faire Produkte sowie Waren mit wenig Verpackungsmüll gewählt. Zudem bot es sich an, diese Hilfe für andere, den Aspekt der Solidarität mit den Mitmenschen sowie eine gerechte Verteilung der Güter im Unterricht zu thematisieren.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Schulfamilie des Gymnasiums für die großzügigen Spenden, die den betroffenen Menschen etwas Licht und Hoffnung in die dunkle Zeit gebracht haben.

 

Das Foto zeigt Schüler des Gymnasiums mit Lehrer Tobias Baus (hinten) und dem Schulleiter OStD Volkhard Stierhof (rechts) sowie dem ehrenamtlichen Helfer Hubert Beck (links) beim Einladen der Spendentüten in das Fahrzeug der Diakonie Lohr.

 

Text und Bild: Andrea Pöschl

 

Advent heißt Warten

Nein, die Wahrheit ist

Dass der Advent nur laut und schrill ist

Ich glaube nicht

Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe komme

Dass ich den Weg nach innen finde

Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt

Es ist doch so

Dass die Zeit rast…

Dieser Text von Iris Macke zeigt ganz passend die Situation, in der wir uns jährlich in der Vorweihnachtszeit befinden. Und auch der schulische Alltag lässt gerade vor Weihnachten wenig Zeit für eine Einstimmung auf das christliche Fest. Das gilt für Lehrpersonen wie auch für die Schülerinnen und Schüler. Liest man den Text allerdings von hinten nach vorne, so ergibt sich ein „Perspektivenwechsel“. Diesen wollten die Fachschaften Musik und Religion mit den Adventsandachten in der Aula den teilnehmenden Klassen der Unter-, Mittel- und Oberstufe ermöglichen.

Drei Personen standen dieses Mal im Mittelpunkt der meditativen Texte: Lucia, Barbara und Josef. Alle drei können in verschiedener Hinsicht Vorbild sein für uns – im „Leuchten“, „Hoffen“ und „Bleiben“. Durch Bildkarten und Musikstücke, vorgetragen von den Kindern der 5. Klassen, wurden die Gedanken passend untermalt, sodass in der durch Schulaufgaben belasteten Zeit etwas adventliche Stimmung einkehren konnte.

Andrea Pöschl

 

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