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In der letzten Schulwoche vor den Faschingsferien fand vom 24.02. bis zum 28.02. unsere jährliche Faschings-Mottowoche statt. Jeden Tag waren viele Mitglieder der Schulfamilie mit kreativen Kostümen zu den jeweiligen Themen in der Schule anzutreffen. Die Themen für die einzelnen Tage waren im Herbst beim SMV-Tag durch die Klassensprecher ausgewählt worden.

Am Montag verkleideten sich viele als ihre Kindheitshelden oder als Disneyfiguren. Das Thema „Anything but a backpack" wurde am Dienstag mit viel Kreativität umgesetzt – einige kamen beispielsweise mit Einkaufswagen statt mit Rucksack. Am Mittwoch lautete das Motto „Zeitreise“ und es waren viele verschiedene Jahrzehnte vertreten. Donnerstags stand der Tag unter dem Thema „Gruppen- und Partnerkostüme“. Viele Klassen wählten ein gemeinsames Thema, da an diesem Tag auch die Klassenfotos gemacht wurden.

Wie jedes Jahr gab es am Freitag zum Abschluss der Mottowoche das Motto „freie Verkleidung“. Aufgrund der Berufsmesse am 28.02. wurde für die Klassen ab der 9. Jahrgangsstufe zusätzlich das Motto „Bewerbungsgespräch/ Business“ ausgerufen. Die drei Klassen, deren Schülerinnen und Schüler sich besonders zahlreich an der Mottowoche beteiligt hatten, erhielten einen kleinen Preis.

In diesem Jahr nahmen wieder sehr viele unserer Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Sekretärinnen teil, die sich viel Mühe mit ihren Kostümen gaben. Die Mottowoche stieß somit auf große Begeisterung und war ein voller Erfolg!

Antonia Leiher, 9c

Alle Jahre wieder... kommt das Tafelmobil und holt die Spenden der Schülerinnen und Schüler des Lohrer Gymnasiums für die Ausgabe der Diakonie an bedürftige Menschen ab. Denn: Für viele Familien ist die Weihnachtszeit leider nicht immer eine freudenreiche, sondern mit Sorgen erfüllt. Es gibt auch hier bei uns in Lohr und Umgebung Menschen, die sich diese besonderen Tage im Jahr kaum finanziell leisten können.

Die Lohrer Tafel begann im Mai 2005 mit 30 Berechtigungsscheinen (d.h. finanziell überprüfte Haushalte) im Altlandkreis Lohr. Zur Zeit sind es 398 Haushalte mit insgesamt 901 Personen, die von der Tafel unterstützt werden. Das bedeutet, dass 584 hilfsbedürftige Erwachsene und 353 Kinder, davon 260 Personen aus der Ukraine, zum Klientel gehören, die regelmäßig im Tafelladen der Diakonie in Lohr oder über das Tafelmobil, den Tafelladen auf vier Rädern, versorgt werden können.

Die Spendenaktion, bei der jeder Schüler bzw. jede Schülerin eine Spendengabe mitbringen kann, wurde in den vergangenen Jahren erfolgreich am Gymnasium und in verschiedenen Schulen und Kindergärten durchgeführt. Die Themen „St. Martin“, „Nikolaus“ oder „Weihnachten“ bieten sich im schulischen und häuslichen Rahmen zum Beispiel gut an, die Hilfe für andere und den Aspekt der Solidarität mit den Mitmenschen zu thematisieren. Gespendet wurden Lebensmittel, z.B. Reis, Nudeln, Zucker, Mehl, Senf, Ketchup, Kaffee, Nutella etc. (möglichst mit langem Mindesthaltbarkeitsdatum) oder auch Hygieneartikel, z.B. Seife, Duschgel, Shampoo, Zahnbürsten. Auch Süßigkeiten und sogar Spiele lagen in diesem Jahr auf dem Gabentisch.

Als Klimaschule wollte die Schulfamilie neben einer gerechten Verteilung der Güter besonders hinsichtlich des Klimaschutzes ein Zeichen setzen. Deshalb ermunterten Elternbeirat, Schulleitung und Lehrerkollegium dazu, auf regionale, faire oder saisonale Produkte zuzugreifen und - im Sinne der Reduzierung von Verpackungsmüll - Waren ohne bzw. mit wenig Plastikverpackung zu wählen.

Die Elternbeiratsvorsitzenden, Roland Keller und Sigrun Büttner, konnten sich mit der Fachschaft Religion darüber freuen, dass diese Idee in der schulischen Einrichtung erneut wohlwollend unterstützt wurde. So konnte der ehrenamtliche Projektleiter der Tafel, Hubert Beck, das Tafelmobil gut beladen.

Auf dem Bild zu sehen sind Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums zusammen mit einem Mitglied der erweiterten Schulleitung, Margit Vetter, und Lehrer und Lehrerin der Fachschaft Religion, Felix Bauer und Christina Roth, sowie Mitarbeiter der Tafel, Hubert Beck. Roland Keller (1. Vorsitzender des Elternbeirats) und Sigrun Büttner (2. Vorsitzende) sind leider nicht auf dem Bild.
Text und Bild: Andrea Pöschl

Kurz nach dem Pflanztag von SPESSARTBAUM in der Nähe von Thüngen fand nun die „Pflanzzeit“ statt. An dieser Crowd-Pflanzaktion nahm in diesem Jahr auch das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium teil. (https://pflanzzeit.org/)

Mit der Klasse 7c wurde der von SPESSARTBAUM zur Verfügung gestellte Setzling einer Esskastanie auf dem Gelände des Nägelsee-Schulzentrums zusammen mit Peter Schuhmann (zuständig für die Außenanlagen) eingepflanzt und gesichert. Als Pflanzort wurde eine Stelle gewählt, wo erst vor Kurzem ein kranker Baum aus Sicherheitsgründen weichen musste. Die Klasse 7c half kräftig mit, buddelte, setzte ein und goss den Setzling. Sogar einen Namen hatte sich die Klasse ausgedacht: Bob Kastanius.

Mit etwas Hege und Pflege können die Schülerinnen und Schüler den Baum im Laufe ihrer Schullaufbahn wachsen und gedeihen sehen und werden so an diese schöne Aktion erinnert.

Vom 11. bis 20. Oktober rief das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zur Klimawoche Bayern auf.

Das Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium beteiligte sich mit drei Aktionen an dieser Woche. Nach einem Spendenlauf für einen sozialen Zweck bzw. Klimaschutz und einem öffentlichen bzw. schulinternen Klimavortrag wurde in zwei siebten Klassen die Reihe mit dem Klimaschutz!Aktions!Tag! der Energieagentur Unterfranken abgerundet.

Herr Pauly leitete die Schülerinnen und Schüler mit zwei Mitarbeiterinnen durch drei Workshops.

Im Workshop zum Thema „Konsum, Klima und Müllvermeidung“ wurde der Fußabdruck einer preiswerten Jeans beispielhaft am Weg von der Baumwollproduktion bis zur Entsorgung spielerisch erarbeitet und besprochen. Neben den teilweise unsozialen Fertigungen war der vielfache Transport der Jeans von einer Fertigungsstelle zur nächsten einprägsam. Dafür wird unsere Erde mehrfach umrundet, was zu einem immensen CO2-Rucksack führt. In der anschließenden Diskussion wurden Strategien zu einem faireren und klimabewussteren Konsumverhalten besprochen.

Bei unserer Ernährung gibt es auch Stellschrauben, die jeder für einen besseren Klimaschutz beachten kann. Als einer der größten Effekte bietet es sich an, gezielt mehr regionale und saisionale Produkte zu konsumieren. Auch Getränke können durch ihre Produktion und ihrem Transportweg klimaschädlich wirken. Dabei wird das best-überwachte Getränk aus dem Wasserhahn geliefert. In diesem zweiten Workshop wurde auch auf Hofläden, Unverpackt-Läden, Second-Hand-Läden und Label/Siegel eingegangen.

Der dritte Workshop handelte von der Entstehung und den Folgen des Klimawandels und wie wir in Lohr schon Auswirkungen davon sehen. Neben einer Diskussion über Möglichkeiten als Einzelperson und als Gesellschaft, sich der Klimaveränderung anzupassen oder sie zu verlangsamen, wurde auch über Maßnahmen auf dem Schulgelände nachgedacht, sich den neuen Situationen zu stellen. Neben dem schon vorhandenen Wasserspender wurde v.a. eine Begrünung der versiegelten Flächen genannt. Mehr Bäume können durch die Verdunstung und die Verschattung im Sommer ein angenehmeres Mikroklima bringen.

Im Plenum wurden am Ende der sehr informativen und kurzweiligen Veranstaltung die besprochenen Möglichkeiten als Einzelperson und als Gemeinschaft zusammengefasst. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten noch über potentielle Aktionen als Klimaschule Bayern. Neben der schon erwähnten Begrünung wurde speziell das Stromsparen und eine Kleidertauschbörse genannt.

Mit der Verteilung symbolischer Packungen mit Kressesamen und einem tosenden Applaus endete der Klimaschutz!Aktions!Tag! in den wohlverdienten Nachmittag.

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