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Im Rahmen unserer Berufsorientierung in der 9. Jahrgangsstufe hatten wir heute das Vergnügen, Herrn Zobel und Herrn Döll von der Arbeitsagentur bei uns begrüßen zu dürfen.

Die beiden Referenten informierten unsere Schülerinnen und Schüler über das Thema "Verhalten während des Praktikums". Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines detaillierten Kompetenztests ihre Stärken erkunden und damit einen möglichen Weg für ihre zukünftige Berufswahl einschlagen.

... mit der 9. Jahrgangstufe des Franz-Ludwig-von-Erhalt-Gymnasiums Lohr

Nach einer Pause in der Corona-Zeit konnten wir nun am Dienstag, den 6.2. 2024 - das zweite Jahr in Folge - wieder die reichhaltige Ausstattung des jüdischen Museums in Würzburg und der dortigen Synagoge auf uns wirken lassen.

Dank unserer guten Vorarbeit im Unterricht verfolgten unsere Schülerinnen und Schüler die fast zweistündigen Führungen mit großem Interesse. Wir wollten so ein Zeichen setzen dafür, dass das Interesse an jüdischer Religion und Kultur auch und gerade in der Zeit des Krieges zwischen Israelis und Hamas-Terroristen nicht nachlassen darf. Während der Führungen wurden besonders die zentrale Rolle der Tora, die durch Tora-Lesepult und Toraschrain auch räumlich im Mittelpunkt der Synagoge steht, betont. Während in jedem christlichen Gottesdienst in der Predigt ein Bibelabschnitt in der Landessprache gelesen und ausgelegt wird, lesen die Juden den althebräischen Originaltext vor und die Auslegung erfolgt in der sogenannten mündlichen Tora, der Mischna. Sie geschieht durch die Jahrhunderte hindurch in fortwährender Diskussion zwischen den jeweils amtierenden Rabbinern. Deren unterschiedliche Positionen werden in zahlreichen Bänden im Talmud fixiert.

Der schönste Moment war wohl der Einblick in eine besondere jüdische Hochzeitsgewohnheit, wobei die Braut vom Bräutigam unter einem besonderen Traubaldachin, der Chuppa, den Ehering angesteckt bekommt.

 

Unser Praktikum 2023 ist vorbei!

Beim heutigen Debriefing hat sich gezeigt, dass es auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg war!



Wir bedanken uns bei
  • Sybotec GmbH
  • Aeropharm GmbH
  • Amtsgericht Gemünden
  • Anwaltskanzlei Tanja Schuhknecht
  • Augenklinik Lohr
  • Autohaus Grampp GmbH
  • Autohaus Huth
  • Bayerische Staatsforsten - Forstbetrieb Rothenbuch
  • Bezirksklinikum Lohr am Main
  • Bosch Rexroth AG
  • Buchen Apotheke
  • Buchhandlung Schöningh
  • Die bayrische Polizei
  • Dr. med. Thomas Hohe, Facharzt für Chirurgie
  • Finanzamt Lohr
  • Fitness und Boxcamp
  • Herrmann Landtechnik
  • Immobilienkanzlei 51 UG
  • Kanzlei Hubbauer-Wenzel & Kollegen
  • Katholischer Kindergarten St. Sebastian
  • Kindergarten St. Franziskus Lohr-Wombach
  • Kleine Konditorei
  • Klemmer Immobilien
  • Klinikum Main-Spessart
  • Lufthansa City Center-Reisewelle Lohr
  • M. Feser GmbH
  • Mehling und Wiesmann
  • Metzgerei Siegler
  • Nikolaus Sorg GmbH & Co. KG
  • Praxis für Ergotherapie und Logopädie D. Landsteiner
  • Raiffeisenbank Main-Spessart eG
  • Reit-und Fahrverein Lohr am Main e.V.
  • Sparkasse Mainfranken
  • Stadt Lohr am Main
  • Stadt Würzburg-Fachbereich Kultur
  • Stadtbibliothek Karlstadt
  • Städtischer Kindergarten Lohr
  • Städtischer Kindergarten Sendelbach
  • Sternheimer GmbH KFZ-Service
  • Tierarzt Praxis Dr. Pawlowsky
  • Universitätsklinikum Würzburg
  • Von Strohburg Werbeagentur
  • Waldkindergarten St. Franziskus
  • Weber Werbung
  • WSZ Werner Scherg Zahntechnik
  • Zahnarztpraxis Dr. Scherg und Dr. Lauer
Hier einige Impressionen

„Wer lebte eigentlich in der Residenz?“ Gleich zu Beginn unserer Führung durch eine der bedeutendsten Schlossanlagen des Barocks wurde uns diese Frage gestellt. Wir waren natürlich vorbereitet. „Weißt du eigentlich, wie alt die Säule ist, an die du dich da gerade lehnst?“, so die nächste Frage. „Natürlich, erbaut 1720“, kam sofort die Antwort des angesprochenen Siebtklässlers.

Den Abschluss des Geschichtsunterrichts über die Epoche des Absolutismus und des Barocks bildete die Exkursion nach Würzburg, bei der die gesamte 7. Jahrgangsstufe den Hofgarten und die Würzburger Residenz besichtigte. Vor 300 Jahren reiste der Architekt der Residenz Balthasar Neumann nach Paris, um das barocke Schloss Versailles zu bewundern und zu studieren. Tief beeindruckt kehrte er nach Würzburg zurück und ließ seine Erkenntnisse in die Fassadenplanung einfließen. Nach dieser kurzen baugeschichtlichen Einführung schritten wir würdevoll die flachen Stufen des großen Treppenaufgangs hinauf, um oben das große Deckenfresko des Venezianers Giovanni Battista Tiepolo zu bestaunen.

Im goldenen, lichtdurchfluteten und warmen Kaisersaal konnten wir die barocke Gestaltung mit allen Sinnen erfahren. Auch ein altes Gemäuer heizt sich erstaunlich schnell auf, da gerade durch die vielen Fenster ein Spiel mit Licht und Schatten entstehen soll. Nach der Schlossbesichtigung besuchten wir noch den symmetrisch geplanten Hofgarten und waren froh, dass es Wasserspiele und sehr viel Schatten gab. Die große Orangerie, in der im 18. und 19. Jahrhundert mediterrane Pflanzen herangezogen worden sind, ist an solch heißen Tagen wie heute eigentlich nicht mehr nötig, denn ein Zitronenbaum wächst im Unterfranken des 21. Jahrhunderts auch ohne Gewächshaus.

Mit diesem Besuch der Residenz in Würzburg erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass Bauwerke genaue Auskunft über das politische Selbstverständnis des Bauherrn geben können. Nun wird auch die anfängliche Frage beantwortet: In der Residenz lebten die Fürstbischöfe, die sowohl weltliche als auch geistliche Herrscher waren. Besonders die Familie Schönborn wollte sich mit diesem kunstvollen Bauwerk in der Geschichte des Hochstifts Würzburg unsterblich machen.

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